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«Gebt den Nobelpreis zurück»
Für gewöhnlich erfüllt es die Norweger mit Stolz, dass ein Komitee aus ihrem Land den Friedensnobelpreis vergibt. Mit der diesjährigen Wahl sind aber viele überhaupt nicht zufrieden. Mehr...
Von Bruno Kaufmann, Oslo.
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88 Kommentare
Skandalös ist das richtige Wort für diese Vergabe des Nobelpreises. Da kommen im Süden von Europa gleichzeitig ,wegen der unsäglichen EU Politik, Leute ums Leben und diese Nobel Deppen vergeben den Friedensnobelpreis an die EU .Eine Schmierenkomödie! Antworten
niemand in europa will einen krieg,dazu braucht es keine eu ,einen hitler und mussolini wird es jedenfalls nicht mehr geben,dieser friedensnobelpreis an die eu,ist deshalb völlig daneben,verdient hätte es zum beispiel beat richner(beatocello) der würde auch wissen,wie er das geld einsetzen würde,aber eben,er rettet ja nur kinder vor dem sicheren tod,also unwichtig für oslo Antworten
Was haben sich die Leute gedacht? Wohl nicht sehr viel. Das ist eine politische Nominierung.Die Entwicklung der EU ist noch gar nicht zu Ende. Sie hat grosse Chancen, dereinst auf dem politischen Scheiterhaufen zu landen. Die Ernennung ist eine Ode an die undemokratisch nichtlegitimierten Zentralisten in Brüssel mit Aufoktruierungsaufgaben. Ob die Rückg.-Klausel in der Ernennungsurkunde drin ist? Antworten
In Spanien geht es uns ähnlich mit dem Nobelpreis.Ist ja ein Widerspruch: immer mehr Arbeitslose und keine Arbeit in Sicht.Viele Familien mit Kindern,überschuldet auf zig Jahren ohne Bleibe und überall schneiden die vom Statt, Bildung,Gesundheitswesen,Sozialbeiträge, etc.Zugleich wird Alles täurer...wer zahlt den Schaden? Die, die eh schon wenig hatten,denen vieles versprochen wurde.Ist das nobel? Antworten
In Norwegen scheint es eine ähnliche EU-Phobie zu geben, wie in d.CH, weil d.Menschen einfach nichts über die Geschichte in Europa (insgesamt) wissen. Zudem scheinen viele zu glauben, Krieg sei sowas wie ein Fussbalmatch mit Kanonen, wobei Kanonen schön bumm machen u.sonst nichts, und dann habe einer gewonnen.
Fakt ist, dass in Kriegen noch NIEMALS irgend jemand irgend etwas gewonnen hat!!
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Es gibt so viele Menschen, die sich aufopfern für arme, kranke und hilfsbedürftige Menschen in Länder wie Afrika etc.. Die jeden Rappen betteln gehen müssen, damit die denen nur ein bisschen Lebensmut geben können. Die könnten den Preis (sprich Geld) sicher mehr gebrauchen. Übrigens, wer in der EU bekommt das Geld? Antworten
man muss schon viel Humor besitzen um die EU als Nobelpreisgewinner zu akzeptieren. Bereits vorher war der Friedenspreis eine reine pseudo Politische Übung. Findet man nun keine waren Vorbilder mehr in dieser Welt? Nur noch solche Gebilde wie die EU, keine Mutter Theresa mehr, nichts? Antworten
blabla - man kann an der EU einige Kritikpunkte finden, aber viele Kritiker sollten mal vor der eigenen Haustüre kehren, bzw. mal lesen und denken lernen... Tatsache ist, dass zwar alle über die EU fluchen, aber niemand mehr wirklich austreten will, nicht mal die Deutschen, weil ihnen nämlich der Hauptabsatzmarkt wegbrechen würde. :-D
Offenbar gibt es heute eine Art edle und eine unedle Kriegsführung! Oder der Begriff " Frieden " ist einer EU- Norm angepasst worden.Man könnte sich sogar fragen,ob in den letzten Jahren, Russland nicht weniger an Kriegen beteiligt war als die EU-Länder. Antworten
Es ist offensichtlich. Dem Nobelpreiskomitee gehen die möglichen Preisträger aus. Obama vor ein paar Jahren war ein solcher Verlegenheitspreisträger und die EU ist es offensichtlich ebenfalls. Die Nobelpreisträgerorganisation sollte sich von dem Zwang befreien, den Friendensnobelpreis jährlich zu vergeben sondern nur aus speziellem, gebührendem Anlass (ohne pol. Hintergrund). Antworten
Die Rhein-Zeitung in Koblenz meint:
"Die Auszeichnungen für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen oder die Organisation 'Ärzte ohne Grenzen' sind vor diesem Hintergrund sicher nachvollziehbarer als die aktuelle Entscheidung."
