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«Gebt den Nobelpreis zurück»

Für gewöhnlich erfüllt es die Norweger mit Stolz, dass ein Komitee aus ihrem Land den Friedensnobelpreis vergibt. Mit der diesjährigen Wahl sind aber viele überhaupt nicht zufrieden. Mehr...

Von Bruno Kaufmann, Oslo.

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88 Kommentare

Hans Luternauer

10.12.2012, 21:57 Uhr
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Skandalös ist das richtige Wort für diese Vergabe des Nobelpreises. Da kommen im Süden von Europa gleichzeitig ,wegen der unsäglichen EU Politik, Leute ums Leben und diese Nobel Deppen vergeben den Friedensnobelpreis an die EU .Eine Schmierenkomödie! Antworten


roger meier

15.10.2012, 03:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung 5

niemand in europa will einen krieg,dazu braucht es keine eu ,einen hitler und mussolini wird es jedenfalls nicht mehr geben,dieser friedensnobelpreis an die eu,ist deshalb völlig daneben,verdient hätte es zum beispiel beat richner(beatocello) der würde auch wissen,wie er das geld einsetzen würde,aber eben,er rettet ja nur kinder vor dem sicheren tod,also unwichtig für oslo Antworten


Roland Fischer

14.10.2012, 01:33 Uhr
Melden 15 Empfehlung 24

Es ist erschreckend zu sehen, dass viele Daumen runter/rauf Hobby-Politiker
in diesem Forum keinen blassen Schimmer von Geschichte haben.
Ich nehme dass die meisten nicht wissen was die Montan-Union war.
Antworten


Markus Steiner

13.10.2012, 23:17 Uhr
Melden 25 Empfehlung 15

Was haben sich die Leute gedacht? Wohl nicht sehr viel. Das ist eine politische Nominierung.Die Entwicklung der EU ist noch gar nicht zu Ende. Sie hat grosse Chancen, dereinst auf dem politischen Scheiterhaufen zu landen. Die Ernennung ist eine Ode an die undemokratisch nichtlegitimierten Zentralisten in Brüssel mit Aufoktruierungsaufgaben. Ob die Rückg.-Klausel in der Ernennungsurkunde drin ist? Antworten


Arlette Canales

13.10.2012, 22:40 Uhr
Melden 31 Empfehlung 4

In Spanien geht es uns ähnlich mit dem Nobelpreis.Ist ja ein Widerspruch: immer mehr Arbeitslose und keine Arbeit in Sicht.Viele Familien mit Kindern,überschuldet auf zig Jahren ohne Bleibe und überall schneiden die vom Statt, Bildung,Gesundheitswesen,Sozialbeiträge, etc.Zugleich wird Alles täurer...wer zahlt den Schaden? Die, die eh schon wenig hatten,denen vieles versprochen wurde.Ist das nobel? Antworten


Luisa Haltner

13.10.2012, 20:51 Uhr
Melden 16 Empfehlung 33

In Norwegen scheint es eine ähnliche EU-Phobie zu geben, wie in d.CH, weil d.Menschen einfach nichts über die Geschichte in Europa (insgesamt) wissen. Zudem scheinen viele zu glauben, Krieg sei sowas wie ein Fussbalmatch mit Kanonen, wobei Kanonen schön bumm machen u.sonst nichts, und dann habe einer gewonnen.
Fakt ist, dass in Kriegen noch NIEMALS irgend jemand irgend etwas gewonnen hat!!
Antworten


susanne müller

13.10.2012, 20:45 Uhr
Melden 21 Empfehlung 8

Es gibt so viele Menschen, die sich aufopfern für arme, kranke und hilfsbedürftige Menschen in Länder wie Afrika etc.. Die jeden Rappen betteln gehen müssen, damit die denen nur ein bisschen Lebensmut geben können. Die könnten den Preis (sprich Geld) sicher mehr gebrauchen. Übrigens, wer in der EU bekommt das Geld? Antworten


Walter Kunz

13.10.2012, 18:18 Uhr
Melden 7 Empfehlung 5

Ist ja nur gut, sind bis heute noch keine EU Truppen, in irgendwelche Kriegseinsätze verwickelt. Antworten


m. Salomon

13.10.2012, 15:45 Uhr
Melden 70 Empfehlung 18

man muss schon viel Humor besitzen um die EU als Nobelpreisgewinner zu akzeptieren. Bereits vorher war der Friedenspreis eine reine pseudo Politische Übung. Findet man nun keine waren Vorbilder mehr in dieser Welt? Nur noch solche Gebilde wie die EU, keine Mutter Theresa mehr, nichts? Antworten


Don Martin

13.10.2012, 14:33 Uhr
Melden 55 Empfehlung 21

Alle Kriege in Europa sind auf fehlende Demokratie zurückzuführen. Und jeder Präsident jeden EU-Mitglieds hat immer noch die Macht, jedem anderen Staat einfach so den Krieg zu erklären. Antworten


