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Historische Machtfülle für Hollandes Genossen
Politischer Erdrutsch in Frankreich: Die Sozialisten haben nach dem Präsidentenamt auch das Parlament erobert. Nun muss François Hollande zeigen, was er kann. Mehr...
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76 Kommentare
Monsieur Hollande, wie können Sie nur auf Wachstum setzen, wenn doch die aktuelle Krise klar zeigt, dass es kein Wachstum mehr geben kann? Wir sind in Mitteleuropa auf einem wirtschaftlichen Niveau, das nicht mehr wachsen kann. Es kann nur noch entweder das Vorhandene umverteilt oder die Umwelt komplett zerstört werden. Antworten
@Wirthner
Damit sie beruhigt sind: Ihre Rechten sind die Grössten, Einmaligsten, Herrlichsten. Sind sie damit einverstanden??
@meier: Man muss kein Prophet sein, um diese Entwicklung vorauszusehen. Man muss nur die Geschichte des letzten Jahrhunderts kennen. Dann weiss man, was uns blüht! Und im übrigen: Wer sagt denn, dass es dem Front National gelingen wird, aus Frankreich eine blühende "Grande Nation" zu machen!
@Wirthner
ich bin im Gegensatz zu ihnen kein Prophet, weiss also nicht, was in 5 Jahren sein wird.
Tatsache ist allerdings dass die Rechten um Sarkozy 20 Jahre Zeit hatten, aus Frankreich eine blühende Nation zu machen. Das ernüchternde Resultat kennen wir: hohe Staatsverschuldung, hohe Arbeitslosenzahlen. Nicht gerade ein toller Leistungsausweis......selbst aus Sicht der SVP und FDP nicht.......
Hat auch sein Gutes. Vielen sind Chavez, Castro, Kim + Co. zu weit weg. Nun, demnächst folgt also ein sozialistisches Experiment als Lehrbeispiel direkt vor unserer Nase. Also, zurücklehnen, Popcorn raus und gespannt zuschauen. Zumindest diejenigen, die noch nicht wissen was zwangsläufig bei jedem sozialistischen Experiment herauskommt. Antworten
S.Royal iist eine typische Streberin, Karrieristin. Sie hat noch nicht gemerkt, dass das Volk sie nicht mehr will. Letztes Jahr abgeschlagene Vierte bei den Vorwahlen. Jetzt wieder weit abgeschlagen. Dazu noch der Zickenkrieg mit der jetzigen Partnerin von F.Hollande.Und nun spekuliert sie auch schon auf den Präsidenntinnensitz der Partei. Sie muss doch auch merken, dass ihre Zeit vorüber ist Antworten
wurde nicht schon in der schule gelernt, dass in schwierigen wirtschaftlichen zeiten der staat investieren muss, in guten zeiten dann aber das sparen nicht vergessen werden darf!? wohin uns die freie marktwirtschaft geführt hat, lässt sich in allen europäischen staaten mit ausnahme der sozial geführten wie Norwegen, Schweden und Finnland deutlich sehen!!!also gebt ihm eine chance Antworten
@ Baldinger: ich dachte, die Schweiz sei mitte-links-regiert? Oder haben Sie Ihre Meinung geändert?
@ Abbühl: wenn Sie sozialistisch mit kommunistisch gleichsetzen, dann ja.
@ Nick Fliess Auch sehr süss, aber Herr Baldinger sagt, dass bürgerlich regierte Länder wie die Schweiz schlussendlich sozialer seien als sozialistisch regierte Länder. Und er hat dabei wohl Recht.
@ Baldinger: süss, dass Sie meinen Kommentar zum Beweis erheben, trotzdem haben Sie ihn nicht verstanden und verdrehen meine Aussage in Ihrem Sinne. Die Schweiz ist sozialistisch regiert? Na ja...
@N. Fliess
selber nicht verstanden!
Die Schweiz ist bürgerlich und sozial
@N. Fliess
Danke für den Beweis!
Ich lerne von Ihnen Schweden, Norwegen und Finnland, (Dänemark, für T. Meier!) sind sozial, aber nicht sozialistisch regiert.
Schlussendlich sind daher bürgerlich regierte Länder sozialer,
als sozialistisch regierte Länder.
z.B. die Schweiz!
@Meier: Dänemark wurde kaum versehentlich vergessen... es hat erst seit relativ kurzer Zeit eine sozialdemokratische Regierung, bis dahin wurde es lange Zeit von einer Mitterechts-Koalition regiert. Letztere hat Verbesserungen in der Ausländer- und Wirtschaftspolitik eingebracht, die nun aber von Fr. Thorning-Schmidt und ihren Leuten gestoppt wurden.
