Ausland
Die Arctic Sea hatte nicht nur Holz an Bord
Aktualisiert am 26.08.2009 5 Kommentare
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Analysen in mehreren europäischen Staaten belegen nach Informationen der «Financial Times Deutschland», dass das Schiff schwerer ist, als es mit seiner offiziellen Holzladung sein dürfte. Anhand von Fotos wurde ermittelt, dass das Schiff tiefer im Wasser liegt, als es das mit seiner angeblichen Holzfracht tun würde.
Diese Ergebnisse stützen die These, wonach das Schiff eine weitere, geheime Ladung an Bord hatte, bevor es sich auf seine Geisterfahrt in Richtung Afrika begab. Seit Wochen gibt es Spekulationen, das Schiff habe möglicherweise Waffen transportiert.
Drei Wochen lang verschwunden
Die Arctic Sea war Ende Juli angeblich mit Holz im Wert von mehr als einer Million Euro an Bord in Finnland aufgebrochen und sollte am 4. August in Algerien eintreffen. Vor der Küste von Schweden wurde die Besatzung nach eigenen Angaben überfallen, und nach dem letzten Funkkontakt am 28. Juli im Ärmelkanal blieb der Frachter drei Wochen lang verschwunden.
Ein russisches Kriegsschiff fand das Schiff schliesslich in der Nähe der Kapverden im Atlantik. Marinesoldaten nahmen acht mutmassliche Entführer fest. Wegen der spärlichen und zum Teil widersprüchlichen Informationen rund um das Verschwinden des Schiffs wurden Spekulationen laut, dass die Arctic Sea eine geheime Fracht geladen hatte. (bru)
Erstellt: 26.08.2009, 18:58 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.





