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ETA-Terroristen töten Pariser Polizisten
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Bei einem Schusswechsel mit mutmasslichen Terroristen der ETA ist nahe Paris ein französischer Polizist getötet worden. Der Beamte und ein Kollege hätten drei mutmassliche Mitglieder der baskischen Untergrundorganisation bei dem Versuch überrascht, in einem Autohaus einen Wagen zu stehlen, teilte die spanische Polizei in der Nacht zum Mittwoch in Madrid mit. Die Terroristen hätten sofort das Feuer eröffnet.
Es wäre das erste Mal, dass ETA einen französischer Polizist ermordet. Der französische Innenminister Brice Hortefeux besuchte am Dienstagabend das Kommissariat des Getöteten im Département Seine-et-Marne. Die Sprecherin der französischen Polizei hat noch nicht bestätigt, dass es sich bei den mutmasslichen Tätern um ETA-Mitglieder handelt.
Vater von vier Kindern
Einer der drei mutmasslichen Tätern sei gefasst worden. Es handle sich um Joseba Fernández Aspurz alias «El Guindi». Er war in Spanien wegen mehrerer Brandanschläge in der Region Navarra steckbrieflich gesucht worden.
Bei dem Opfer handle es sich um einen 53 Jahre alten Beamten mit vier Kindern. Er habe zwar eine kugelsichere Weste getragen, hiess es. Der Schuss habe ihn jedoch in der Achselhöhle getroffen. Zuletzt war im Juni vergangenen Jahres im Südosten Frankreichs ein Gendarm bei einem Schusswechsel mit ETA-Terroristen verletzt worden. (oku/sda/)
Erstellt: 17.03.2010, 10:27 Uhr