@Baldinger
Sie haben in ihrer Aufzählung "versehentlich" Dänemark vergessen.
Dieses Land wird von Sozialdemokraten regiert und gilt als Musterland in Europa.
Wenn schon von Fehlleistungen gesprochen wird, hätten sie fairerweise auch Berlusconi's Italien erwähnen sollen. Aber da drückt man lieber beide Augen zu.....Es hört sich besser an........
@ Baldinger: Herr Fiedler hat "sozial" geschrieben, nicht sozialistisch, ist nicht ganz das selbe...
@K. Fiedler
1. Norwegen hat Erdgas
2. Finnland wird seit längerer Zeit nicht mehr sozialistisch regiert.
3. Schweden wird seit den Reformen in den 90er Jahren nicht mehr sozialistisch regiert. Bei den letzten Wahlen fuhren die Sozialdemokraten das schlechteste Resultat ein, seit Einführung des Wahlrechts.
Dass Hollande nie sparen will, weder in schlechten und erst recht nicht in guten Zeiten, gilt als sicher. Lieber noch 100000 Beamtenstellen schaffen. Doch wahrscheinlich werden wir es nie erfahren, denn mit seiner Politik kann davon ausgegangen werden, dass Frankreich so schnell keine guten Zeiten mehr sehen wird.
Erstaunlich, wie unkritisch-ideologisch der SP in Frankreich jede wirtschaftspolitische Kompetenz abgesprochen wird. Unter der Regierung von welcher Partei hat denn Frankreich erstmals das AAA verloren? Wie haben sich die Arbeitslosenzahlen unter Sarkozy + Co. entwickelt? Warum rutschte Europa in die Krise, obwohl die ach so kompetente Rechte in fast allen Ländern an der Macht war? Antworten
@R. Lais
Schon etwas fies, ihr Eintrag R. Lais!
Wer hat die unsäglichen Arbeitsmarktgesetze durchgesetzt?
35 Stundenwoche, U60 Pension, ein Heer von überbezahlten und unnötigen Beamten mit Kündigungsschutz usw. usw.
Wer verspricht aktuell das blaue vom Himmel mit leeren Taschen?
@ Lais: bitte tun sie nicht so scheinheilig. Sie wissen genau warum das so ist. Die Linken machen derartig Druck dass keine Regierung sich getraut die Massnahmen zu ergreifen, die für eine Gesundung nötig wären. Am Schluss sind alle da wo jetzt Griechenland ist.
So lasst uns einen Logenplatz einnehmen, und zuschauen wie lange und mit welcher Stärke Frankreich den Bach runter gehen wird.
Weniger arbeiten, mehr beziehen, mehr ausgeben, aber nicht mehr einnehmen (die paar Reichen sind nur ein Tropfen auf den heissen Stein). Dies muss schieff gehen.
Antworten
Das beste Ergebnis um zu beweisen, dass mit sozialisten Regierungen der Verfall noch viel schneller vonstatten geht. Das müsste den Deutschen die Augen öffnen, sind sie doch nur noch einen Schritt davon entfernt, neuerdings Eurobills, anstelle von Eurobonds, einführen zu müssen.
Interessant Zeiten stehen uns bevor, denn der Zerfall der maroden EU wird fortschreiten.
Antworten
@Blake: Schon komisch dieser krankhafte Beissreflex gegen alles was mit "sozial" zu tun hat. Aber immerhin, Sie scheinen zu erkennen, dass der "Verfall" auch mit bürgerlichen Regierungen voran geht. Also mir ist ein Verfall mit sozialen Komponenten im Vordergrund wesentlich lieber.
Man kann es aber auch durchaus so sehen (und die Realität vieler offen oder verdeckt boykottierter Länder zeigt dies), dass das vorliegende Ergebnis geeignet ist, zu zeigen, dass die internationale Finanzwelt allen Versuchen, eine gerechtere Gesellschaft zu leben, fies entschlossen entgegentritt.
Marode finde ich, wenn die einzige Hoffnung darin besteht, dass bestimmte Länder und Regierungen "zerfallen". Falls Sie es nicht gemerkt haben: Es gibt nicht strikte links und rechts. In CH sind die meisten Bürger nicht Mitglied einer Partei, wählen überhaupt nicht oder nur gelegentlich. Positiv denken wäre besser.