Ali Ferkous

13.10.2012, 21:57 Uhr
Melden 11 Empfehlung 12

blabla - man kann an der EU einige Kritikpunkte finden, aber viele Kritiker sollten mal vor der eigenen Haustüre kehren, bzw. mal lesen und denken lernen... Tatsache ist, dass zwar alle über die EU fluchen, aber niemand mehr wirklich austreten will, nicht mal die Deutschen, weil ihnen nämlich der Hauptabsatzmarkt wegbrechen würde. :-D


walter bossert

13.10.2012, 14:32 Uhr
Melden 64 Empfehlung 12

Offenbar gibt es heute eine Art edle und eine unedle Kriegsführung! Oder der Begriff " Frieden " ist einer EU- Norm angepasst worden.Man könnte sich sogar fragen,ob in den letzten Jahren, Russland nicht weniger an Kriegen beteiligt war als die EU-Länder. Antworten


Marc Lehmann

13.10.2012, 13:24 Uhr
Melden 98 Empfehlung 12

Es ist offensichtlich. Dem Nobelpreiskomitee gehen die möglichen Preisträger aus. Obama vor ein paar Jahren war ein solcher Verlegenheitspreisträger und die EU ist es offensichtlich ebenfalls. Die Nobelpreisträgerorganisation sollte sich von dem Zwang befreien, den Friendensnobelpreis jährlich zu vergeben sondern nur aus speziellem, gebührendem Anlass (ohne pol. Hintergrund). Antworten


Markus Knoblauch

13.10.2012, 13:16 Uhr
Melden 96 Empfehlung 12

Moment mal, wahren da nicht Frankreich, Italien, Spanien, England, Schweden, die Amis sowieso, und am Rande selbst die Deutschen am Libyenkrieg beteiligt? Ist das schon so lange her - 65 Jahre...... Antworten


will williamson

13.10.2012, 13:10 Uhr
Melden 78 Empfehlung 10

Die Rhein-Zeitung in Koblenz meint:
"Die Auszeichnungen für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen oder die Organisation 'Ärzte ohne Grenzen' sind vor diesem Hintergrund sicher nachvollziehbarer als die aktuelle Entscheidung."
Antworten


Silvan Wespi

13.10.2012, 12:24 Uhr
Melden 51 Empfehlung 36

Sucht auf Youtube nach "Steven Pinker - The better Angels of our Nature". Wissenschaft hat zumindest einen Anspruch auf Fakten zu basieren. Fakt ist, dass europäische Grossmächte in den letzten 1000 Jahren jedes Jahr einen blutigen zwischenstaatlichen Krieg begonnen haben. Seit über 65 Jahren: nichts. Der Nobelpreis ist übrigens für die Völker, denn die Menschen sind die EU, nicht die Politiker. Antworten


H. Jenni

13.10.2012, 17:43 Uhr
Melden 15 Empfehlung 3

@Wespi: Der Nobelpreis mag wohl für die Völker sein und nicht für die Politiker, es sind aber leider die Regierungen (= Politiker), welche Kriege deklarieren. Und noch etwas: Wenn der Grund dafür, dass keine europäische Grossmacht (D und wer noch?) seit 65 Jahren einen neuen Krieg angefangen hat, darin besteht, dass es die EU gibt, dann haben wir Europäer aus den 2 Weltkriegen nicht viel gelernt.


Otto Lüscher

13.10.2012, 12:16 Uhr
Melden 67 Empfehlung 35

Sehr geehrte Damen und Herren:
Also wenn ich die Berichte von Spanien Griechenland Portugal und Italien sehe wird mir schwindlig für was man heute einen Preis bekommt. Verschwiegen noch von Berrichten im Fernsehen.Alle stöhnen sie haben kein Geld mehr und kaum zu essen und die Bundesrepuplik feiert Angela Merkel. Das geht mir nicht in den Kopf.Der Preis ist gar nicht verdient finde ich auch.OL
Antworten


A. Meier

13.10.2012, 12:05 Uhr
Melden 95 Empfehlung 33

Es werden keine zehn Jahre mehr vergehen, bis Teile der Nobelpreisträger sich gegenseitig in den Haaren liegen werden! Bei der jetzigen, diktatorischen, EU Politik gar nicht anders möglich!! Antworten


Ruth Jeker

13.10.2012, 12:02 Uhr
Melden 92 Empfehlung 22

Nicht der EU gebührt der Friedensnobelpreis, sondern arbeitslosen Bürgern und jenen die Lohn-/Rentenkürzungen zu tragen haben. Die EU-Diktatur macht gar nichts für die Bürger ausser Vorschrift um Vorschrift, z.B. Verwendung hochgiftiger Glühbirnen. Sie rettet Banken mit Billionen und verkam zu einem eigentlichen Sammelbecken Unfrieden stiftender, überbezahlter u. zweifelhafter Abgeordneter. Antworten


Bruno Häfliger

13.10.2012, 11:55 Uhr
Melden 114 Empfehlung 23

Von wegen Frieden. Seit über 10 Jahren EU Kriegseinsätze via NATO in Ländern die Europa nichts angetan haben. Zuhause Finanzchaos und Strassenschlachten mit aufgebrachten Bürgern. Die Entscheidung enpricht dem allgegenwärtigen Zeitgeist: Totaler Realitätsverlust Antworten


