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Geringere Löhne für italienische Politiker

Italiens Ministerpräsident Mario Monti sagt der Korruption in den Regionen den Kampf an: Mit einschneidenden Massnahmen sollen die hohen Vergütungen der Abgeordneten begrenzt werden. Mehr...


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30 Kommentare

Franz Mueller

06.10.2012, 12:05 Uhr
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MM muss sich mit den üblen Folgen der Politik von SB herumschlagen. Dass Politiker aus I immer schon völlig überrissene Gehälter kassierten, ist dort normal. Schon vor der unseligen Ära
SB griffen Politiker mit Unterstützung der jeweiligen Regierung kräftig ins Konfi-Glas. Niemand stoppte sie, nur tritt MM auf die Bremse. Wetten, dass sein Nachfolger 2103 wieder das Rad in I zurückdreht? ma si..
Antworten


Sacha Meier

06.10.2012, 00:16 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Keine Bange. Solllte Signore Supermario Monti tatsächlich die Hand auf die rechte Hosentasche des Finanzministers halten, nehmen sich seine Beamten halt ihre Bezüge aus der linken. Und die wird von der Mafia beschützt. So ähnlich ging es schon im alten Rom zu. Einfach noch ohne Mafia. In einer untergehenden Zivilisation - wie der westlichen - nimmt sich halt jeder noch, was er zusammenraffen kann. Antworten


Pia Kumar

05.10.2012, 22:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Ja das ist ja schön, man versucht das Schweizer Volk zu beruhigen, nicht wahr, ich frage mich, warum hier nicht steht, dass Italien brennt... heute gab es in allen grösseren Städten Aufstände gegen die Sparmassnahmen, die einmal mehr das Bildungssystem treffen, die Aufstände von TAUSENDEN wurden von der Polizei niedergeschlagen - warum lieber Tagi berichtest Du darüber nicht??!! Antworten


Mario Bernasconi

05.10.2012, 21:15 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ich sage nur, die Botschaft vernehme ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Na ja, es muss ja alles noch umgesetzt werden und das wird wohl wieder nichts werden. In Italien verdient ein Lehrer ungef.netto EUR 1'500 und auch wenn Sig. Monti's Pläne umgesetzt würden, wenn.. , dann verdient ein Regionalpolitiker immer noch ungef. netto EUR 5'000, pro Monat, wohlverstanden. Antworten


Giordano Bruni

05.10.2012, 14:07 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

Monti und Draghi haben die gleiche Grundausbildung durchgemacht. Eine sehr hochstehende, auf Korrektheit basierte Denkschule, welche viele erfolgreiche (international, dh. auf der ganzen Welt)
Leute hervorgebracht hat. Von Bilderberger, Goldmann und ähnlichem Geplapper kann nur mit
Ironie Kenntnis genommen werden. Nicht nur Italienkenner wissen das!
Antworten


Heinz Köhli

05.10.2012, 13:16 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Die Ausgestaltung bisheriger Spesen-, Vergütungs- und Lohnreglemente der italienischen öffentlichen Hand (Italien ist nicht allein...) ist ein reiner Ausnehmekatalog des Steuerzahlers in absolut grotesken Höhen. Monti kann diese überfällige Beschneidung etwas cooler angehen, da er ja gleichzeitig den Rücktritt in Aussicht gestellt hat. Antworten


Alessandro Brustolini

05.10.2012, 12:46 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Herr Schmitz hat absolut recht, ich als Italiener kann es nur bestätigen! Die meisten Italiener, inklusive meiner Familie (im Norden wohlgemerkt), lamentieren den ganzen lieben Tag sind aber nicht bereit all ihre kleinen Privilegien aufzugeben. So lange das so ist, wird sich in Italien nichts ändern! Monti ist von einem anderen Schlag und wird darum auch scheitern da er alle gegen sich hat! Antworten


Markus F. Baumgartner

05.10.2012, 10:58 Uhr
Melden 14 Empfehlung 5

Kurzkommentar:
Das wäre doch ein guter Ansatz für unseer Schweizerpolitiker.
Antworten


will williamson

05.10.2012, 10:30 Uhr
Melden 14 Empfehlung 7

"Zudem soll sich die Vergütung der Regionalräte und Behördenleiter am Niveau der tugendhaftesten Region orientieren."
Nimmt mich wunder, ob sie diese "tugendhafteste" Region schon gefunden haben. Gibts die überhaupt in Italien, in einem Land wo die Mafia die Finger überall drin hat?
Antworten


