Ausland
Die Preisträger seit 1970 sowie die drei Schweizer Geehrten
Prominente Friedensnobelpreisträger waren unter anderem Mutter Theresa (1979), der Dalai Lama (1989), Aung Sang Suu Kyi (1991) und Nelson Mandela (1993). Die Geehrten der vergangenen Jahre und die Schweizer Preisträger waren:
1970: Norman E. Borlauq, US-Agrarwissenschaftler
1971: Willy Brandt, deutscher Bundeskanzler
1972: Keine Preisvergabe
1973: Henry Kissinger, US-Aussenminister, und Le Duc Tho, nordvietnamesischer Aussenminister; Tho nahm den Preis nicht an
1974: Eisaku Sato, ehemaliger japanischer Ministerpräsident, und Sean MacBride, UN-Kommissar für Namibia
1975: Andrej Sacharow, sowjetischer Physiker und Menschenrechtsaktivist
1976: Mairead Corrigan und Betty Williams, Mitbegründerinnen einer nordirischen Frauenfriedensgruppe
1977: Amnesty International
1978: Anwar el Sadat, ägyptischer Staatspräsident, und Menachem Begin, israelischer Ministerpräsident
1979: Mutter Teresa, Ordensschwester in Kalkutta
1980: Adolfo Perez Esquivel, argentinischer Menschenrechtsaktivist
1981: UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR)
1982: Alva Myrdal, Schweden, und Alfonso Garcia Robles, Mexiko
1983: Lech Walesa, Führer der polnischen Gewerkschaft Solidarität
1984: Bischof Desmond Tutu, Südafrika
1985: Internationale Vereinigung der Ärzte zur Verhinderung eines Atomkrieges (IPPNW)
1986: Elie Wiesel, US-Schriftsteller
1987: Oscar Arias, Präsident von Costa Rica
1988: die Friedenstruppen der Vereinten Nationen
1989: Dalai Lama
1990: Michail Gorbatschow
1991: Aung San Suu Kyi, birmanische Oppositionspolitikerin
1992: Rigoberta Menchu, guatemaltekische Bürgerrechtlerin
1993: Frederik de Klerk, südafrikanischer Präsident, und ANC-Präsident Nelson Mandela
1994: Jizchak Rabin, israelischer Ministerpräsident, Schimon Peres, israelischer Aussenminister, und Yassir Arafat, PLO-Chef
1995: Joseph Rotblat und seine Pugwash-Bewegung für die Abschaffung von Atomwaffen
1996: Bischof Carlos Filipe Ximenes Belo und Jose Ramos-Horta, Osttimor
1997: Internationale Kampagne zum Verbot von Landminen (ICBL) und ihre Koordinatorin Jody Williams
1998: John Hume und David Trimble, nordirische Politiker
1999: Ärzte ohne Grenzen
2000: Kim Dae Jung, südkoreanischer Präsident
2001: Vereinte Nationen und Generalsekretär Kofi Annan
2002: Jimmy Carter, früherer US-Präsident
2003: Schirin Ebadi, iranische Menschenrechtlerin
2004: Wangari Maathai, kenianische Umweltschützerin
2005: Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) und ihr Generaldirektor Mohamed ElBaradei
2006: Muhammad Yunus und das von ihm gegründete Armenhilfsprojekt der Grameen Bank in Bangladesch
2007: Al Gore, früherer US-Vizepräsident, und der Weltklimarat (IPCC)
2008: Martti Ahtisaari, ehemaliger finnischer Präsident
2009: Barack Obama, US-Präsident
Der Friedensnobelpreis ging bisher an drei Schweizer: Jean Henri Dunant, der Gründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, erhielt den ersten überhaupt vergebenen Friedenspreis 1901. Im Jahr darauf wurden Élie Ducommun und Charles Albert Gobat geehrt.
Die beiden hatten führende Posten der Interparlamentarischen Union für internationale Schiedsgerichtbarkeit inne. (sam/sda/)
Erstellt: 09.10.2009, 12:01 Uhr