Pirmin Meier

13.10.2012, 11:52 Uhr
Melden 64 Empfehlung 18

Historisch sind die Verdienste der EU als Friedensprojekt, z.B. zwischen Deutschland u. Frankreich, unbestritten; das hat aber nichts mit der aufgeblähten und finanziell verantwortungslos konzipierten heutigen Pleiteliga zu tun; wenn Griechenland endgültig Konkurs geht, was Coca Cola (bald in Zug!) eher voraussieht als Merkel, wird die EU als Friedensprojekt ihren Grenznutzen überschritten haben. Antworten


Michael Bader

13.10.2012, 11:47 Uhr
Melden 70 Empfehlung 104

Die CH als Nicht EU Mitglied, 4 Artikel zum Thema in 2 Tagen mit ca. 500 Kommentaren, die meisten schwer unter der Gürtellinie, beleidigend und hasserfüllt... Liebe CHler, was ist los mit euch? Wo kommt diese Abneigung gegen alles was nicht CH ist, her? Ihr profitiert doch auch von der EU und das noch ohne Verantwortung zu übernehmen, warum also all die Schmähungen? ich will es doch nur verstehen. Antworten


Ernst Graf

14.10.2012, 00:37 Uhr
Melden 5 Empfehlung 11

@ Bader. So sehe ich das auch.
Ich bin kein Freund der EU aber die überzogene Arroganz einiger meiner Landleute missfällt mir. Hochmut kommt vor dem Fall.
Es sind noch keine 200 Jahre her seit Tausende mittellose Schweizer nach Übersee auswandern mussten, junge Burschen wurden als Verdingbuben in den Schwarzwald "verkauft" und wieder andere mussten die Kamine der Mailänder putzen.


Manfred Stierli

13.10.2012, 23:25 Uhr
Melden 13 Empfehlung 2

Herr Müller, erklären Sie mir bitte den Zusammenhang zwischen Souveränität, Wohlstand und gut laufender Wirtschaft. Die direkte Demokratie gestattet es uns, über unser Schicksal selber zu bestimmen. Diese direkte Demokratie sichert uns den Wohlstand und die gut laufende Wirtschaft seit Jahrzehnten.


Fritz Müller

13.10.2012, 22:40 Uhr
Melden 6 Empfehlung 9

Wer absolute Souveränität will der soll bitte aufstehen und dies einfordern mit all seinen Konsequenzen. Also in etwa so: Wir wollen unsere totale Souveränität und verzichten daher auf unsere gut laufende Wirtschaft. Nur wer breit ist auf seinen Wohlstand zu verzichten, kann ich als Kommentator noch ernst nehmen. Wer ist dazu bereit? Bitte melden.


Heinz Gerber

13.10.2012, 17:43 Uhr
Melden 23 Empfehlung 9

@Bader, die CHer sind nicht gerne fremdbestimmt. Es geht um den eigenen Verlust der Souveränität. Der CHer empfindet dies als Einmischung in die eigenen "Grundrechte". Weiter sind wir nicht so staatsgläubig wie ande. Länder.
@Egger: Ihr Experiment hat nichts mit Selbstbestimmung zu tun, die CH hatte schon Jahrhunderte vor der EU einen regen Handel mit anderen Ländern (Leinenweberei, Äpfel, etc.).


Jean Engel

13.10.2012, 17:35 Uhr
Melden 14 Empfehlung 3

In diesem Artikel geht es aber um Kritik von norwegischen Bürgern
(NO ist EWR-Mitglied) an dieser Friedensnobelpreisvergabe,
notabene - in ihrem Land (Oslo).
Also von Kritik von Norwegern an anderen Norwegern.
Ich kann die Kritik dieser demokratischen Bürger jedenfalls nachvollziehen, auch weil ich Norweger und Oslo kenne.


Manfred Stierli

13.10.2012, 17:23 Uhr
Melden 28 Empfehlung 11

Herr Bader, was veranlasst Sie, dies zu meinen? Haben SIe die Kommentatoren gefragt? ;) Ich habe einige Freunde in der EU die genau so über die EU denken. Aber ihr habt euch dran gewohnt und geht diesen Weg, was ich auch gut finde. Nur, wir müssen definitiv nicht. Und nicht zuletzt. Die EU profitiert auch von der Schweiz, obschon wir nicht EU Mitglied sind.


Jolanda Egger

13.10.2012, 16:09 Uhr
Melden 23 Empfehlung 37

@Ryf: Freie, selbstbestimmte Schweiz: Ok, machen wir ein Experiment und schliessen wir die Grenzen für 3 Monate. Nix rein, nix raus.
Und dann reden wir über Freiheit und Selbstbestimmtheit.
(Das SVP-Märchen ist tief unter Hänsel und Gretel, Hr. Ryf!!)


