Die Preisträger seit 1970 sowie die drei Schweizer Geehrten

Aktualisiert am 09.10.2009

Hier eine Übersicht über die letzten und wichtigsten Preisträger sowie die drei Ausgezeichneten aus der Schweiz.

Prominente Friedensnobelpreisträger waren unter anderem Mutter Theresa (1979), der Dalai Lama (1989), Aung Sang Suu Kyi (1991) und Nelson Mandela (1993). Die Geehrten der vergangenen Jahre und die Schweizer Preisträger waren:

1970: Norman E. Borlauq, US-Agrarwissenschaftler

1971: Willy Brandt, deutscher Bundeskanzler

1972: Keine Preisvergabe

1973: Henry Kissinger, US-Aussenminister, und Le Duc Tho, nordvietnamesischer Aussenminister; Tho nahm den Preis nicht an

1974: Eisaku Sato, ehemaliger japanischer Ministerpräsident, und Sean MacBride, UN-Kommissar für Namibia

1975: Andrej Sacharow, sowjetischer Physiker und Menschenrechtsaktivist

1976: Mairead Corrigan und Betty Williams, Mitbegründerinnen einer nordirischen Frauenfriedensgruppe

1977: Amnesty International

1978: Anwar el Sadat, ägyptischer Staatspräsident, und Menachem Begin, israelischer Ministerpräsident

1979: Mutter Teresa, Ordensschwester in Kalkutta

1980: Adolfo Perez Esquivel, argentinischer Menschenrechtsaktivist

1981: UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR)

1982: Alva Myrdal, Schweden, und Alfonso Garcia Robles, Mexiko

1983: Lech Walesa, Führer der polnischen Gewerkschaft Solidarität

1984: Bischof Desmond Tutu, Südafrika

1985: Internationale Vereinigung der Ärzte zur Verhinderung eines Atomkrieges (IPPNW)

1986: Elie Wiesel, US-Schriftsteller

1987: Oscar Arias, Präsident von Costa Rica

1988: die Friedenstruppen der Vereinten Nationen

1989: Dalai Lama

1990: Michail Gorbatschow

1991: Aung San Suu Kyi, birmanische Oppositionspolitikerin

1992: Rigoberta Menchu, guatemaltekische Bürgerrechtlerin

1993: Frederik de Klerk, südafrikanischer Präsident, und ANC-Präsident Nelson Mandela

1994: Jizchak Rabin, israelischer Ministerpräsident, Schimon Peres, israelischer Aussenminister, und Yassir Arafat, PLO-Chef

1995: Joseph Rotblat und seine Pugwash-Bewegung für die Abschaffung von Atomwaffen

1996: Bischof Carlos Filipe Ximenes Belo und Jose Ramos-Horta, Osttimor

1997: Internationale Kampagne zum Verbot von Landminen (ICBL) und ihre Koordinatorin Jody Williams

1998: John Hume und David Trimble, nordirische Politiker

1999: Ärzte ohne Grenzen

2000: Kim Dae Jung, südkoreanischer Präsident

2001: Vereinte Nationen und Generalsekretär Kofi Annan

2002: Jimmy Carter, früherer US-Präsident

2003: Schirin Ebadi, iranische Menschenrechtlerin

2004: Wangari Maathai, kenianische Umweltschützerin

2005: Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) und ihr Generaldirektor Mohamed ElBaradei

2006: Muhammad Yunus und das von ihm gegründete Armenhilfsprojekt der Grameen Bank in Bangladesch

2007: Al Gore, früherer US-Vizepräsident, und der Weltklimarat (IPCC)

2008: Martti Ahtisaari, ehemaliger finnischer Präsident

2009: Barack Obama, US-Präsident

Der Friedensnobelpreis ging bisher an drei Schweizer: Jean Henri Dunant, der Gründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, erhielt den ersten überhaupt vergebenen Friedenspreis 1901. Im Jahr darauf wurden Élie Ducommun und Charles Albert Gobat geehrt.

Die beiden hatten führende Posten der Interparlamentarischen Union für internationale Schiedsgerichtbarkeit inne. (sam/sda)

Erstellt: 09.10.2009, 12:01 Uhr

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