Antonio Vinanello

05.10.2012, 17:24 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Mettler: wir Italiener nennen die Südtiroler "crucchi", eigentlich ein Schimpfwort für Deutsche. Das Wort steht für Quadratkopf oder sturer Bock! So gesehen haben Sie absolut recht! Die Abneigung zwischen Italiener und Südtiroler beruht auf Gegenseite, hat jedoch mehr mit der "Eifersucht" der Italiener gegenüber den Südtiroler zu tun. Und zu Monti sage ich: dai Supermario!


Roger Mettler

05.10.2012, 14:25 Uhr
Melden

Danke für ihre Erläuterung, Herr Brustolini. Als Italiener wissen sie das sicher besser. Ich meinte es einfach so, dass die Italiener die Südtiroler simpel als "die Deutschen" (Tedesco) betrachten und nicht als richtige Italiener.


Alessandro Brustolini

05.10.2012, 13:00 Uhr
Melden 5 Empfehlung 2

@ Mettler: Autsch, das ging ins Auge. Die Südtiroler sind keine "Deutschen", es sind Südtiroler und fühlen sich der österreichischen Kultur näher als der italienischen - wobei sie die Österreicher auch nicht mögen. Sie sind eben Südtiroler! Keine Frage, muss ich als Italiener eingestehen, die Südtiroler haben ihre Region im Griff (auch Dank dem Sonderstatus)!


Roger Mettler

05.10.2012, 10:39 Uhr
Melden 11 Empfehlung 3

Würde mal sagen, diese tugendhaften Regionen sind im Norden des Landes zu finden. An der Spitze dürfte Südtirol stehen. Ok, das sind ja die "Deutschen"... Auf jeden Fall sind diese Massnahmen zu begrüssen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich Monti nicht erweichen lässt und knallhart weiter macht. Dem normalen Bürger zuliebe.


Albina Salvadore

05.10.2012, 10:17 Uhr
Melden 11 Empfehlung 2

Soweit ich mich erinnere hat es schon früher solche Ansätze gegeben, die Kosten der Politik zu reduzieren, leider war es nur bla bla bla! Es ist 5 vor 12 für Italien, wenn die Politik und die Bürger endlich seriös Reformen durchfüren würden, leider hat die Geschickte uns anderes belehrt, kommt mir vor als ob seit den Römerreich politisch gesehen sich nichts geändert hat. Antworten


Adam Schmid

05.10.2012, 10:16 Uhr
Melden 14 Empfehlung 2

Die zahlreichen Dienstwagen könnte man ebenfalls streichen. Antworten


Tobias Schmitz

05.10.2012, 10:10 Uhr
Melden 23 Empfehlung 4

@Bopp: woher wollen Sie das wissen? Monti bemüht sich und ist sich auch nicht schade unpopuläre Entscheide zu treffen! Leider wird er damit scheitern denn das Grundübel ist der Italiener selber, nicht gewillt sich zu ändern und damit das System! Antworten


Silvia Bopp

05.10.2012, 09:55 Uhr
Melden 20 Empfehlung 28

Ich habe von Italien nie etwas anderes als Korruption un allerlei andere Schelmereien erwartet. Also erstaunt mich da gar nichts. Und Monti? Monti ist selbst ein unerhörter Heuchler mit einem Rückgrat wie ein Fischgrat. Antworten


Roberto Conte

05.10.2012, 09:37 Uhr
Melden 13 Empfehlung 2

und zudem lässt es sich sehr gut von den Spesen leben ohne das Gehalt anzuzapfen.! Diese Tugenden sind in den letzten vermehrt auch unter Berlusconi verbreitet gewesen. Zudem kommt noch dazu, dass die kurze Amtsdauer teils eingesetzter Abgeordneter in Italien und auch in Brüssel und Strassburg sich doch kräftig auf das Ausgabenkonto sich niederge-schlagen hat. So lässt es sich locker leben. Antworten