Patrick Ryf

13.10.2012, 13:32 Uhr
Melden 51 Empfehlung 34

Die freie, selbstbestimmte und direktdemokratische Schweiz ist wie ein Stachel im Fleisch der sich immer mehr zu einer zentralistischen Diktatur von nicht gewählten Apartschiks entwickelnden EU. Wir wollen frei und selbstbestimmt bleiben sonst nichts. Verstehen sie die Kommentare ruhig als Indikator dafür, dass sehr viele Eidgenossen nur auf einen neuen Gen. Guisan warten um dafür einzustehen.


Reto Stadelman

13.10.2012, 13:06 Uhr
Melden 38 Empfehlung 49

@Stierli
Natürlich richten sich die Kommentare gegen die EU! Und auch gegen die Völker in der EU!
Ich habe die gleiche Beobachtung wie Bader gemacht. Die EU wird von 70% der Schweizer einfach einmal schlecht geredet. Notabene ohne überhaupt zu verstehen was und wofür die EU ist...
Da wundert es mich wenig das andere Länder die Schweiz nicht sonderlich mögen. Wer im Glashaus sitzt...


Roland Wirthner

13.10.2012, 12:59 Uhr
Melden 65 Empfehlung 19

Herr Bader. Die Abneigung der Schweizer richtet sich nicht primär gegen die EU (-Bürger), sondern v.a. gegen deren Politiker und Bürokraten und die Tatsache, dass der EU-Bürger doch eigentlich gar nichts zu sagen hat! Vogel friss oder verdirb!: heisst die Devise Und was die Kommentare angeht: Dumme und primitive Menschen gibt's hüben wie drüben!


Michael Bader

13.10.2012, 12:42 Uhr
Melden 32 Empfehlung 37

Stierli, da scheinen sie eine gewisse Verständnissproblematik zu haben, die Kommentare richten sich sehr wohl gegen die EU und nicht gegen CHler, die die CH gerne in der EU sehen würden... Und keine Sorge, dünnhäutig bin ich nicht, ich verstehe nur die Häme nicht, die manche meinen, hier über die EU Staaten ausschütten zu müssen, wo die CH doch selbst von der EU profitiert.


Manfred Stierli

13.10.2012, 12:22 Uhr
Melden 62 Empfehlung 34

Objektiv ist diese Aussage aber auch nicht wirklich oder Sie haben eine sehr dünne Haut. Die Kommentare richten sich auch nicht primär gegen die EU, sondern gegen jene Menschen in der Schweiz, die uns weissmachen wollen, dass wir in die EU müssen. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied.


Werner Frickerf

13.10.2012, 11:47 Uhr
Melden 51 Empfehlung 18

Stefan Gisler: Nicht die EU war es, die ist ja aus der Montanunion und der EWG hervorgegangen, sondern die Nato, bzw. der Warschauer-Pakt, die einen Krieg verhindert haben - aus lauter Angst voreinander. Wie hätten die kriegsgeschädigten Länder einen neuen Krieg entfachen können? Die EU ist rein wirtschaftlich ausgerichtet und bringt den Menschen wenig, wenn nicht gar nichts, ausser Transporte! Antworten


franz brunner

13.10.2012, 11:46 Uhr
Melden 34 Empfehlung 73

gratulation nach oslo und vielen dank an das um- und weitsichtige komitee unter leitung des visionärs jageland---kommende generationen werden ihnen dankbar sein, denn ihr habt einen weiteren grossen schritt geleistet, damit europa die führungsrolle in der welt bezüglich frieden und sozialem nicht nur behält, sondern noch ausbaut Antworten


Robert Marek

13.10.2012, 11:11 Uhr
Melden 113 Empfehlung 23

Nicht die heutige EU als solche hätte den Preis bekommen dürfen, sonder - wenn schon - deren Gründerväter. Diese hatten nämlich die Vision eines friedlichen, liberalen Europas und würden sich heute alle im Grabe umdrehen, wenn sie sehen könnten, was aus ihren Ideen geworden ist. Antworten


stefan fehr

13.10.2012, 10:58 Uhr
Melden 57 Empfehlung 22

der ex jugoslawische präsident tito wäre in dem fall wohl auch preisträger. schliesslich hat er über viele jahre den vielvölkerstaat auf dem balkan zusammengehalten und krieg verhindert dort. was dann daraus geworden ist, dass weiss wohl jeder selbst...soviel zum thema die eu verhindert (wohl vorerst) einen krieg... Antworten


Bert Hermann

13.10.2012, 10:58 Uhr
Melden 42 Empfehlung 83

Neid scheint einige hier zu zerfressen. Als EU-Bürger und wiederholter Empfänger des Friedensnobelpreises (habe ihn m. Amnesty Intern. schon einmal erhalten), kann ich nur bestätigen, dass durch die EU der Friedensprozess in Europa gesichert wird. Nach dem kalten Krieg sichert die Union in Europa u. auch am Hindukush gegen den Terrorismus und die Schweiz profitiert wieder einmal kostenlos davon Antworten


