Ausland

Guttenberg hat auch seinen Lebenslauf geschönt

Der deutsche Verteidigungsminister schmückt sich nicht nur in seiner Doktorarbeit mit fremden Federn.

Karl-Theodor zu Guttenbergs Lebenslauf verspricht mit «Freier Journalist bei der Welt» ein wenig zu viel: Der 39-jährige Verteidigungsminister war Praktikant bei der «Welt» und schrieb acht kleinere Beiträge.

Karl-Theodor zu Guttenbergs Lebenslauf verspricht mit «Freier Journalist bei der Welt» ein wenig zu viel: Der 39-jährige Verteidigungsminister war Praktikant bei der «Welt» und schrieb acht kleinere Beiträge.
Bild: Keystone

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Karl-Theodor zu Guttenberg ist wegen Plagiatsvorwürfen bei Passagen seiner Doktorarbeit unter Druck geraten; jetzt soll er auch noch bei seinem Werdegang geblufft haben: Auf seiner Website berichtet der Baron von «beruflichen Stationen in Frankfurt und New York». Auch will er als «Freier Journalist bei der Tageszeitung ‹Die Welt›» tätig gewesen sein.

Das sind zumindest Übertreibungen, wie die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» aufdeckte. Bei den Berufserfahrungen in den USA und Frankfurt handelt es sich um mehrwöchige Studentenpraktika, die Guttenberg in jungen Jahren bei Anwaltskanzleien absolvierte. Auch bei der «Welt» kann nicht von einer regulären Mitarbeit die Rede sein. Guttenberg war im Sommer 2001 als Praktikant auf der Redaktion; insgesamt schrieb er in dieser Zeit acht kleinere Beiträge – nur vier davon alleine.

Bildung im Adel weniger wichtig

Die Abfassung einer Doktorarbeit passt in dieses Bild. Guttenberg, der aus einem reichen bayrischen Adelsgeschlecht stammt, hat als Jurist das sogenannte Erste Staatsexamen abgeschlossen. In Deutschland gilt er damit nur als «halber Jurist», hat etwa keine Berechtigung, als Richter zu arbeiten. Ein Makel, der sich mit dem aufwendigen Zweiten Staatsexamen beheben liesse – oder für das Renommee mit einem Doktortitel.

Die «FAZ am Sonntag» bemerkt dazu, dass Bildung für den Adel nie eine herausragende Rolle gespielt habe. Wichtiger seien Werte wie Haltung, Einsatz, Auftreten und Manieren. Gleichwohl wollte Guttenberg offenbar in der bürgerlichen Leistungsgesellschaft nicht abfallen – und frisierte sich seinen Lebenslauf entsprechend.

Gab es einen Ghostwriter?

Auch unabhängig davon sind die Angriffe auf Deutschlands beliebtesten Politiker schärfer geworden. Auf zwei Dritteln der Seiten von Guttenbergs Doktorarbeit soll abgeschrieben worden sein, meldete am Sonntag die Website «GuttenPlag Wiki». Der «Spiegel» enthüllte zudem, dass der Politiker einen Text fast vollständig übernahm, den in seinem Auftrag der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags verfasst hatte. Die Opposition reagierte prompt scharf: «Es entsteht der Eindruck, dass Teile der Doktorarbeit von Ghostwritern geschrieben wurden», schimpfte Thomas Oppermann, der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion.

Sollte sich diese Ghostwriter-These bestätigen, dürfte es eng werden für den Minister. Die Wortführer in Medien und Politik würden ihm eine so dreiste Schummelei kaum durchgehen lassen. Die Bevölkerung scheint nachsichtiger zu sein: Nur 28 Prozent der Deutschen halten den Politiker für einen Schwindler, wie eine Umfrage des Springer-Konzerns ergab. 57 Prozent finden die Plagiatsvorwürfe nicht gravierend. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 20.02.2011, 23:37 Uhr

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100 Kommentare

Frank Hillebrecht

26.02.2011, 18:12 Uhr
Melden

Es war doch schon immer so.....der Adel Freiherr Karl-Theodor zu Guttenb....Münchhausen ca. 600 Mio. schwer. Wo und wie kam der Grundstock eines solchen Vermögens zusammen....haben das bereits alle vergessen?? Sie sollten Ihn auf eine Cruise Missile setzen und weit, weit fliegen lassen. Je höher der Flug desto tiefer der Fall. Fällt er nicht, dann hoffentlich die CDU....doch er wird fallen.. Antworten