Schuldenpolitik pflegen sowohl linke wie rechte Regierungen. Mit Günstlingspolitik, Benachteiligung der Mehrheit und Steuergeschenken an die Reichen haben die rechten Politiker Sarkozy, Berlusconi und Karamanlis ihre Länder abgewirtschaftet.
Da kann man nur hoffen, dass Hollande in die Zukunft investiert, die Löhne wieder steigen, die Franzosen konsumieren und die Wirtschaft ankurbeln.
Antworten
Mit Speck fängt man die Mäuse und mit Versprechen die Wähler. Ich, auch SVP-Sympathisant, bin sehr zufrieden mit der Wahl Hollande's. Seine Versprechen an die Wähler sind etwas gewagt und kaum eurokompatibel. Das wird einige Probleme geben mit Merkel. Aber keine Angst; die wird nächstes Jahr auch abgewählt.
"Vive Steinbrück"! Wir gehen interessanten Zeiten entgegen.
Proff, träumen sie weiter,wenn in DE Steinbrücks Kavalleristen + Co. an die Regierung kommen sollten ,wird der Niedergang von Schröder/ Fischer einfach weiter geführt und ist Europa Bankrott.
In diesem Artikel kommentieren vorallem SVP-Wähler, und die wollen nun ihren Frust aus den letzten Monaten loswerden.
Was dabei rauskommt sind bessere und schlechtere Stammtischparolen. Das darf man nicht so ernst nehmen.......man muss ihnen das gönnen........
(Denn sie wissen nicht was sie tun.........)
Antworten
Sie erlauben, dass ich Sie zitiere, Herr rittermann (vom 19.4.12, im Wortlaut, Fehler belassen): "wir stehen mal wieder alleine da – gegen den rest der sozialschmarotzer, nichtskönner, hohle-händchen-macher, trinker-und-träumer und sonstigen linken landesverrätern."
Dass Sie sich nun derart empören, ist bestenfalls heuschlerisch - aber eigentlich wirkt es nur krank.
@ Inhausen: Sie beklagen sich über "üble Nachrede gegen Andersdenkende - um gleich im nächsten Satz von "Sozen" zu schreiben; so, wie Sie sich in diesem Forum überhaupt als notorischer Linkenfresser hervortun, der gern zum verbalen Zweihänder greift. Wie schizophren kann man denn sein?
@ rittermann. Das gilt auch für Sie. Ich habe übelste Beschimpfungen gelesen von Ihnen. Was regen Sie sich auf?
Ich finde Herrn Meiers Kommentare erfrischend und wahr. Viele SVP-Anhänger, die sich Einmischung in Schweizer Angelegenheiten verbitten, fühlen sich berufen, den französchen Wählerwillen zu kritisieren...
Lieber Herr Meier. Machen Sie sich nichts draus. Immer wenn Sie die Wahrheit schreiben, werden Sie von den Rechtspopulisten inhaltlos angegriffen. So bringt man unbeliebte Kritiker zum Schweigen. Mit Demokratie hat das längst nichts mehr zu tun.
@Bucher und alle, die sich betroffen fühlen
Niemand von uns, weder sie noch ich haben die Wahrheit gepachtet. Wenn ich aber ihre Kommentare lese, tönt das ein bisschen anders.
Nachdem Sarkozy das Land fast an die Wand gefahren hat, können sie doch nicht erwarten, dass die Franzosen einfach ein "weiter so"
wählen. Geben sie Hollande doch Zeit, kritisieren können sie in 5 Jahren immer noch..........
Herr Meier. Ich weis nicht wie viel Vitamin B sie haben bei den Betreibern dieser Website aber Ihre Kolchosenkommentare ohne Sinn und Aussage, die nur darf aus sind anders denkende zu diffamieren und als Stammtischproleten hinzustellen, gehen mir und wohl noch einigen andern auf den Zeiger. Glauben Sie mir, Sie haben die Wahrheit nicht gepachtet.
ich frage mich schon auch, weshalb die themenunabhängigen und meis nicht konstruktiven bashing-kommentare von herrn thomas meier immer wieder publiziert werden.
@Meier - Ein weiterer inhaltloser Eintrag, welcher nur aus übler Nachrede gegen Andersdenkende besteht.
Wenn sie etwas nechdenken würden, bezw. rechnen könnten, wären sie schon draufgekommen, dass die Rechnung der Sozen nie aufgehen kann! Mit 60 Pension für alle, Weniger Steuern, mehr Sozialleistungen, usw. Sie sagen Fremden 'Frust' nach? Ihr Frust aber ist schon greifbar.....
