Überraschende Ehre in harten Zeiten

Unter Druck in Afghanistan und während knallharten Kontroversen in der US-Innenpolitik erhält Obama den Friedensnobelpreis.

1/12 Kontroverser Entscheid: Liu Xiaobo wird 2010 für seinen «langen und gewaltlosen Kampf für fundamentale Menschenrechte in China» mit dem Friedensnobelpreis geehrt.

   

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Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an den amtierenden US-Präsidenten Barack Obama. Fiel die Wahl auf den Richtigen?

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Der Friedensnobelpreis

Der Friedensnobelpreis gilt als die bedeutendste internationale Auszeichnung im Bemühen um eine friedlichere Welt. Gründer des Preises ist der schwedische Erfinder des Dynamits, Alfred Nobel (1833-1896).

In seinem Testament beauftragte er das Storting, das norwegische Parlament, jährlich bis zu drei Menschen oder Organisationen für ihre Verdienste um die Menschheit auszuzeichnen.

Die Preisträger werden jeweils im Oktober bekanntgegeben. Bei der feierlichen Verleihung am Todestag Nobels am 10. Dezember erhalten sie in Oslo eine Medaille, eine Urkunde und ein Preisgeld - in diesem Jahr zehn Millionen Schwedische Kronen (1,48 Millionen Franken).

«Nur selten hat eine Person im selben Ausmass wie Barack Obama die Aufmerksamkeit der Welt auf sich gezogen und ihren Völkern die Hoffnung auf eine bessere Welt gegeben», erklärt das Friedensnobelpreiskomitee in Oslo seine Entscheidung. «Seine Diplomatie beruht auf dem Konzept, dass die, die die Welt führen, dies auf der Grundlage der Werte tun sollten, die die Mehrheit der Weltbevölkerung teilen.»

Und so geht der Friedensnobelpreis 2009 an einen Hoffnungsträger; einen US-Präsidenten, der zum Ende der Nominierungsfrist im Februar gerade zwei Wochen im Amt gewesen war. An einen 48-jährigen Mann, dessen kometenhafter Aufstieg aus einfachen Verhältnissen zum ersten dunkelhäutigen Präsidenten der Vereinigten Staaten schon im US-Wahlkampf nicht nur das eigene Volk, sondern die Welt in den Bann geschlagen hatte. Einen charismatischen Redner, der nach seinem Amtsantritt mit kühnen Auftritten die Vision einer atomwaffenfreien Welt wieder zu einem konkreten Ziel politischen Handelns machte. Und der mutig auf die islamische Welt zuging, ihr ein ernsthaftes Angebot für ein tolerantes Miteinander unterbreitete.

Möglicherweise liess sich das Friedensnobelpreiskomitee auch von rhetorischen Meilensteinen in Obamas junger Amtszeit nach der Nominierungsfrist leiten. In seiner Begründung machte es aber sehr bestimmt deutlich, dass es ihm dieses Mal um die Vision und nicht die Würdigung historischer Leistungen ging. «Seit 108 Jahren hat das norwegische Nobelpreiskomitee genau diese internationale Politik und dieses Verhalten anspornen wollen, für die Obama jetzt der wichtigste Fürsprecher in der Welt ist.» Dann zitiert es den US-Präsidenten selbst, unterstützt seinen Aufruf, dass «es jetzt für uns alle an der Zeit ist, unseren Teil der Verantwortung für eine globale Antwort auf globale Herausforderungen zu übernehmen».

Dass neun Monate nach seinem Amtsantritt manche Visionen in den Tretmühlen der Alltagspolitik auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zermahlen zu werden drohen, ändert nichts an Obamas Leistung, die Welt aus einer Schockstarre bequem gewordener Sachzwänge aufgeweckt zu habe. Zumindest vorerst, denn die hohe Auszeichnung - erst zum dritten Mal wurde ein amtierender US-Präsident mit dem Friedensnobelpreis bedacht - könnte auch eine Ermutigung sein, die mutigen Zielsetzungen weiter zu verfolgen.