Thomas Läubli

23.02.2011, 22:53 Uhr
Melden 2 Empfehlung

"Es wird so viel gelogen und betrogen, dass man ruhig alle lügen und betrügen lassen soll." Sind wir etwa schon so weit? Ist der Antiintellektualismus und der Geistessozialismus schon überall angekommen, so dass ein "Dr." einfach ein dämlicher Titel ist, der nichts aussagt? Dann lebt weiter in eurer Paris-Hilton-Traumwelt und fühlt euch "happy", dass ihr mit Lügen und Betrügen durchs Leben kommt. Antworten


Michael Niederdorfer

23.02.2011, 19:53 Uhr
Melden

Es wird soviel gelogen und betrogen, wegen dem muss man den Herrn Guttenberg nicht zum Rücktritt drängen. Wir haben hier auch genügend Betrüger, inkl.Steuerhinterziehern welche sich ein schönes Leben im Luxus machen. Zuerst sollten wir im eigenen Land aufräumen als nach Deutschland zu zeigen. Es gibt wichtigeres als wegen so einem dämmlichen sowie unbedeutsamen "Dr".Titel so ein Theater zu machen. Antworten


Barbara Altmüller

23.02.2011, 16:20 Uhr
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57 Prozent finden die Plagiatsvorwürfe nicht gravierend
Das kommt wohl darauf an, an was gemessen wird. Wenn man bedenkt, wie viele sogar vorbestrafte Minister es in Deutschland bereits gab, ist es schon fast nicht gravierend.
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pablo mueler

23.02.2011, 14:50 Uhr
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gut, dass es den herrn guttenberg gibt, scheinbar haetten die politiker sonst keine anderen probleme zu loesen Antworten


Hans Christian Müller

23.02.2011, 13:51 Uhr
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@Edith Habermann: Noch weiss niemand, der sich hier äussert, als wie schwer wiegend sich die - offensichtlich politisch motivierten - Vorwürfe gegen der Freiherrn zu Guttenberg tatsächlich bestätigen werden. An Ihrer Stelle würde ich ihn noch nicht fallen lassen. Antworten


Dieter Wundrig

23.02.2011, 10:02 Uhr
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@ Manfred Grieshaber- Weshalb ist die Abschaffung der Wehrpflicht eine grossartige Leistung? Das wird doch wohl erst die Zukunft zeigen. Und sein Doktorvater? Ob das eine grosse Leistung war? Vielleicht war das ja Vetternwirtschaft im Umgang mit besonderen Namen! Im Freistaat der Bavaren sind die Uhren und Geldflüsse schon immer anders verlaufen.Man denke an F.J.S Antworten


Edith Habermann

23.02.2011, 09:43 Uhr
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Ich hatte stets hohe Achtung für Guttenberg und finde noch heute, dass er seinen Job hervorragend macht. Dass er ein paar Zeilen für seine Diss klaute, wäre für mich auch kein Grund gewesen, ihn zum Rücktritt aufzufordern. Erst seine Reaktion auf die Vorwürfe zeigen seine Charakterfehler auf, welche so gravierend sind, dass er nicht mehr tragbar ist. Schade für einen ansonsten guten Politiker. Antworten


Michael Bernegger

23.02.2011, 08:26 Uhr
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Der Mann ist ein simpler Betrüger auf dem akademischen Feld, politisch ein begnadeter Selbstdarsteller mit feinem politischen Gespür. Die Medien in Deutschland haben den Daumen nach unten gerichtet, beim Publikum ist er immer noch populär. Es passt in die Pläne von Merkel und Seehofer, dass der Superstar unter den bürgerlichen Politikern nun schwer angeschlagen ist und keine Gefahr mehr darstellt. Antworten


Manfred Grieshaber

23.02.2011, 01:06 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wieso redet niemand über seine grossartige Leistung, die Abschaffung der Wehrpflicht. Er brachte es fertig eine heute nur noch störende Tradition innert kürzester Zeit abzuschaffen. Und das obwohl er damit vielen im öffentlichen Dienst ihre Pfründe entriss.Das hat vor ihm noch keiner geschafft. Und wieso spricht niemand von seinem Doktorvater, der hat seine Arbeit als korrekt befunden. Antworten