Panos Ketikidis

13.10.2012, 10:57 Uhr
Melden 72 Empfehlung 21

Warum wundern sich alle, dass das Komitee dumme und politisch motivierte Entscheidungen trifft? Hatte Obama den Friedensnobelpreise verdient? Hat Obama irgend wo auf der Welt Frieden geschaffen? Wird die EU Freden schaffen? Nein, im Gegenteil. Die EU Bürger verarmen immer mehr und die Radikalen kommen überall aus ihren Löchern. Das ist kein Frieden. Antworten


Manfred Stierli

13.10.2012, 10:55 Uhr
Melden 52 Empfehlung 17

Was wohl die Griechen dazu meinen? Friedlich und friedenfördernd sind wohl zur Zeit nicht grad die Schlagwörter, die man mit EU und Griechenland in Verbindung bringt. Was sich dieses Komitee dabei überlegt hat, ist mir schleierhaft, zumal es auf der ganzen Welt bestimmt jemand gibt, der den Preis wohl eher verdienen würde. Antworten


Bruno Häfliger

13.10.2012, 10:54 Uhr
Melden 65 Empfehlung 20

Von wegen Frieden. Seit mehr als 10 Jahren befindet sich die EU via NATO im Kriegseinsatz, in Ländern die Europa nichts angetan haben. Beschlossen auf Grund (nachgewiesener) Propagandalügen. Zuhause Finanzchaos und in zahlreichen Ländern Strassenkriege gegen das gebeutelte Volk.
Nach Obama und EU muss man sich fragen, ob das Nobelpreiskommittee nicht psychiatrisch begutachtet werden sollte.
Antworten


Giorgio Perez

13.10.2012, 10:44 Uhr
Melden 57 Empfehlung 29

Wenn die EU den Preis für 60 Jahre Frieden erhält, warum hat ihn die Schweiz für ihren noch längeren Frieden noch nicht erhalten?
Nun ja, eine so logische Entscheidung wie die Verleihung an Obama kaum das er im Amt war, und noch gar nichts geleistet hat
Antworten


Jürg Oberli

13.10.2012, 10:40 Uhr
Melden 41 Empfehlung 29

Ist doch schon irgendwie wirr, in den Nichtmitgliedstaaten Schweiz und Norwegen wird die Kritik an der Vergabe dreimal so laut wie in EU-Mitgliedsstaaten.
Offenbar ist das Problem nicht die EU selbst, sondern die Tatsache, dass man in diesen Ländern aus ökonomischen Gründen doch einen Konsens mit der EU finden will (Bilaterale), aber eigentlich lieber allein entscheiden würde. Beides geht nicht!
Antworten


Thomas Muster

13.10.2012, 13:11 Uhr
Melden 37 Empfehlung 11

Ach was, lesen sie die Leserkommentare bei Welt Online oder beim Spiegel Online, dort ist die Kritik und der Spott über diesen Nobel-Preis mindestens so gross.


Martin Kreidel

13.10.2012, 10:35 Uhr
Melden 42 Empfehlung 76

Auch dieses nachgeschobene Artikelchen, daß es ja auch in Norwegen Gegner der Preisverleihung and die EU gibt, ändert nichts daran, daß diese gerechtfertigt ist. Gäbe es in Europa ausschließlich Staaten à la CH, die nur ihr innenpolitisches und in erster Linie monetäres Profitierungs-Süppchen kochten und ansonsten nirgends Verantwortung übernähmen, dann hätten wir längst wieder Kriege gehabt. Antworten


Uwe Friedland

13.10.2012, 15:40 Uhr
Melden 9 Empfehlung 29

@Kreidler...besser kann man es nicht formulieren.Gottlob,verschont uns in der EU mit der ewig gestrigen Schweiz!Natürlich läuft nicht alles optimal in Europa,dieses braucht seine gewisse Zeit und auch Gegenströmungen....müssen ausgehalten werden! Hat sich die Eidgenossenschaft in einer Dekade entwickelt? Sicher nicht!Wenn sich die Schweiz/Schweizer isolatorisch gefällt-/gefallen..., na dann bitte!


Friedrich Lorenz

13.10.2012, 10:34 Uhr
Melden 38 Empfehlung 79

Schäbig und himmeltraurig, diese Haltung.
Statt zu gratulieren.
Antworten


Andreas Kreis

13.10.2012, 10:27 Uhr
Melden 64 Empfehlung 22

Will man hier mit allen Mitteln etwas schönreden? Sagt man dem König er habe schöne Kleider an obwohl er nackt ist? Antworten


Markus Schöpfer

13.10.2012, 10:24 Uhr
Melden 35 Empfehlung 43

Wenn man den Grundgedanken der EU kennt, weiss man, dass sie es verdient hat. Verglichen mit einem 3. Weltkrieg, sind die heutigen Probleme der EU so gross wie ein Mu. Antworten


Franz Arouet

13.10.2012, 10:06 Uhr
Melden 34 Empfehlung 7

Mehr Demokratie oder Foederalismus, also mehr Mitbestimmung durch die EU-Bürger
(sicher friedensstiftend) gibt es nicht in homöopathischen Dosen (z.B. mit symb. Preisen);
sondern das muss auch gemacht werden, und zwar richtig.
Antworten


Roland Wirthner

13.10.2012, 10:03 Uhr
Melden 48 Empfehlung 24

Nähme mich Wunder, was die EU mit dem 3-Millionen-Preisgeld macht. Ob's ein ne Riesenfete für die Politiker und Bürokraten gibt? Antworten


Gela Bucher

14.10.2012, 15:48 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Das Geld wird gespendet. Ist seit jeher so üblich.