Gedämpfte Erwartungen

In acht Wochen werden die Augen der Welt beim Weltklimagipfel in Kopenhagen nun noch erwartungsvoller auf Obama ruhen, obwohl inzwischen aus den USA Signale gekommen sind, dass die konkreten Klimaschutzmassnahmen hinter seinen ehrgeizigen Visionen zurückbleiben werden. Obamas Energieberaterin Carol Browner rechnet nicht mehr mit der Verabschiedung eines Klimaschutzgesetzes noch in diesem Jahr im Kongress. Und Obamas Demokraten haben gerade erst einen Gesetzentwurf dafür eingebracht, in dem angesichts einer wirkungsvollen Kampagne der oppositionellen Republikaner Begriffe wie «globale Klimaerwärmung» oder auch nur «Klima» gar nicht mehr vorkommen. Stattdessen ist von «Schadstoffreduzierung und Investment» die Rede, von einem «Gesetz für Arbeitsplätze durch saubere Energien».

Das ist nur ein Beispiel dafür, wie sich wohlklingende Visionen in einem politischen Alltag anpassen müssen, in dem die Gegenseite mit der Frage auftrumpfen kann, wer das alles bezahlen soll. Und Ängste schüren kann, dass erst einmal Arbeitsplätze verloren gehen könnten. Ähnlichem Gegenwind sieht sich Obama in der Afghanistan-Politik und dem Kernstück seiner innenpolitischen Agenda, der Gesundheitsreform, ausgesetzt.

Mann mit Vision

Obama selbst hat zu seinen Vorstellungen vom Präsidentenamt einmal erklärt: «Dies ist ein Amt, um das man sich nicht einfach aus Ehrgeiz bewirbt. Man muss tief im Innern spüren, dass man eine Vision hat, für die sich der Einsatz lohnt.» Seine Vision hat Obama vor vier Jahren in seiner Parteitagsrede dargelegt: Eine Politik, die das Land nicht spaltet, sondern zusammenführt. Das Osloer Friedensnobelpreiskomitee hat mit seiner Entscheidung vom 9. Oktober 2009 Obama ermutigt, aber auch moralisch verpflichtet, diesen Weg weiter zu gehen. (sam/sda/)

Erstellt: 09.10.2009, 13:15 Uhr

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37 Kommentare

Hans-Peter Scheerer

10.12.2009, 22:12 Uhr
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mit diesem nobelpreis für obama beleidigen und entehren sie all die hunderttausende menschen die seit jahren aktiv sich für frieden und menschenrechte unter lebensgefahr einsetzten.und schande für obama,der diesen preis auch noch annimmt.ein deutscher bambi -preis würde obama besser zu gesicht stehen.ich schäme mich für dieses komitee Antworten


Jürg Bühler

14.10.2009, 02:03 Uhr
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Nun Yasser Arafat hat auch diesen Friedens-Nobelpreis bekommen, da sieht man wie hoch die Qualifikatiionslatte gelegt ist... Im Irak und Afghanistan sieht es nun schlimmer aus, als unter Bush und Iran hat bald die A-Bombe.. tolle Leistung Herr Obama... Bin Laden lacht sich über ihn kaputt... Bush war wenigstens der Erzfeind der Islamisten.. Antworten


martin Tschuemperlin

12.10.2009, 15:24 Uhr
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so gut ich diesen Politiker mag - diese Entscheidung verstehe ich nicht, wenn er wenigstens alle Kämpfer aus Afghanistan rausgezogen hätte ... dann könnte man ja über diese Preisvergabe diskutieren! Antworten


Leonhard Fritze

12.10.2009, 14:36 Uhr
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ok. Obama hat keinen Atomkrieg angefangen, keine neuen Häftlingslager installiert, kein Land besetzt, - DAS muss heute reichen für den Friedensnobelpreis. ICH habe es unterlassen, falsch zu parken. Bekomme ich dafür eine Gutschrift? Oder gab's diesen Preis als Symbol für 100 Jahre Schuldenwirtschaft (Währung nicht mehr durch Gold gedeckt)? Als Signal, den Dollar nun ganz sterben zu lassen? Antworten


Thomas Müller

12.10.2009, 13:52 Uhr
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Zum Glück ist die Wahl der Nobelpreisträger keine demokratische Angelegenheit, wo der Mehrheitsfähigste Kandidat gewinnt. Der Effekt, den das Komitee mit dieser Wahl hervorruft könnten für die Allgemeinheit und den Frieden auf der Welt nicht wertvoller sein. Wenn sich A. Nobel dieser Tage im Grab umdreht, dann aus Abscheu vor Scheinwissenschaft, wegen dem ungeheuerlichen sogenanten "wirtschaftsNP" Antworten