Erich Deiss

23.02.2011, 00:30 Uhr
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Über den Professor, der diese Dissertation abgenommen hat, spricht eigenartigerweise niemand. Dieser ist doch auch nicht besser als Guttenberg. Antworten


Hans Christian Müller

22.02.2011, 22:03 Uhr
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Danke für den Hinweis Herr Etter. Ich weiss was ein Plagiat ist. Dennoch: für die Auswirkung von solchen ist die Relevanz für die Arbeit nicht gänzlich irrelevant. Zudem: Wer plagiiert, hat sich mit den Texten befasst und möglicherweise tatsächlich nur aus Gründen der Zeitersparnis den Kopierklick gemacht. Vielleicht stehen Sie nie vor dieser Wahl u. danach im Feuer "trotziger" Gegnerschaft. Antworten


Lukas Huwiler

22.02.2011, 20:59 Uhr
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@Hans Heirer: Sie sollten mal ein klassisches Konzert oder einen Jazz-Gig besuchen. Alles live und unverfälscht, es gibt eben schon noch Leute, die was können!
@alle Gutti-Fans: Von einem, der Soldaten in den Tod schicken darf, erwarte ich absolute Integrität. Nur weil manch anderer auch trickst, macht es das noch lange nicht besser. Tricksen tut, wer's nötig hat.
Antworten


Tino Etter

22.02.2011, 19:30 Uhr
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@ Hans Christian Müller: Ob die kopierten Textpassagen wichtig sind in dieser Dissertation oder nicht, spielt absolut keine Rolle. Allein der Tatbestand, dass es Plagiate sind reicht. Es ist verwerflich, falsch und zu verurteilen. Er soll sich in Grund und Boden schämen und Konsequenzen ziehen! Antworten


Macolonia Di

22.02.2011, 18:55 Uhr
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Tja Herr Gutenberg, wie wir sehen leben Sie uns genau das vor, was wir eigentlich nicht tun sollten - nämlich
betrügen. Der kleine Mann wird dafür bestraft, und Sie? Sie sollten soviel Anstand besitzen und freiwillig gehen.
Wir haben mal wieder den Beweis, die grössten Betrüger sind doch unsere Politiker und nicht das gemeine Volk.
Antworten


Frauke Männel

22.02.2011, 18:32 Uhr
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Ein normaler Arbeitnehmer, der bei seiner Berwerbung ein gefälschtes Zeugnis vorgelegt hat, könnte ohne Probleme gekündigt werden. Vollkommen egal, ob das Zeugnis inhaltlich wichtig für den Job gewesen ist.
Für Herrn Guttenberg gilt das natürlich nicht, weil
- das so nicht sein darf
- er sich ja nur geirrt hat
- ihm auch alles leid tut
- alles bloss Hetze ist
- er eine schöne Frau hat
- ...
Antworten


Emil Schmidt

22.02.2011, 18:07 Uhr
Melden

Der Freiherr hat 1. betrogen, indem er in grosser Anzahl fremde Texte ohne Kennzeichnung in "seine" Doktorarbeit kopierte. Und 2. hat er gelogen, indem er genau diese Tatsache bewusst geleugnet hat ("abstruser Vorwurf"). Jetzt kommt er damit nicht mehr durch und will sich durch grosszügigen Verzicht aller Probleme entledigen. Nur wer soll ihm überhaupt noch etwas glauben. Antworten


Martin Kreidel

22.02.2011, 18:03 Uhr
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@H. Moesch: Sie irren. Irreführung, Vertuschung, Unwahrheiten und Lügen sind sehr unschön, aber strafrechtlich völlig irrelevant. Und um Urkundenfälschung handelt es sich hier nun überhaupt nicht. Strafklagen sind nicht nur nicht hängig, sondern werden auch kaum etwas bewirken. Die Verquickung von Amt und Plagiatsvorwürfen ist genau das, was dem unbedarften Wähler in den Mund gelegt werden soll. Antworten