Das französische Wahlsystem verzerrt den Willen des Volkes komplett. Beispiel: der Front National mit 13-18% Wähleranteil landesweit erhält 2 Sitze, die Sozialisten mit irgendwo bei 30% die Regierungsmehrheit. Summa Summarum vertritt Hollande nicht mal die Hälfte des Stimmvolkes, erinnert mich an Berlusconi, der mit nicht ganz 40% jahrelang an der Macht blieb. Lange lebe der Proporz! Antworten
6 Wochen Ferien, 35 Stundenwoche u. neu mit 60 Jahren ab in den Ruhestand. Wer soll dies bezahlen? In Japan, China, S.Korea u. vielen Schwellenlaendern arbeitet man laenger u. ausdauender als in Frankreich Auch in der IT Branche ist Frankreich schwach. Vermutlich wird Frankreich den Weg von Spanien u. Italien gehen, welche auch ueber ihre Verhaeltnisse gelebt haben. Antworten
@ Bruno Schnider: Erstaunlich, wie es Ihresgleichen immer wieder gelingt, Schimpfworte der Rechten wie "Staatsapparat", "Linke", "Steuern", "neue Abgaben" oder "reglementieren" in einen einzigen Satz zu quetschen. Sprüche wie die Ihren lese ich seit 50 Jahren. Lassen Sie sich doch endlich etwas Neues einfallen.
Demokratie scheint nicht die Stärke der meisten kommentierenden zu sein. Die Menschen in Frankreich haben sich entschieden, diejenigen welche sie in die Wirtschaftskrise - neoliberale Abzocker und ihre rechtsbürgerlichen Gehilfen - geführt haben, abzuwählen und eben nicht weiter zuzuschauen wie die Bevölkerung die Sparpakte für die Reichen finanzieren. Antworten
Ob Hollande seine Wahlversprechen halten kann werden wir sehen. Wahrscheinlich werden ihm die Finanzen seines Landes Grenzen setzen. Auch die EU wird intervenieren, wenn Maastricht-Richtlinien nicht eingehalten werden. Sogar Merkel wird "täubelen", denn sie hat Angst, dass Deutschland die Rechnung begleichen müsste, wenn Frankreich zu stark auf Pump lebt.
Die Sozialisten mit nicht mal 30% im ersten Wahlgang haben die absolute Mehrheit im Parlament und der Front National mit um die 15% hat kaum 2 oder 3 Sitze. Die Sozis haben also hundertmal mehr Sitze mit nicht mal dem doppelten Wähleranteil. Auf so eine Art von "Demokratie" könnte ich verzichten. Grosse Bevölkerungsgruppen sind so einfach nicht im Parlament vertreten. Antworten
Der Parti Socialiste wird ca. 279 von 577 Sitzen erringen, 10 weniger als die absolute Mehrheit. Hollande wird auf die Unterstützung von einigen der ca. 24 "verschiedenen Linken" angewiesen sein. Das ist keine solide Basis für eine PS-Alleinregierung. Antworten
@Lais
Keine solide Basis für eine PS-Alleinregierung?
100% wie in Kuba scheinen nicht wohlstandsfördernd zu sein
@Lais: Da scheint sich jemand zu früh "gefreut" zu haben.
Die Bergabfahrt wir immer schneller. Die PS kann alle ihre weltfremden, ausgelaufenen Ideen durchsetzen wie Mitterrand es zwischen 81 und 83 gemacht hat. Dann hat's gedämmert aber zu spät. Der Schaden an der Volkswirtschaft war enorm und dahin fährt F jetzt mit Hollande. Antworten
Lassen wir also dem neuen Monsieur le Président einmal die berühmten 100 Tage um zu zeigen, wie gut er das Land regiert. Wenn danach irgend etwas von zu rettenden Banken zu hören sein wird, dürfte der ESM wohl definitiv zu klein sein. Historisch gesehen hat es das Land zur Zeit der Franz. Revolution schon einmal geschafft, den Geldadel von seinen zusammengerafften Vermögen zu trennen. Mechanisch. Antworten
Ist BRUTAL für die französische Rechte, ich weiss.
Aber nach Sarkozy's wahnhafter, total abgehobener Herrschaft konnten das alle aufmerksamen Beobachter schon von weitem kommen sehen.
Bereits am 3.August 2010 hatte ich an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die Grande Nation noch nie einen wiedergewählt hat, der unter die 35%-Marke fiel (mein Kommentar wurde damals nicht publiziert).
Antworten
Man kann erwarten, dass nun ein Chaos losgetreten wird.