Brigitta Moser-Harder

12.10.2009, 11:48 Uhr
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Nach den katastrophalen Bush-Präsidialjahren mit zwei neuen Kriegen, ist es für die Weltgemeinschaft ein Segen, dass an der Spitze der Weltmacht USA mit Barak Obama ein Präsident steht,der den Dialog mit der Weltgemeinschaft zur Lösung der globalen Problemen sucht und sich für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen einsetzt. Hoffentlich gibt ihm diese Auszeichnung Kraft, den Weg konsequent zu gehen. Antworten


Rolf Schumacher

12.10.2009, 11:45 Uhr
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@Ronnie König Wenn Sepp Blatters FIFA heute bereits, die Schweizer Nati zur Siegerin der kommenden WM in Südafrika erklären würde, wäre dies ebenfalls ein weiser Entscheid? Die bereits erkorenen WM Sieger, würden dann sicher besonders gut aufspielen. Welcome to Absurdistan. Antworten


Roberto Haag

09.10.2009, 15:25 Uhr
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waere interessant zu wissen wie das komite dies argumentiert (Irak/Afganistan/Guantanamo???) Antworten


Markus Frey

09.10.2009, 13:38 Uhr
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Offensichtlich handelt es sich dabei um eine Verwechslung: Das Nobelkomitee dachte wohl, es gehe um eine Oscar-Verleihung an den besten Schauspieler des Jahres. Den Hauptdarsteller im berühmten Film: "A president as you please". Fragt sich nur, wer als bester Nebendarsteller gewählt wird: Mahmud aus Teheran, Wladimir aus Moskau oder gar Kim aus Pjöngjang? Schwierige Wahl, liebes Komitee! Antworten


Ronnie König

09.10.2009, 12:39 Uhr
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Warum wurde nicht Kofi Anan (diesmal direkt, ohne UNO!) geehrt? Der hat die letzten 2 Jahre mehr geboten. Aber vielleicht hat das Komite auf Vorschuss gehandelt. Der schlechteste Entscheid wars aus meiner Sicht nicht. Andere taten einfach mehr für den Frieden. Vieleicht auch ein Kredit um Frieden in den Nahen Osten zubringen? Antworten


Kurt Aegeri

09.10.2009, 12:37 Uhr
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Nichts gegen Obamas Verdienste. Aber hier erhält doch jemand einen Nobelpreis für Absichtserklärungen! Das kann halt irgendwie doch auch nicht sein. Auch in andern Bereichen fällt mir immer öfter auf, dass die Nobelpreisvergabe einer Bamby-Verleihung immer ähnlicher wird. Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Die Kriterien sind mittlerweilen zu verschwommen. Antworten


Abu Nusaybah Vogelsanger

09.10.2009, 12:37 Uhr
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Der Entscheid ist gar nicht so undurchdacht. Dahinter steckt die Annahme oder besser Hoffnung, dass ein Friedensnobelpreisträger keinen Krieg gegen den Iran eröffnen wird, was sicherlich im Interesse der grossen Mehrheit aller Menschen liegt. Ausserdem wird damit die Position der pro-israelischen Lobbys in Washingten gegenüber dem Obama-Kurs geschwächt. Daher, durchaus sinnvoll und logisch! Antworten


Alveric vollenweider

09.10.2009, 12:36 Uhr
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einfach lächerlich... ich verlange dass man mir nächstes jahr auch den friedensnobelpreis übergibt, da ich seit jahren verlange dass die welt keinen krieg braucht. muss man für diesen preis nur gut quatschen können oder braucht man dazu auch einen leistungsausweis? ich würde vorschlagen dass der papst auch noch einen preis abgreifen darf für sein verlangen nach frieden, freude, eierkuchen. Antworten


Adrian Hauser

09.10.2009, 12:35 Uhr
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da dreht sich alfred nobel doch im grabe um, erkennbar an den erdbeben vor einigen tagen. er muss es geahnt haben. Antworten


Oliver Hamm

09.10.2009, 12:27 Uhr
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Nobel würde sich nach dieser Nominierung im Grab umdrehen Die Kriegstreibernation und er Friendensnobelpreis passen wirklich gut zusammen Antworten