Alexander Müller

22.02.2011, 17:09 Uhr
Melden

@Bruno Petzig: ich zum beispiel! und auch ganz viele andere (natur-)wissenschaftler - und wenn man etwas aus einem buch übernimmt, wird das als entsprechendes zitat gekennzeichnet und das plagiatsproblem ist gelöst.
für wissenschaftler gibt es nunmal grundsätze und verhaltensregeln für wissenschaftliche integrität - und wer die nicht befolgt soll wie der herr von und zu seinen titel abgeben.
Antworten


daniel steiner

22.02.2011, 16:51 Uhr
Melden

Ein bisschen Schummeln ist ok, K.G. hat aber den Bogen massiv überspannt und eine Aberkennung seines Dr. ist gerechtfertigt. Nicht jedoch der Rücktritt aus seinem Amt solange er seinen Job gut macht (was ich nicht wirklich beurteilen kann). Ich mag diese "ein Fehler und weg"-Mentalität nicht, wir verlieren so viele gute Leute. Niemand ist perfekt, wir alle haben ein paar Leichen im Keller... Antworten


Bruno Petzig

22.02.2011, 16:45 Uhr
Melden

Sind wir ehrlich. Wer kopiert denn heute schon nicht Texte vom Internet für seine Doktorarbeit. Das hier ist ein heuchlerisches Getue in den Medien. Antworten


Kurt Aegeri

22.02.2011, 16:26 Uhr
Melden

Dieser Mann hat sich in der Plagiats-Geschichte nicht anders verhalten als bisher als Politiker. Heute Hüst und morgen Hott. Grenzenlos eitel und überempfindlich, dabei aber Schneid schauspielernd. Solch eitle Zeitgenossen sind nicht gut für das Gemeinwohl, weil sie letzteres gar nicht zur Kenntnis nehmen, geschweige denn noch als wichtig erachten. Alles ist Vehikel für die eigene Eitelkeit. Antworten


Hans Christian Müller

22.02.2011, 16:19 Uhr
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Alles schreit hier:"Plagiate". Niemanden interessiert aber, ob diese für die Essenz der Arbeit überhaupt wesentlich waren (s. Beitrag von Prof. Dr. Bruhn, 21.02., 16:12h). Geradezu widernatürlich ist, dass ein vom Titel "befreiter" und Plagiator auch seiner - zur Zufriedenheit aller ausgeübten - Funktionen enthoben werden soll. Das spricht nicht gegen den Plagiator, sondern gegen die Claqueure. Antworten


Franz Karl

22.02.2011, 16:16 Uhr
Melden

In Wikipedia hat es massenhaft geschönte Lebensläufe. Irritierend ist bei Guttenberg die Anzahl der Fehler. In der Tat aber war bei früheren Word-Versionen der Umgang mit Fussnoten nicht sehr einfach. Ausserdem kann das Kopieren zur Arbeitstechnik gehören. Man sollte später nur die Überarbeitung nicht vergessen. Bei 7-jähriger Arbeit offenbar ein besonderes Problem. Antworten


Jürgen Beckmann

22.02.2011, 13:17 Uhr
Melden

Es ist ein Skandal, wenn G. weiterhin Vorgesetzer mit Vorbildfunktion für unsere Soldaten bleiben will und soll! Wer derart bewusst täuscht, wiederholt die Unwahrheit sagt und die Angelegenheit dann als Jugendsünde abtun will - ist als Minister untragbar! Die Kanzlerin ist falsch beraten! Ich jedenfalls werde als traditioneller CDU- Wähler eine andere oder keine Partei mehr wählen, wenn G. bleibt! Antworten


Moesch Hanspeter

21.02.2011, 23:38 Uhr
Melden

Herr Guttenberg kommt mit seinem "Verzicht" auf den erschlichenen Doktor-Titel dem Entscheid der Fachstelle vor, die ihm nach Prüfung und Tatbestand seinen Doktor-Titel aberkennt hätte. Damit ist Herr Guttenberg aber nicht aus dem Schneider, wie er wohl erhofft. Strafklagen sind hängig; die Irreführung, seine Unwahrheiten, Vertuschungen und Lügen sind wie auch die Urkundenfälschung strafbar. Antworten


Jürg Stähli

21.02.2011, 22:45 Uhr
Melden

Adel? hat das mit edel zu tun? Aus meiner Sicht nur eine Lösung: Abtreten und beschämt schweigen! Antworten


kurt mäschli

21.02.2011, 21:31 Uhr
Melden

Christoph Geiser, schon mal gehört von dem Spruch: "Lügen haben kurze Beine"? Genau das ist das Problem von Heute, unser Leben wird nur noch von Hochstaplern bestimmt! Im Beruf wie in der Politik. Besonders mit den Bankters! Und alle glauben ihnen, dass sie sich nur mit den besten Leuten begnügen können! Einfach zum lachen, diese Verlogenheit und gleichzeitig der Untergang einer Gesellschaft! Antworten