Judith Bachmann

05.10.2012, 09:19 Uhr
Melden 37 Empfehlung 2

Schade erwähnt der Artikel nicht, wie schnell und in welch exorbitantem Ausmass bis dato italienische Politiker Anspruch auf eine lebenslange Rente bereits in jungen Jahren hatten. Da bedienten sich alle gerne, völlig egal ob Kapitalist oder Kommunist! Bravo und sehr mutig, Signore Monti! Antworten


marilena maiullari

05.10.2012, 09:12 Uhr
Melden 31 Empfehlung 1

Endlich hat jemand den Mut, am richtigen Ort aufzuräumen. Hoffnung wächst. Antworten


Martin Frey

05.10.2012, 09:06 Uhr
Melden 35 Empfehlung 2

Monti ist einfach zu bewundern. Der Mann hat Mut und ist so vollkommen unitalienisch, dass er den Italienern, die ihn trotz der für sie brutalen steuerlichen Massnahmen sehr schätzen, irgendwie auch unheimlich ist. Das Problem ist ja nicht nur die Berlusconipartei, der Staat war immer für alle Parteien von ganz links bis ganz rechts ein Selbstbedienungsladen. Dies zu ändern braucht Generationen. Antworten


René Bitterlin

05.10.2012, 09:00 Uhr
Melden 38 Empfehlung 2

Der Augius-Stall ist so gewaltig, dass er in einer Legislatur wohl nicht auzumisten ist ! Die pormpte Anwort von Monti auf den Skandal in Latium ist der erste Schritt überhaupt gegen die schamlose Privilegien-Sauerei in Italien. Monti hat angefangen, die Richtung stimmt ! Antworten


Markus Richter

05.10.2012, 08:58 Uhr
Melden 43 Empfehlung 2

Dieser Mann ist die Hoffnung schlechthin für Italien. Dieser Mann ist clever, diszipliniert und kein Bunga-Bunga Politiker. Antworten


reto ruggeri

05.10.2012, 08:57 Uhr
Melden 38 Empfehlung 1

dies hätte schon viel viel früher geschehen sollen... die politiker in I haben es nicht verdient, belohnt zu werden. sie haben ein land, welches theoretisch sehr reich und wohlhabend sein könnte, in den ruin getrieben. Antworten


Sergio Frei

05.10.2012, 08:29 Uhr
Melden 20 Empfehlung 25

die aktivitäten montis in ehren: italien krankt immer noch am drückeberger-syndrom, seit den römern.so hat's in I immer noch eine kommunistische partei, welche natürlich kostet und provoziert, stark staatshörig und -lastig die ganze admnistration. man sieht keine effort, jeder ist sich der nächste, alle (!) gegen den staat. so hat man per heute keinen deut des 2WW aufgearbeitet. der duce in ehren. Antworten


steivan Berger

05.10.2012, 19:15 Uhr
Melden

Aha, die "Kommunisten" (=Sozialdemokraten) halten den faschistischen Duce in Ehren und sind fuer den Niedergang Italiens verantwortlich, obwoh sie nur kurze Zeit an der Macht waren. (???)


Serge Rogger

05.10.2012, 08:23 Uhr
Melden 70 Empfehlung 4

Dass die Italiener ihren Dienstwagenpark verkleinern wollen um zu sparen, hört sich ja zunächst eher als ein verzweifelter Griff in die kaffeekasse an. Doch habe ich schon gelesen, dass die Politiker eben für diesen Wagenpark jedes Jahr 1Milliarde und mehr aus der Staatskasse plündern! Eine riesen Sauerei wenn dies zutrifft! Antworten


Rene Wetter

05.10.2012, 20:47 Uhr
Melden 0 Empfehlung 13

@Rogger: Es gibt angeblich 600000 dieser Dienstwagen "Auto blu" genannt der Fuhrpark koste mit Chaufeuren, Benzin, Unterhalt usw. ca. 18 Mia € pro Jahr. Es geht da in der Tag nicht um Kleingeld.
Übrigens ein Abgeordnerter verdienein Italien 14000 € pro Monat


Bruno Petzig

05.10.2012, 08:19 Uhr
Melden 94 Empfehlung 7

Monti ist ein Ehrenmann, der die Probleme wirklich anpackt. Chapeau ! Antworten


Martin Frey

05.10.2012, 10:22 Uhr
Melden 7 Empfehlung 4

"Ehrenmann" ist in dem Kontext ein bisschen heikel, italienisch gesehen. Im mitteleuropäischen Sinne des Wortes gebe ich Ihnen recht.



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