Peter Meier

09.10.2009, 12:23 Uhr
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@Patrick Bucher: Dass Obama allein nicht von einem Tag etwas ändern kann ist mir auch klar. Deshalb hätte man mit dem Nobelpreis zuwarten sollen, bis er tatsächlich etwas geändert hat. Antworten


Heinz Frey

09.10.2009, 12:21 Uhr
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Das kann doch einfach nicht wahr sein!?Damit verliert ein wunderbarer Preis jegliche Legitimation und Wertigkeit.Einen amtierenden US-Präsident einen Friedensnobelpreis zu geben.Das kann doch einfach nicht ernsthaft wahr sein.Der Preis wird nun schon für Worte und Absichten verteilt?Und was ist, wenn Obama diese nicht einhält?Guantanamo wollte er auch nach 100 Tagen schliessen.Die Irankrise läuf.. Antworten


Siegfried Klevinghaus

09.10.2009, 12:21 Uhr
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Boosting Loosers? Wenn Visionen alleine genügen ist der Nobelpreis nicht mehr das Papier wert auf dem er gedruckt wird. Aber die Geschichte wiederholt sich. Meine Generation erlebt jetzt zum dritten mal das nach Korea, Vietnam und z.Z. Iraq und Afganistan die Kehrtwende kommt und wieder alles umsonst war. - diese Preisverleihung ist ein massiver Einmischungsversuch in die US Innenpolitik. Antworten


Claire Treber

09.10.2009, 12:19 Uhr
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Eine völlig unnachvollziehbare, unverdiente Entscheidung und ein Affront all denjenigen gegenüber, welche sich seit Jahren und Jahrzehnten für den Frieden auf dieser Erde einsetzen. Das Nobelpreiskommittee gibt sich einmal mehr der Lächerlichkeit preis. Was hat denn Herr Obama bis jetzt geleistet, abgesehen davon, ein paar eingerostete Dialoge wieder etwas in Gang zu bringen? Peinlich! Antworten


Lutz Seifert

09.10.2009, 12:18 Uhr
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Seit Henry Kissinger die grösste Fehlentscheidung .... Antworten


Patrick Bucher

09.10.2009, 12:17 Uhr
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@Peter Meier: Zuerst überlegen, Obama ist ein einziger Mann in einem ganzen Staatsystem, welches während 8 Jahren in Krieg versumpfen ist. Es ist klar, dass dieser einzelne Mann nicht etwas von einem Tag auf den anderen ändern kann... Antworten


Jean Ziegler

09.10.2009, 12:16 Uhr
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Das führt den ganzen Prozess des Nobelpreises ad absurdum: Für eine Ankündigungspolitik erhält man bereits die begehrte auszeichnung, ohne dass tatsächlich irgendwelche Aktionen oder Taten gemacht worden sind. Antworten


Beat Keller

09.10.2009, 12:15 Uhr
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Ja schon - gratuliere. Aber nun müssen die USA die Atomwaffen auch wirklich sustantiell abbauen, nicht nur davon reden. Und weiter: Erst mal die Truppen in den islamischen Ländern abziehen, dann kann man echt von Friedensbemühungen reden. Aber realitischer gesehen war der Friedenspreis halt immer schon sehr politisch eingefärbt. Obama ist allemal die bessere Wahl als Bush oder Blair. Antworten


Gabriela Sarman

09.10.2009, 12:13 Uhr
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Ich kann den Gedanken des Nobelpreiskommittees nachvollziehen, aber wie kann man Motivationen und Bemühungen auszeichnen - und dies nach 9 Monaten Amtszeit. Oder hat man Angst davor, er könnte - wie Kennedy - den Preis womöglich nicht mehr entgegennehmen? Die Eile verfärbt und wird hoffentlich auf Unverständnis stossen und wenn Obama was von sich hält, wird er die Vergabe selber in Frage stellen. Antworten


Heinz Dübendorfer

09.10.2009, 12:12 Uhr
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Wer sich mit dem Atomwaffenproblem schon früher beschäftigt hat, glaubt doch wohl nicht - auch Obama nicht! - daran, dass sich in der Atompolitik eine derartige Kehrtwende einstellen wird. Deshalb und bei aller Hochachtung vor Obamas Kurs: hier wird den Menschen wieder mal Sand in die Augen gestreut. Wie in vielen andern Bereichen . . . Antworten