Jacques Groot

21.02.2011, 19:46 Uhr
Melden

Aha, also Springer sagt: Alles kein Problem.... Die ARD behauptete am Wochenende Aehnliches...
Hmmm, die Ergebnisse in Hamburg sprechen aber eine andere Sprache...
Dass Springer unglaubwuerdig ist sollte bekannt sein, aber nun auch die ARD?
Gruss
Antworten


Christoph Geiser

21.02.2011, 18:47 Uhr
Melden

Also, was dem einen recht ist, darf dem anderen auch billig sein. Mir wurde auch schon geraten, meinen Lebenslauf zu beschönigen. Wir leben nun mal in einer Welt, welche die Wahrheit und Offenheit bestraft, zumindest ist das meine Erfahrung. Bei dem Guttenberg kams jetzt halt aus, etwas unglücklich, aber ich kann da jetzt nichts wirklich dramatisches entdecken. Antworten


Manuel Meyerhans

21.02.2011, 18:11 Uhr
Melden

Leeres Wahlkampfgedonse der politischen Gegner und Neider. Antworten


Nicolas Athena

21.02.2011, 18:05 Uhr
Melden

Wer sich das Medienspektakel in Deutschland anschaut, ist zunächst verwundert. Schaut man tiefer und bezieht die neuen Internetmedien mit ein, wird schnell klar, was da abläuft. Der Plagiatsvorwurf ist nur ein Kriegsschauplatz. Die Kriegsparteien die klassischen Medien einerseits und die Internetgemeinde andererseits. Letztere verteidigt zu Guttenberg, erstere fordern den Kopf. Antworten


Prof. Dr. Gerhard Bruhn

21.02.2011, 16:12 Uhr
Melden

Statt Web-Gezeter:Verfahren lt.Prom.Ord.:
§7(3) Berührt die Verletzung der Kennzeichnungspflicht von Fremdzitaten die wiss.Gesamtleistung?
§16(3) Liegt unter "in dubio pro reo" ABSICHT oder FAHRLÄSSIGKEIT bei der Täuschung vor?
Bei FAHRLÄSSIGKEIT ist der Mangel durch das Bestehen der Doktorprüfung GEHEILT.
Bei ABSICHT kann die Promotion annulliert werden. Bliebe der Gang zum Verwaltungsgericht
Antworten


Walter Gugger

21.02.2011, 16:02 Uhr
Melden

"Das Volk will betrogen sein.."
Buchempfehlung: Bärbel Schwertfeger "Die BLUFF-Gesellschaft"
Ein Streifzug durch die Welt der Karriere
Wiley-Vhc Verlag ISBN 3-527-50038-3
Antworten


Tom Schreiber

21.02.2011, 15:21 Uhr
Melden

Was geht es uns / mich an, welcher Politiker "im grossen Kanton" seinen Lebenslauf und seine Doktorarbeit geschönt, kopiert oder von Ghostwriter schrieben liess...! Wir sollten lieber mal bei unseren Politiker die Lebensläufe etc. mal genauer anschauen....da sieht es ja nicht besser aus!!! Heute wird überall getrickst, geschummelt und verschönert!! Es scheint, dass der "Schein" mehr wert ist... Antworten


Laurens van Rooijen

21.02.2011, 15:03 Uhr
Melden

@ Alexandra Weber Bitte verschonen Sie uns mit weiteren Kostproben Ihrer untertänigen Verehrung für den Freiherrn. Transparenz und Ehrlichkeit sind zentrale Werte in der Politik, beiden genügt der Freiherr von und zu Copy-Paste in keiner Weise. Seine grösste Qualifikation war wohl, dass er ein Quereinsteiger ohne Skelette im Schrank war - oder eher zu sein schien. Mehr Schein als Sein, leider. Antworten


Kurt Luder

21.02.2011, 15:02 Uhr
Melden

@rene huber Mehr kann ja wohl in der Politik nicht in die Hosen gehen. Antworten


Hubi Schock

21.02.2011, 15:00 Uhr
Melden

ein Doktortitel ist das Verdienst für besonderen Fleiss, nicht für speziell hohe Intelligenz.
Würde man Dissertationen nicht nur auf wissenschaftlich korrektes Arbeiten sondern auch auf deren Nutzen untersuchen, müssten wohl wesentlich weniger Doktortitel vergeben werden.Aber hier ist offenbar der Weg das Ziel, nicht das Resultat
Antworten