Stefan Gisler

13.10.2012, 09:55 Uhr
Melden 56 Empfehlung 59

Ist es aus Schweizer Sicht tatsächlich schwer zu begreifen, dass es mit ein Verdienst der Europäischen Union ist, dass in und zwischen deren Mitgliedsländern seit 60 Jahren keine kriegerischen Konflikte ausgetragen werden? Sind die Weltkriege vergessen, die in Europa ihren Ursprung hatten? Man muss die EU nicht lieben, aber der Friedensbeitrag ist eindeutig. Antworten


Stephan Huebner

13.10.2012, 09:51 Uhr
Melden 186 Empfehlung 48

Ich danke dem Nobelkomitee in Oslo für die Beruhigungspille. Danke! Nun kann ich gut schlafen, weil das Nobelkomitee bestimmt unabhängig ist und ich mir nun keine Gedanken mehr über die EU-Diktatur, die Aufgabe der nationalen Souveränitäten, das Glühbirnenverbot, die Gurkenkrümmung und die 2 Billionen € Haftungsrisiken (inkl. Target 2 - Salden) für DE und ESM machen muss. Danke nach Oslo! Antworten


Paul Weder

13.10.2012, 09:50 Uhr
Melden 70 Empfehlung 36

Eine tolle Wende in der Geschichte. Nun können sogar Organisationen, Staatsbündnisse, Religionen und bald auch Interessengruppierungen irgendwelcher Couleur einen Nobelpreis gewinnen. Dann gebt den Preis doch gleich der Mafia für ihre wertvolle Unterstützung in der Umverteilung von Geldern, welche der Staat nicht mehr in der Lage ist, selber vorzunehmen. Absurder geht es wirklich nicht mehr. Antworten


Beat Frei

13.10.2012, 09:45 Uhr
Melden 57 Empfehlung 35

Wenn die EU der friedlichste Akt, die grösste Kraft für Frieden auf dieser ganzen Welt war/ist, dann gute Nacht! Antworten


Arne Heyerdahl

13.10.2012, 09:32 Uhr
Melden 34 Empfehlung 19

Wikinger lassen sich nicht so einfach über den Tisch ziehen,
auch nicht von anderen Wikingern.
Antworten


Roland Steinberger

13.10.2012, 09:26 Uhr
Melden 49 Empfehlung 32

Man kann für oder gegen den Friedensnobelpreis an die EU sein. Fakt ist, dass es seit der damaligen Gründung 1959 der 6-er EWG, in Europa keinen Krieg mehr gegeben hat. Nie war Europa über so eine lange Periode ohne Krieg! Antworten


Luis Deplazes

13.10.2012, 12:04 Uhr
Melden 51 Empfehlung 32

Die Tatsache, dass Europa seit der Gründung der EWG keinen Krieg mehr erlebt hat, bedeutet noch lange nicht, dass es ohne die EWG bzw. EU anders gekommen wäre... es ist bloss eine Annahme.


Roman Müller

13.10.2012, 09:15 Uhr
Melden 50 Empfehlung 35

JA die EU hat viele Fehler gemacht und wird warscheinlich auch in der Zukunft viele Fehler machen. bei uns ist es ja auch nicht anders (sehe die Schweiz als eine Mini-EU, mit vielen positiven aber auch negativen Dingen). Wir sollten danken, dass es in den vergangenen 60 Jahren keinen Krieg mehr in Europa gab, denn vorher gab es in Europa leider immer Krieg ;(. Der Friedensnobelpreis ist der Dank. Antworten


Daniel Holinger

13.10.2012, 09:12 Uhr
Melden 44 Empfehlung 27

Wenn man sich die europäische Geschichte der vergangenen Jahrhunderte vor Augen hält, sind wir dank des EU-Experiments die erste Generation, die keinen Krieg erleben musste. Solange der Frieden in Europa für die beteiligten Nationen das bessere Geschäft ist, als ein Krieg, wird das Experiment EU weiter leben. Dies ist tatsächlich nobelpreiswürdiges Ergebnis. Europa scheint aus der Geschichte zu lernen. Antworten


Heinrich Baur

13.10.2012, 09:09 Uhr
Melden 26 Empfehlung 20

Eine Auszeichnung welche die längste Periode des Friedens zwischen seinen Mitgliedern würdigt.Selbst ein Zerfall würde diese Tatsache nicht mehr ändern. Zudem sprechen die Toten bei der Bildung anderer grosser Föderationen oder Konföderationen wie den USA eine eigene Sprache. Indien zeigt dass es ein ganzer Subkontinent geschafft verschiedenste Sprachen, Kulturen u. Religionen stabil zu vereinen. Antworten