Hans-Christian Müller

09.10.2009, 12:08 Uhr
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Schön für Barack Obama, und der Preis ist ihm von Herzen zu gönnen. Die Idee allerdings, die ihm zu diesen Ehren verholfen hat, hatte zweifelsohne schon mancher kleine Mann, ohne dass er dazu angehört oder dafür geehrt worden wäre. Antworten


Markus Niederberger

09.10.2009, 12:06 Uhr
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Ja, es ist früh. Aber das Signal, das das Komitee damit sendet ist wichtig und willkommen. Antworten


Peter Meier

09.10.2009, 12:06 Uhr
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Tut mir leid, aber ich kann den Friedensnobelpreis leider nicht ernst nehmen. Da erhält ein amtierender Politiker den Preis, dessen Land in mehrere (Angriffs-)Kriege involviert ist und der ausser der Verbreitung von Hoffnung und vieler schöner Worte bisher über keinen sehr beeindruckenden Leistungsausweis verfügt. Antworten


Peter Rossi

09.10.2009, 11:56 Uhr
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Eine sehr gute und weitsichtige Entscheidung des Komitees. Keiner hat in so kurzer Zeit und in diesem derart schwierigen Umfeld den Menschen in allen Erdteilen und Kulturen glaubhaft mehr Hoffnung gegeben als dieser wunderbare Mensch. Barack Obama ist für mich der richtige Mann zur richtigen Stunde. Antworten


Josef Hofstetter

09.10.2009, 11:55 Uhr
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Für den Frierdensnobelpreis braucht man keine Leistung vorzuweisen, man muss nur möglichst viel Versprechungen abgeben, welche man nicht einhalten kann und muss. Man hätte ja gleich auch noch Putin und vielleicht den Schweizer Jean Ziegler miteinbeziehen können. Diese Nobelpreisvergabe ist nur noch politisch und eine Farce. Antworten


Theo Frei

09.10.2009, 11:53 Uhr
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So sehr es dem sympathischen Präsidenten zu gönnen ist: etwas verfrüht erscheint dieser Nobelpreis schon. Aber nach seinem Vorgänger, des sich bestenfalls als Kriegsgurgel betätigte, sieht Barack Obama schnell einmal wie ein Friedensengel aus. Antworten


Thomas Berger

09.10.2009, 11:49 Uhr
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Ich finde es grundsätzlich heikel, einem Politiker den Friedensnobelpreis zu geben, erst recht wenn er noch im Amt ist (da kann noch zuviel negatives passieren). Antworten


Max Affolter

09.10.2009, 11:49 Uhr
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Das Komitee ist von allen guten Geistern verlassen worden. Wie kann man einen so wichtigen Preis als Vorschuss verleihen?! Antworten


Markus Berner

09.10.2009, 11:38 Uhr
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Geht's eigentlich noch? Nimmt mich nur Wunder, was Obama vom selbst Verkündeten bereits umgesetzt hat. Das Komitee hat wohl nicht alle Tassen im Schrank und degradiert den Nobelpreis zum PR-Gag. Es gibt wohl andere Persönlichkeiten, die wirklich für den Frieden etwas geleistet haben und den Preis verdient hätten. Antworten


Rudolf Hochstrasser

09.10.2009, 11:34 Uhr
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Bravo. Er ist ein Hoffnungsträger dieser Welt. Aber seine Bemühungen werden schlecht belont,denn seine Gegner sehen nur Geld verdienen. Und der >Frieden kostet Geld. Und ohne Korruption und Krieg verdient man nichts. Aber er muss baldeine Lösung finden für den Afganistan Krieg.. Den Dieser Krieg kostet viel Geld, und ist so gut wie schon verloren. Antworten


Michael Müller

09.10.2009, 11:31 Uhr
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Der Witz des Tages Obama ist sicherlich nicht der schlechteste Präsident der USA... doch er vertritt knallhart die Interessen der USA ... ich glaube das Komitee wollte einfach mal Obama die Hand schütteln :) Antworten


De Giorgi Elsa

09.10.2009, 11:26 Uhr
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Kann es leider nicht nachvollziehen. Antworten



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