Nicola Andretti

21.02.2011, 14:57 Uhr
Melden

@rene huber - Guttenberg gibt nicht vor Politiker zu sein, er ist einer. Und ich würde mich im Spital auch operieren lassen wenn der Arzt früher mal abgeschrieben hat oder - man stelle sich vor - eventuell mal illegal Musik runtergeladen hätte. Der Vergleich ist doch total lächerlich. Antworten


beat hans

21.02.2011, 14:39 Uhr
Melden

weniger schlimm als was all die Banker auf der Welt schummeln...... Antworten


rene huber

21.02.2011, 14:23 Uhr
Melden

@alexandra weber: Stellen Sie sich vor, sie werden im Spital von einem Handwerker oder kaufmännischen Angestellten operiert, der vorgibt Arzt zu sein. Sie scheinen damit keine Mühe zu haben, oder aber erst wenn die OP in die Hose gegangen ist. Viel Glück Antworten


Angela B. Nussbaumer

21.02.2011, 14:16 Uhr
Melden

Aber so macht man das heutzutage doch: im Lebenslauf alles aufpolieren und gut aussehen lassen. Wird einem doch in Bewerbungsseminaren so verklickert! Warum soll der Adel nicht tun, was das gemeine Fussvolk gemäss Personalberatern nicht lassen soll? Viele verkaufen in der Bewerbung eine Desingerverpackung ohne drin was drauf prangt. Da ist der Herr Graf beileibe nicht der einzige, der das tut. Antworten


Fritz Miehl

21.02.2011, 13:54 Uhr
Melden

Karltheo sollte schlicht gehen! Die Deutschen sollten sich einen Minister suchen der aufrichtig, ehrlich und sauber ist! Die muss es doch noch irgendwo geben?! Antworten


alexandra weber

21.02.2011, 13:21 Uhr
Melden

hat er doch gar nicht nötig!!!!
Und ...... zudem jeder von uns hst sicher auch schon mal geschummelt oder was aufpolliert.
Sucht bitte nicht die Nadel im Heuhaufen - lasst ihn regieren denn das kann er gut und ..... er bringt frischen
Wind in die *Grufti-Regierung* von Deutschland.
aw
Antworten


Peter Kunz

21.02.2011, 13:09 Uhr
Melden

@hans heirer:
Es gibt durchaus noch sehr viele Konzerte, bei denen Live gespielt und gesungen wird. Da allerdings ein Grossteil der Gesellschaft im Mainstream Electro-Pop Genre hängen bleibt, kann man nichts Anderes als billigstes Playback erwarten.
Antworten


Mike Keller

21.02.2011, 13:07 Uhr
Melden

Wenn man seinen Lebenslauf auf seiner Homepage liest, stellt man fest, dass dieser überhaupt nicht beeindruckend ist, nicht einmal mit den sogenannten Uebertreibungen. Ich wundere mich dann schon, wie er überhaupt zu seiner heutigen Position gekommen ist. Des weiteren verwechseln viele Leute Popularität mit guter Leistung, was nichts miteinander zu tun haben muss. Was hat er geleistet? Antworten


Robert Herz

21.02.2011, 13:05 Uhr
Melden

Leider geht bei der Suche nach textlichen Übereinstimmungen zu bestehenden Artikeln die Frage nach dem wissenschaftlichen Inhalt völlig unter. KTG hat ja keinen Roman geschrieben. Wie relevant sind die kopierten Passagen für den wissenschaftlichen Inhalt der Diss? Antworten


Werner Ampult

21.02.2011, 12:44 Uhr
Melden

Österreich hat sein Waterloo mit solchen Paradepärchen wie den zu Guttenbergs schon hinter sich. Der Ex Finanzminister KH Grasser mit seiner Partnerin Fiona aus dem Swarowski Clan hat sich als dreister Abzocker herausgestellt. Die Parallelen sind nicht zu übersehen. Antworten


hans heirer

21.02.2011, 12:12 Uhr
Melden

Auch in Schweizer UNI's und Hochschulen wird geschummelt, gleich wie im Sport mit Doping. Wir leben in einer verlogenen Welt und haben das zu akzeptieren, leider. Glauben Sie, dass heute jemand im TV erscheint, ohne in der "Maske" gewesen zu sein oder das an einem Konzert "live" gesungen wird. Gute Nacht! Antworten