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Sucht auf Youtube nach "Steven Pinker - The better Angels of our Nature". Wissenschaft hat zumindest einen Anspruch auf Fakten zu basieren. Fakt ist, dass europäische Grossmächte in den letzten 1000 Jahren jedes Jahr einen blutigen zwischenstaatlichen Krieg begonnen haben. Seit über 65 Jahren: nichts. Der Nobelpreis ist übrigens für die Völker, denn die Menschen sind die EU, nicht die Politiker. Antworten
@Wespi: Der Nobelpreis mag wohl für die Völker sein und nicht für die Politiker, es sind aber leider die Regierungen (= Politiker), welche Kriege deklarieren. Und noch etwas: Wenn der Grund dafür, dass keine europäische Grossmacht (D und wer noch?) seit 65 Jahren einen neuen Krieg angefangen hat, darin besteht, dass es die EU gibt, dann haben wir Europäer aus den 2 Weltkriegen nicht viel gelernt.
Sehr geehrte Damen und Herren:
Also wenn ich die Berichte von Spanien Griechenland Portugal und Italien sehe wird mir schwindlig für was man heute einen Preis bekommt. Verschwiegen noch von Berrichten im Fernsehen.Alle stöhnen sie haben kein Geld mehr und kaum zu essen und die Bundesrepuplik feiert Angela Merkel. Das geht mir nicht in den Kopf.Der Preis ist gar nicht verdient finde ich auch.OL
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Nicht der EU gebührt der Friedensnobelpreis, sondern arbeitslosen Bürgern und jenen die Lohn-/Rentenkürzungen zu tragen haben. Die EU-Diktatur macht gar nichts für die Bürger ausser Vorschrift um Vorschrift, z.B. Verwendung hochgiftiger Glühbirnen. Sie rettet Banken mit Billionen und verkam zu einem eigentlichen Sammelbecken Unfrieden stiftender, überbezahlter u. zweifelhafter Abgeordneter. Antworten
Von wegen Frieden. Seit über 10 Jahren EU Kriegseinsätze via NATO in Ländern die Europa nichts angetan haben. Zuhause Finanzchaos und Strassenschlachten mit aufgebrachten Bürgern. Die Entscheidung enpricht dem allgegenwärtigen Zeitgeist: Totaler Realitätsverlust Antworten
Historisch sind die Verdienste der EU als Friedensprojekt, z.B. zwischen Deutschland u. Frankreich, unbestritten; das hat aber nichts mit der aufgeblähten und finanziell verantwortungslos konzipierten heutigen Pleiteliga zu tun; wenn Griechenland endgültig Konkurs geht, was Coca Cola (bald in Zug!) eher voraussieht als Merkel, wird die EU als Friedensprojekt ihren Grenznutzen überschritten haben. Antworten
Die CH als Nicht EU Mitglied, 4 Artikel zum Thema in 2 Tagen mit ca. 500 Kommentaren, die meisten schwer unter der Gürtellinie, beleidigend und hasserfüllt... Liebe CHler, was ist los mit euch? Wo kommt diese Abneigung gegen alles was nicht CH ist, her? Ihr profitiert doch auch von der EU und das noch ohne Verantwortung zu übernehmen, warum also all die Schmähungen? ich will es doch nur verstehen. Antworten
@ Bader. So sehe ich das auch.
