Ausland

Gefechte im Kosovo – Kfor-Soldaten verletzt

Aktualisiert am 28.11.2011 7 Kommentare

Im Norden des Kosovo schossen serbische Demonstranten auf Soldaten der Nato. Zuvor gelang es den Friedenstruppen eine Strassenblockade unter ihre Kontrolle zu bringen.

Grenzstreit: Gefechte im Norden des Kosovo.


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Im Norden des Kosovo sind heute zwei Kfor-Soldaten bei Auseinandersetzungen mit hunderten serbischen Demonstranten durch Schüsse verletzt worden. Wie die Nato-geführte Kosovotruppe mitteilte, gelang es ihren Soldaten, eine Strassenblockade in Zupce nahe der Grenze zu Serbien unter ihre Kontrolle zu bringen.

Die serbischen Demonstranten hätten daraufhin auf die Soldaten geschossen und zwei von ihnen verletzt. Über den Zustand der Verletzten könnten keine näheren Angaben gemacht werden.

Tränengas eingesetzt

Die Gefechte hielten demnach zunächst an. Nach Kfor-Angaben schossen die Demonstranten aus kleinen Waffen und warfen Steine. Die Soldaten reagierten mit Wasserwerfern und Gummigeschossen.

Ein Afp-Reporter berichtete von bis zu 500 serbischen Demonstranten. Um die Lage unter Kontrolle zu bringen, setzte die Kfor auch Tränengas gegen die Menge ein.

Angespannte Lage

Die Lage an der Grenze zwischen dem Kosovo und Serbien ist seit Monaten sehr angespannt. Serben protestieren nahe den umstrittenen Grenzübergängen Jarinje und Brnjak mit Strassensperren gegen die Präsenz kosovarischer Polizisten und Zollbeamter.

Hintergrund des Grenzkonflikts ist ein Handelsstreit zwischen Serbien und dem Kosovo, das im Februar 2008 seine Unabhängigkeit von Belgrad erklärt hatte. (kle/sda)

Erstellt: 28.11.2011, 15:01 Uhr

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7 Kommentare

marco sauer

28.11.2011, 16:37 Uhr
Melden 15 Empfehlung

ich bin sicher, dass madame MCR allfällige tote ch-soldaten persönlich nach hause holen wird. sie könnte ja beim hinflug statt diplomaten, einige kriminelle und ex flüchlinge die noch immer hier auf unsere kosten leben können, direkt dort abliefern! Antworten


Peter Kaegi

29.11.2011, 08:55 Uhr
Melden 9 Empfehlung

CH Kfor-Soldaten sofort abziehen und im Gegenzug Serben und Kosovaren aus der Schweiz ausweisen.
Dies würde ein Signal setzen.
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