"Kohle" wird abgezogen werden, Firmen verlegt, Familien an den Rand des Ruins gebracht, Immigranten aus den städtischen Banlieus werden mittels Feuer und Flamme versuchen, ihre vielfältigen Forderungen durchzusetzen, alle werden alles wollen usw., alsdann wird man sich wahrscheinlich bald fragen müssen: ".rien ne va plus - la Françe?"
Antworten
Hoffentlich gelingt Hollande die EInführung der FInanztransaktionssteuer. Es ist die einzige gerechte Steuer die für den Staat Geld einbringt und nicht die belastet, die ohnehin schon die Hauptlast des Gemeinwesens tragen. Dazu ist es gleichzeitig eine Lenkungsabgabe gegen gefährliche Hochfrequenz - Spekulationen. Aber es pressiert. Er muss sie einführen bevor das spekulative Rennen gegen F. läuft Antworten
@Zumstein: Das ist die immergleiche Ausrede wie bei: Katalysatoren, Atomenergie...wenn der Fritzli nicht, dann ich auch nicht.
Ein bischen mehr Mut und weniger Erpressbarkeit wäre angebracht.
Die Tobinsteuer greift nur dann, wenn diese auf allen Finanzplätzen weltweit und zur selben Zeit eingeführt wird. Die Finanzjongleure suchen sich sonst einfach die Handelsplätze ohne Tobinsteuer. Alles andere ist ein Schuss in's eigene Knie . . .
Weder mit einer Finanztransaktionssteuer, noch mit dem Herumscharuben an Wochenstunden oder Rentenalter bringt man eine (nahezu) deindustrialisierte Zivilisation wieder zu nachhaltiger Wertschöpfung statt Umverteilung v.u.n.o.. Nur Bildung, Technologie und innovative Güterproduktion, die sich das eigene Volk leisten kann, schaffen das. Leider kann niemand mehr das verlorene Know-How zurückholen.
Einfach nur naiv: als ob neue Schulden machen hilft. Glauben Sie allen Ernstes, dass die Finanztransaktionen schuld sind, für einen maroden Zustand der Staatsfinanzen? Ich kann das nicht glauben.....
Eine neue Zeit wird anbrechen. Ob es gut oder schlecht ist, das wird sich noch zeigen. Heute ist es noch zu früh um Bilanz zu ziehen. Aber Frankreich hatte schon immer Probleme und existiert heute noch, trotz mehreren Pleiten. Ich bin zuversichtlich, dass die Franzosen die Kurve kriegen. Auch in Zukunft wird der Sauterne wichtiger sein als Paris. Das müssen wir erst noch lernen. Antworten
Früher konnten sie auch aus ihren Franc alte Franc und neue Franc machen. Aus 1000 alten Franc machten sie 1 neuer Franc. wird das bald auch mit dem Euro geschehen?
Gut so. Jetzt kann Hollande wirken und man wird sehen. was er zu Stande bringt. Die Banken wirds auch freuen, werden doch die Zinsen steigen, die Schweiz wird sicher einige "Geldsäcke" aufnehmen können. Das Marine verloren hat, ist auch nicht schlecht, genauso, dass Ségolène sich jetzt endlich einmal Arbeit suchen muss. Antworten
@Arouet: ... 5 Jahre.. mit dem Rest bin ich einverstanden.
@raymond cuany:
Stimmt, 5 Jahre dauert es in Frankreich (normalerweise)...
Toll!Jetzt setzt die Kapitalflucht in Frankreich bald neue Rekordmarken. Und für Resteuropa ist auch klar, dass noch mehr Geld gedruckt werden wird. Weniger sparen, mehr ausgeben - das war eigentlich von Anfang an zu erwarten. Nun wird das fröhliche Umstände an den Märkten und Börsen feiern. Sprich: Die nächsten Herabstufungen kommen so sicher wie das Amen in der Kirche. Den Rest kennt man. Antworten
@meier: Sie übersehen wohlweislich, dass die Ratingagenturen Zukunftsaussichten und nicht die Vergangenheit bewerten!!
@pidula!Ich teile im Prinzip ihre Meinung. Doch bin ich der Ansicht, dass Märkte und Börsen eher fröhliche Urständ feiern werden (Augenzwinkern)!
@Pidoula
Die Herabstufungen, sofern sie denn kommen, sind das Ergebnis der Regierung von Sarkozy. Oder ist Hollande für die Regierungszeit der UMP auch verantwortlich??
Ja und dank der Finanztransaktionssteuer kann die Börse in Paris auch gleich zumachen und die Französischen Banken sind eh schon pleite, London wird es freuen.
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