Ich bin kein Freund der EU aber die überzogene Arroganz einiger meiner Landleute missfällt mir. Hochmut kommt vor dem Fall.
Es sind noch keine 200 Jahre her seit Tausende mittellose Schweizer nach Übersee auswandern mussten, junge Burschen wurden als Verdingbuben in den Schwarzwald "verkauft" und wieder andere mussten die Kamine der Mailänder putzen.
Herr Müller, erklären Sie mir bitte den Zusammenhang zwischen Souveränität, Wohlstand und gut laufender Wirtschaft. Die direkte Demokratie gestattet es uns, über unser Schicksal selber zu bestimmen. Diese direkte Demokratie sichert uns den Wohlstand und die gut laufende Wirtschaft seit Jahrzehnten.
Wer absolute Souveränität will der soll bitte aufstehen und dies einfordern mit all seinen Konsequenzen. Also in etwa so: Wir wollen unsere totale Souveränität und verzichten daher auf unsere gut laufende Wirtschaft. Nur wer breit ist auf seinen Wohlstand zu verzichten, kann ich als Kommentator noch ernst nehmen. Wer ist dazu bereit? Bitte melden.
@Bader, die CHer sind nicht gerne fremdbestimmt. Es geht um den eigenen Verlust der Souveränität. Der CHer empfindet dies als Einmischung in die eigenen "Grundrechte". Weiter sind wir nicht so staatsgläubig wie ande. Länder.
@Egger: Ihr Experiment hat nichts mit Selbstbestimmung zu tun, die CH hatte schon Jahrhunderte vor der EU einen regen Handel mit anderen Ländern (Leinenweberei, Äpfel, etc.).
In diesem Artikel geht es aber um Kritik von norwegischen Bürgern
(NO ist EWR-Mitglied) an dieser Friedensnobelpreisvergabe,
notabene - in ihrem Land (Oslo).
Also von Kritik von Norwegern an anderen Norwegern.
Ich kann die Kritik dieser demokratischen Bürger jedenfalls nachvollziehen, auch weil ich Norweger und Oslo kenne.
Herr Bader, was veranlasst Sie, dies zu meinen? Haben SIe die Kommentatoren gefragt? ;) Ich habe einige Freunde in der EU die genau so über die EU denken. Aber ihr habt euch dran gewohnt und geht diesen Weg, was ich auch gut finde. Nur, wir müssen definitiv nicht. Und nicht zuletzt. Die EU profitiert auch von der Schweiz, obschon wir nicht EU Mitglied sind.
@Ryf: Freie, selbstbestimmte Schweiz: Ok, machen wir ein Experiment und schliessen wir die Grenzen für 3 Monate. Nix rein, nix raus.
Und dann reden wir über Freiheit und Selbstbestimmtheit.
(Das SVP-Märchen ist tief unter Hänsel und Gretel, Hr. Ryf!!)
Die freie, selbstbestimmte und direktdemokratische Schweiz ist wie ein Stachel im Fleisch der sich immer mehr zu einer zentralistischen Diktatur von nicht gewählten Apartschiks entwickelnden EU. Wir wollen frei und selbstbestimmt bleiben sonst nichts. Verstehen sie die Kommentare ruhig als Indikator dafür, dass sehr viele Eidgenossen nur auf einen neuen Gen. Guisan warten um dafür einzustehen.
@Stierli
Natürlich richten sich die Kommentare gegen die EU! Und auch gegen die Völker in der EU!
Ich habe die gleiche Beobachtung wie Bader gemacht. Die EU wird von 70% der Schweizer einfach einmal schlecht geredet. Notabene ohne überhaupt zu verstehen was und wofür die EU ist...
Da wundert es mich wenig das andere Länder die Schweiz nicht sonderlich mögen. Wer im Glashaus sitzt...