Hela Berg

13.10.2012, 08:58 Uhr
Melden 72 Empfehlung 41

wenn dem Komitee nichts besseres einfällt, sollte man den Preis abschaffen.
Seit Ende des 2. WK kracht es doch auf der Welt mehr als zuvor ... trotz Friedens...
Ich, als EU Bürger und D empfinde diese Vergabe einfach nur als peinlich.
Antworten


Angela Nussbaumer

13.10.2012, 08:56 Uhr
Melden 544 Empfehlung 154

Wie lange es wohl dauern wird, bis man diesen Fehler erkennt...???
Man frage die einfachen Bürger der EU-Staaten, die Bauern, den einfachen Arbeiter.
Wieviel Schaden die EU anrichtet(e), wird leider noch immer nicht verstanden.
Der Friedensnobelpreis verkommt zum Schiessbudenlorbeer.
Antworten


Angela Nussbaumer

13.10.2012, 21:17 Uhr
Melden 5 Empfehlung 5

502 Mio. EU-Bürger befragen liesse sich dank FB, Twitter e.a. bewerkstelligen :-) Erinnere mich u.a. an deutsche Gemüse- u. Obstbauern, die schon vor ca. 25 Jahren erzählten, wie es ihnen dank der neuen EU-Vorschriften erging, was sie auf "Agrarbildungsreisen" in Spanien, Portugal sahen, und. stand in Kontakt mit GB- Ex-Armeeangehörigen. Die fanden alle, die Schweiz sei schlauer bezügl EU.


Jeremias Egger

13.10.2012, 11:49 Uhr
Melden 38 Empfehlung 35

Weshalb handelt es sich um einen Fehler? Was soll man die Bürger der EU-Staaten, die Bauern, den einfachen Arbeiter fragen (Frauen sollen offensichtlich nicht gefragt werden) ? Welchen Schaden richtete die EU an? Ein oberflächlicher Kommentar. So verkommen die Kommentarforen zu Tummelplätzen für Wichtigtuer ohne Sachkenntnis. Natürlich bekommt man so viel Zustimmung. Leider.


andreas muesel

13.10.2012, 11:29 Uhr
Melden 35 Empfehlung 25

Und das haben Sie getan, Frau Nussbaumer? Den einfachen Bürger, Bauern oder Arbeiter in der EU befragt? Alle 502 Mio.? Oder stützen Sie Ihre Aussage auf das, was Sie in den Medien mitbekommen. Und was meinen Sie verkauft sich besser: brennende Flaggen oder ein Grieche der sagt: "EU finde ich okay!"?


Stephan Meier

13.10.2012, 10:50 Uhr
Melden 34 Empfehlung 28

Wie gross wäre der Schaden wohl gewesen, wenn wieder ein Krieg über Europa hinweggefegt wäre?
Und gerade die Länder, die jetzt glauben, unter der EU zu leiden, wären wohl ohne EU heute massiv schlechter dran, wenn man bedenkt, wo sie vor dem EU-Beitritt standen.


Doris Poljsak-Kane

13.10.2012, 09:45 Uhr
Melden 31 Empfehlung 27

Fakten EU Buget: 63 mia EUR für Verwaltung, 383 mia EUR für Agrarwirtschaft, 490 mia EUR für Wirtschaftsföderung, woher nehme die SchweizerInnen immer diese "Weissheiten"?? Zudem leben 400.000 AuslandschweizerInnen in der EU!


Heinrich Baur

13.10.2012, 09:31 Uhr
Melden 40 Empfehlung 27

Denken Sie es wäre besser in Europa würden wieder das unkontrollierte Recht des Stärkeren und geeignete wirtschaftliche politische, rohstoffabhängige "Privatallianzen" herrschen. DEU, RUS, FRA... alles schon dagewesen. Und die anderen müssten wie heute schon die Schweiz Entscheide notgedrungen abnicken. Mich würden ernsthaft die Alternativen interessieren.


Alois-Karl Hürlimann

13.10.2012, 09:26 Uhr
Melden 40 Empfehlung 38

Sie sind natürlich in der Lage, die "einfachen Bürger" in den EU-Staaten, alle Bewohner gezählt 500 Millionen insgesamt, genau zu befragen und dann festzustellen, dass diese mit der EU nichts am Hut haben. Das ist ausserordentlich anmassend und von einer Arroganz geprägt, welche typisch ist für Besserwisser(innen), welche für ihre Behauptungen keine Fakten brauchen.