Herr Bader. Die Abneigung der Schweizer richtet sich nicht primär gegen die EU (-Bürger), sondern v.a. gegen deren Politiker und Bürokraten und die Tatsache, dass der EU-Bürger doch eigentlich gar nichts zu sagen hat! Vogel friss oder verdirb!: heisst die Devise Und was die Kommentare angeht: Dumme und primitive Menschen gibt's hüben wie drüben!
Stierli, da scheinen sie eine gewisse Verständnissproblematik zu haben, die Kommentare richten sich sehr wohl gegen die EU und nicht gegen CHler, die die CH gerne in der EU sehen würden... Und keine Sorge, dünnhäutig bin ich nicht, ich verstehe nur die Häme nicht, die manche meinen, hier über die EU Staaten ausschütten zu müssen, wo die CH doch selbst von der EU profitiert.
Objektiv ist diese Aussage aber auch nicht wirklich oder Sie haben eine sehr dünne Haut. Die Kommentare richten sich auch nicht primär gegen die EU, sondern gegen jene Menschen in der Schweiz, die uns weissmachen wollen, dass wir in die EU müssen. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied.
Stefan Gisler: Nicht die EU war es, die ist ja aus der Montanunion und der EWG hervorgegangen, sondern die Nato, bzw. der Warschauer-Pakt, die einen Krieg verhindert haben - aus lauter Angst voreinander. Wie hätten die kriegsgeschädigten Länder einen neuen Krieg entfachen können? Die EU ist rein wirtschaftlich ausgerichtet und bringt den Menschen wenig, wenn nicht gar nichts, ausser Transporte! Antworten
gratulation nach oslo und vielen dank an das um- und weitsichtige komitee unter leitung des visionärs jageland---kommende generationen werden ihnen dankbar sein, denn ihr habt einen weiteren grossen schritt geleistet, damit europa die führungsrolle in der welt bezüglich frieden und sozialem nicht nur behält, sondern noch ausbaut Antworten
Nicht die heutige EU als solche hätte den Preis bekommen dürfen, sonder - wenn schon - deren Gründerväter. Diese hatten nämlich die Vision eines friedlichen, liberalen Europas und würden sich heute alle im Grabe umdrehen, wenn sie sehen könnten, was aus ihren Ideen geworden ist. Antworten
der ex jugoslawische präsident tito wäre in dem fall wohl auch preisträger. schliesslich hat er über viele jahre den vielvölkerstaat auf dem balkan zusammengehalten und krieg verhindert dort. was dann daraus geworden ist, dass weiss wohl jeder selbst...soviel zum thema die eu verhindert (wohl vorerst) einen krieg... Antworten
Neid scheint einige hier zu zerfressen. Als EU-Bürger und wiederholter Empfänger des Friedensnobelpreises (habe ihn m. Amnesty Intern. schon einmal erhalten), kann ich nur bestätigen, dass durch die EU der Friedensprozess in Europa gesichert wird. Nach dem kalten Krieg sichert die Union in Europa u. auch am Hindukush gegen den Terrorismus und die Schweiz profitiert wieder einmal kostenlos davon Antworten
Warum wundern sich alle, dass das Komitee dumme und politisch motivierte Entscheidungen trifft? Hatte Obama den Friedensnobelpreise verdient? Hat Obama irgend wo auf der Welt Frieden geschaffen? Wird die EU Freden schaffen? Nein, im Gegenteil. Die EU Bürger verarmen immer mehr und die Radikalen kommen überall aus ihren Löchern. Das ist kein Frieden. Antworten
Was wohl die Griechen dazu meinen? Friedlich und friedenfördernd sind wohl zur Zeit nicht grad die Schlagwörter, die man mit EU und Griechenland in Verbindung bringt. Was sich dieses Komitee dabei überlegt hat, ist mir schleierhaft, zumal es auf der ganzen Welt bestimmt jemand gibt, der den Preis wohl eher verdienen würde. Antworten
Von wegen Frieden. Seit mehr als 10 Jahren befindet sich die EU via NATO im Kriegseinsatz, in Ländern die Europa nichts angetan haben. Beschlossen auf Grund (nachgewiesener) Propagandalügen. Zuhause Finanzchaos und in zahlreichen Ländern Strassenkriege gegen das gebeutelte Volk.
Nach Obama und EU muss man sich fragen, ob das Nobelpreiskommittee nicht psychiatrisch begutachtet werden sollte.
Antworten
Wenn die EU den Preis für 60 Jahre Frieden erhält, warum hat ihn die Schweiz für ihren noch längeren Frieden noch nicht erhalten?
Nun ja, eine so logische Entscheidung wie die Verleihung an Obama kaum das er im Amt war, und noch gar nichts geleistet hat
Antworten
Ist doch schon irgendwie wirr, in den Nichtmitgliedstaaten Schweiz und Norwegen wird die Kritik an der Vergabe dreimal so laut wie in EU-Mitgliedsstaaten.
Offenbar ist das Problem nicht die EU selbst, sondern die Tatsache, dass man in diesen Ländern aus ökonomischen Gründen doch einen Konsens mit der EU finden will (Bilaterale), aber eigentlich lieber allein entscheiden würde. Beides geht nicht!
Antworten
Ach was, lesen sie die Leserkommentare bei Welt Online oder beim Spiegel Online, dort ist die Kritik und der Spott über diesen Nobel-Preis mindestens so gross.
Auch dieses nachgeschobene Artikelchen, daß es ja auch in Norwegen Gegner der Preisverleihung and die EU gibt, ändert nichts daran, daß diese gerechtfertigt ist. Gäbe es in Europa ausschließlich Staaten à la CH, die nur ihr innenpolitisches und in erster Linie monetäres Profitierungs-Süppchen kochten und ansonsten nirgends Verantwortung übernähmen, dann hätten wir längst wieder Kriege gehabt. Antworten
@Kreidler...besser kann man es nicht formulieren.Gottlob,verschont uns in der EU mit der ewig gestrigen Schweiz!Natürlich läuft nicht alles optimal in Europa,dieses braucht seine gewisse Zeit und auch Gegenströmungen....müssen ausgehalten werden! Hat sich die Eidgenossenschaft in einer Dekade entwickelt? Sicher nicht!Wenn sich die Schweiz/Schweizer isolatorisch gefällt-/gefallen..., na dann bitte!
Das Geld wird gespendet. Ist seit jeher so üblich.
Ist es aus Schweizer Sicht tatsächlich schwer zu begreifen, dass es mit ein Verdienst der Europäischen Union ist, dass in und zwischen deren Mitgliedsländern seit 60 Jahren keine kriegerischen Konflikte ausgetragen werden? Sind die Weltkriege vergessen, die in Europa ihren Ursprung hatten? Man muss die EU nicht lieben, aber der Friedensbeitrag ist eindeutig. Antworten
Ich danke dem Nobelkomitee in Oslo für die Beruhigungspille. Danke! Nun kann ich gut schlafen, weil das Nobelkomitee bestimmt unabhängig ist und ich mir nun keine Gedanken mehr über die EU-Diktatur, die Aufgabe der nationalen Souveränitäten, das Glühbirnenverbot, die Gurkenkrümmung und die 2 Billionen € Haftungsrisiken (inkl. Target 2 - Salden) für DE und ESM machen muss. Danke nach Oslo! Antworten
Eine tolle Wende in der Geschichte. Nun können sogar Organisationen, Staatsbündnisse, Religionen und bald auch Interessengruppierungen irgendwelcher Couleur einen Nobelpreis gewinnen. Dann gebt den Preis doch gleich der Mafia für ihre wertvolle Unterstützung in der Umverteilung von Geldern, welche der Staat nicht mehr in der Lage ist, selber vorzunehmen. Absurder geht es wirklich nicht mehr. Antworten
Die Tatsache, dass Europa seit der Gründung der EWG keinen Krieg mehr erlebt hat, bedeutet noch lange nicht, dass es ohne die EWG bzw. EU anders gekommen wäre... es ist bloss eine Annahme.