Peter Wyss

13.10.2012, 08:56 Uhr
Melden 46 Empfehlung 63

Anstatt sich mit die Frage auseineinander zu setzen, wieso die EU diesen Preis gewonnen hat, macht ihr schon wieder EU Bashing. Ihr habt glaube ich nichts aus unsere Europa Geschicht gelernt. Antworten


Beat Naef

13.10.2012, 08:52 Uhr
Melden 56 Empfehlung 28

Aso wir halten fest Europhile Beamte aus Norwegen, die direkten Zugang in die Chefetage der EU Zentrale haben mauscheln mit der dortigen Beamtenelite wie man das ramponierte Image des neoliberalen Konstrukts EU fuer die verarmenden EU Buergern per astreiner Propaganda aufmoebeln koennte. Und dann st Barroso noch zu Traenen geruehrt..er hofft, dass sein wohldotierter Beamtenapparat weiterleben darf Antworten


Max Meier

13.10.2012, 08:50 Uhr
Melden 63 Empfehlung 26

Nobelpreiskomite, Amnesty International und vieles mehr ist völlig unterwandert von Leuten die in abgehobenen Gefielden immer mehr völlig weltfremde Entscheide fällen. Antworten


Frederic Miller

13.10.2012, 08:49 Uhr
Melden 85 Empfehlung 29

Nein zum EU beitritt der Schweiz. Ja zur Direkten Demokratie,Ja zur Freiheit,Ja zur Schweiz. Antworten


Paul Reichmuth

13.10.2012, 08:33 Uhr
Melden 570 Empfehlung 158

Der grösste Witz des Jahrhunderts. Antworten


Norbert Leupi

13.10.2012, 11:23 Uhr
Melden 31 Empfehlung 6

Herr Reichmuth, es ist kein Witz, die haben den Noblen Preis wirklich bekommen !


Hans Rudolf Knecht

13.10.2012, 10:04 Uhr
Melden 51 Empfehlung 20

Der Friedensnobelpreis verkommt so oder so zur "Witzauszeichnung"! Da hat doch vor Jahren schon einer diesen Preis bekommen der heute offen und laut über Vergeltungsschläge nachdenkt!


Olivier Bonomini

13.10.2012, 09:26 Uhr
Melden 42 Empfehlung 41

Das Traurige ist, dass immer noch viele Menschen in nationale Egoismen verfangen sind, was mehr einer Denkweise des 19. als 21. Jahrhundert entspricht...


Heinz HAGER

13.10.2012, 08:28 Uhr
Melden 49 Empfehlung 15

Ja und wer bekommt jetzt das Geld?Wäre nicht besser eine oder mehrere Personen mit dem Friedens-Nobelpreis ausgezeichnet worden?Finde diese Entscheidung nicht glücklich. Antworten


Fred Raab

13.10.2012, 12:28 Uhr
Melden 17 Empfehlung 32

das Geld wird sicher auf ein schweitzer Konto landen, da soll es ja sicher sein


Heinz Butz

13.10.2012, 08:15 Uhr
Melden 69 Empfehlung 29

Wenn der stark beachtete Friedensnobelpreis an ein zerrüttetes Europa geht, dann stimmt etwas einfach nicht mehr. Wenn keine anderen Kandidaten für diese moralisch wichtigste Friedensauszeichnung verfügbar sind, dann sollte man auf die Verleihung verzichten und zugeben, dass niemand die Kriterien erfüllt hat. Aber mir fallen spontan viele Menschen und Organisationen ein, welche geeignet wären. Antworten


Max Tobler

13.10.2012, 08:04 Uhr
Melden 61 Empfehlung 25

Die Aggressionen der Griechen Deutschland gegenüber lässt an der Aussage zweifeln, dass die EU zur "Verbrüderung der Völker" beträgt. Ich sehe es vielmehr als problematisch, dass die EU laufend den demokratischen Entscheidungsspielraum einschränkt und damit eine der bislang grössten Errungenschaften der Menschheitsgeschichte bedrängt. Auch eine weitere solche Errungenschaft: den Sozialstaat. Antworten


andreas muesel

13.10.2012, 11:23 Uhr
Melden 35 Empfehlung 36

Lieber Herr Tobler, können Sie mir bitte ein oder zwei Beispiele nennen, in denen die EU den demokrat. Entscheidungsspielraum einschränkt? Ich meine nicht gemessen am direktdemokratischen Modell der CH. Sondern am parlamentarischen bzw. repräsentativen, wie es in den anderen Staaten existiert? Die Länder um CH herum haben und hatten nie eine direkte Demokratie und können damit scheints leben.


Daniel Hugentobler

13.10.2012, 07:49 Uhr
Melden 65 Empfehlung 38

Ob die EU den Frieden wirklich fördert wird die Geschichte zeigen. Im Moment sieht es nicht so aus. In Griechenland sind die Kommunisten und die Rechtsradikalen im Aufwind. Die Situation hat Parallelen zu den 30ern. Frau Merkel wurde von den Deutschen gewählt und nicht von den EU Einwohnern. Somit bestimmt eine Minderheit über die Mehrheit. Mit Demokratie hat die EU nicht viel gemein. Antworten


andreas muesel

13.10.2012, 11:27 Uhr
Melden 39 Empfehlung 14

Was hat denn die demokratische Legitimation der EU mit Frau Merkel zu tun? Sie ist doch nur ein Teil der entscheidungsfähigen Figuren. Jedes andere Mitglied hat genau wie D ein Vetorecht und kann bei Vorschlägen aus D auch "Nein" sagen. Und warum sollten die EU Einwohner den deutschen Bundeskanzler wählen? Komischer Einwand ...



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