JA die EU hat viele Fehler gemacht und wird warscheinlich auch in der Zukunft viele Fehler machen. bei uns ist es ja auch nicht anders (sehe die Schweiz als eine Mini-EU, mit vielen positiven aber auch negativen Dingen). Wir sollten danken, dass es in den vergangenen 60 Jahren keinen Krieg mehr in Europa gab, denn vorher gab es in Europa leider immer Krieg ;(. Der Friedensnobelpreis ist der Dank. Antworten
Wenn man sich die europäische Geschichte der vergangenen Jahrhunderte vor Augen hält, sind wir dank des EU-Experiments die erste Generation, die keinen Krieg erleben musste. Solange der Frieden in Europa für die beteiligten Nationen das bessere Geschäft ist, als ein Krieg, wird das Experiment EU weiter leben. Dies ist tatsächlich nobelpreiswürdiges Ergebnis. Europa scheint aus der Geschichte zu lernen. Antworten
Eine Auszeichnung welche die längste Periode des Friedens zwischen seinen Mitgliedern würdigt.Selbst ein Zerfall würde diese Tatsache nicht mehr ändern. Zudem sprechen die Toten bei der Bildung anderer grosser Föderationen oder Konföderationen wie den USA eine eigene Sprache. Indien zeigt dass es ein ganzer Subkontinent geschafft verschiedenste Sprachen, Kulturen u. Religionen stabil zu vereinen. Antworten
Wie lange es wohl dauern wird, bis man diesen Fehler erkennt...???
Man frage die einfachen Bürger der EU-Staaten, die Bauern, den einfachen Arbeiter.
Wieviel Schaden die EU anrichtet(e), wird leider noch immer nicht verstanden.
Der Friedensnobelpreis verkommt zum Schiessbudenlorbeer.
Antworten
502 Mio. EU-Bürger befragen liesse sich dank FB, Twitter e.a. bewerkstelligen :-) Erinnere mich u.a. an deutsche Gemüse- u. Obstbauern, die schon vor ca. 25 Jahren erzählten, wie es ihnen dank der neuen EU-Vorschriften erging, was sie auf "Agrarbildungsreisen" in Spanien, Portugal sahen, und. stand in Kontakt mit GB- Ex-Armeeangehörigen. Die fanden alle, die Schweiz sei schlauer bezügl EU.
Weshalb handelt es sich um einen Fehler? Was soll man die Bürger der EU-Staaten, die Bauern, den einfachen Arbeiter fragen (Frauen sollen offensichtlich nicht gefragt werden) ? Welchen Schaden richtete die EU an? Ein oberflächlicher Kommentar. So verkommen die Kommentarforen zu Tummelplätzen für Wichtigtuer ohne Sachkenntnis. Natürlich bekommt man so viel Zustimmung. Leider.
Und das haben Sie getan, Frau Nussbaumer? Den einfachen Bürger, Bauern oder Arbeiter in der EU befragt? Alle 502 Mio.? Oder stützen Sie Ihre Aussage auf das, was Sie in den Medien mitbekommen. Und was meinen Sie verkauft sich besser: brennende Flaggen oder ein Grieche der sagt: "EU finde ich okay!"?
Wie gross wäre der Schaden wohl gewesen, wenn wieder ein Krieg über Europa hinweggefegt wäre?
Und gerade die Länder, die jetzt glauben, unter der EU zu leiden, wären wohl ohne EU heute massiv schlechter dran, wenn man bedenkt, wo sie vor dem EU-Beitritt standen.
Fakten EU Buget: 63 mia EUR für Verwaltung, 383 mia EUR für Agrarwirtschaft, 490 mia EUR für Wirtschaftsföderung, woher nehme die SchweizerInnen immer diese "Weissheiten"?? Zudem leben 400.000 AuslandschweizerInnen in der EU!
Denken Sie es wäre besser in Europa würden wieder das unkontrollierte Recht des Stärkeren und geeignete wirtschaftliche politische, rohstoffabhängige "Privatallianzen" herrschen. DEU, RUS, FRA... alles schon dagewesen. Und die anderen müssten wie heute schon die Schweiz Entscheide notgedrungen abnicken. Mich würden ernsthaft die Alternativen interessieren.
Sie sind natürlich in der Lage, die "einfachen Bürger" in den EU-Staaten, alle Bewohner gezählt 500 Millionen insgesamt, genau zu befragen und dann festzustellen, dass diese mit der EU nichts am Hut haben. Das ist ausserordentlich anmassend und von einer Arroganz geprägt, welche typisch ist für Besserwisser(innen), welche für ihre Behauptungen keine Fakten brauchen.
Aso wir halten fest Europhile Beamte aus Norwegen, die direkten Zugang in die Chefetage der EU Zentrale haben mauscheln mit der dortigen Beamtenelite wie man das ramponierte Image des neoliberalen Konstrukts EU fuer die verarmenden EU Buergern per astreiner Propaganda aufmoebeln koennte. Und dann st Barroso noch zu Traenen geruehrt..er hofft, dass sein wohldotierter Beamtenapparat weiterleben darf Antworten
Herr Reichmuth, es ist kein Witz, die haben den Noblen Preis wirklich bekommen !
Der Friedensnobelpreis verkommt so oder so zur "Witzauszeichnung"! Da hat doch vor Jahren schon einer diesen Preis bekommen der heute offen und laut über Vergeltungsschläge nachdenkt!
Das Traurige ist, dass immer noch viele Menschen in nationale Egoismen verfangen sind, was mehr einer Denkweise des 19. als 21. Jahrhundert entspricht...
das Geld wird sicher auf ein schweitzer Konto landen, da soll es ja sicher sein
Wenn der stark beachtete Friedensnobelpreis an ein zerrüttetes Europa geht, dann stimmt etwas einfach nicht mehr. Wenn keine anderen Kandidaten für diese moralisch wichtigste Friedensauszeichnung verfügbar sind, dann sollte man auf die Verleihung verzichten und zugeben, dass niemand die Kriterien erfüllt hat. Aber mir fallen spontan viele Menschen und Organisationen ein, welche geeignet wären. Antworten
Die Aggressionen der Griechen Deutschland gegenüber lässt an der Aussage zweifeln, dass die EU zur "Verbrüderung der Völker" beträgt. Ich sehe es vielmehr als problematisch, dass die EU laufend den demokratischen Entscheidungsspielraum einschränkt und damit eine der bislang grössten Errungenschaften der Menschheitsgeschichte bedrängt. Auch eine weitere solche Errungenschaft: den Sozialstaat. Antworten
Lieber Herr Tobler, können Sie mir bitte ein oder zwei Beispiele nennen, in denen die EU den demokrat. Entscheidungsspielraum einschränkt? Ich meine nicht gemessen am direktdemokratischen Modell der CH. Sondern am parlamentarischen bzw. repräsentativen, wie es in den anderen Staaten existiert? Die Länder um CH herum haben und hatten nie eine direkte Demokratie und können damit scheints leben.
Ob die EU den Frieden wirklich fördert wird die Geschichte zeigen. Im Moment sieht es nicht so aus. In Griechenland sind die Kommunisten und die Rechtsradikalen im Aufwind. Die Situation hat Parallelen zu den 30ern. Frau Merkel wurde von den Deutschen gewählt und nicht von den EU Einwohnern. Somit bestimmt eine Minderheit über die Mehrheit. Mit Demokratie hat die EU nicht viel gemein. Antworten
Was hat denn die demokratische Legitimation der EU mit Frau Merkel zu tun? Sie ist doch nur ein Teil der entscheidungsfähigen Figuren. Jedes andere Mitglied hat genau wie D ein Vetorecht und kann bei Vorschlägen aus D auch "Nein" sagen. Und warum sollten die EU Einwohner den deutschen Bundeskanzler wählen? Komischer Einwand ...
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