Nicola Andretti

21.02.2011, 12:09 Uhr
Melden

"Allerdings geht es in der Politik auch um Ehrlichkeit und Integrität" - wirklich? Ich halte Guttenberg für einen der besten Politiker in DE. Beim Ranking erzielte er 2009 den besten Wert der je für einen Wirtschaftsminister in Deutschland gemessen wurde. Mir persönlich ist es egal ob er früher seinen CV geschönt hat und ansonsten irgendwie abgeschrieben hat, solange er jetzt einen guten Job macht Antworten


Kurt Aegeri

21.02.2011, 12:06 Uhr
Melden

Herr Guttenberg überzeugt mich vor allem als Sachpolitiker in keiner Weise. Heute kündigt er Hü an und schon abends oder am nä. Morgen macht er Hott und entlässt mal wieder ein Bauernopfer. Lösungsorientert sieht anders aus. Im übrigen bin ich der dezidierten Meinung, dass so extrem eitle Persönlichkeiten wie Guttenberg kein Gewinn für die Gemeinschaft sind. Weder als Politiker, noch sonstwo. Antworten


Jung Wiebke

21.02.2011, 12:04 Uhr
Melden

Wenn Minister ohne vorherige Anhörung einen Kapitän zur See entläßt, gelten für Herrn zu Guttenberg die gleichen Bedingungen.
Zurücktreten!!
Antworten


Hans Graf

21.02.2011, 12:00 Uhr
Melden

Wäre interessant, wenn die Doktorarbeiten von Schweizer Politikern auch so akriebisch untersucht würden. Das Geschrei um Guttenberg ist das Geschrei der Oppositon, die sich den beliebtesten Politiker Deutschlands vom Halse schaffen will. Antworten


Marius Peter

21.02.2011, 11:48 Uhr
Melden

Geradezu rührend amüsant, wie viele hier stiergleich aggressiv ins rote Tuch (Adel) rennen + gar die sattsam gehörte Migrantenbeschönigung hervorkramen. Entscheidend sollte doch sein, was KTG jetzt in seinem Amt zu bewirken vermag, + das ist allemal vielversprechend im deutschen Politgewirr. Ich (CH) kann Frau A. Weber in gewisser Weise zustimmen. Lasst KTG sich wieder auf sein Amt konzentrieren!! Antworten


Adrian Engler

21.02.2011, 11:35 Uhr
Melden

Die Behauptung, Guttenberg sei der "beste" deutsche Politiker, sagt wohl mehr über die Macht der BILD-Zeitung aus als über Guttenberg. Guttenberg ist noch jung, erst gerade zwei Jahre Minister und es sind von ihm keine besonderen politischen oder sonstigen Leistungen bekannt. Wegen des Glamour-Effekts und seiner Abstammung wurde er hochgejubelt, aber es war immer klar, dass da wenig Substanz ist. Antworten


Peter Müller

21.02.2011, 11:17 Uhr
Melden

Ach waren das für Zeiten, als Man(n) noch zu seinen Fehltritten stand und entsprechend in der Lage war, die Konsequenzen zu ziehen. Guttenberg ist für mich ein Blender, der sich jetzt windet wie ein Aal und zu feige ist, die Wahrheit sich selbst und der Öffentlichkeit gegenüber einzugestehen. Der Abgang eines Ministers auf Raten... Antworten


Thomas Allmendinger

21.02.2011, 11:13 Uhr
Melden

Vielleicht hat er ja gar nicht abgeschrieben, sondern nur rüberkopiert! Und ausserdem: Inswiefern man im Fachgebiet der Jurisprudenz - übersetzt heisst dies: Klugheit des Rechts - wissenschaftlich tätig sein kann, ist mir eh nicht klar. Wie auch immer: Die Mehrheit der Bevölkerung hat beschlossen, dies sei nicht schlimm. Lüge und Betrug sind heute schliesslich normal und gehören zu jedem Geschäft! Antworten


Amstutz Sabiene

21.02.2011, 11:12 Uhr
Melden

Ich zitiere Nietzsche "man nehme 2 Bücher, setze sich in die Mitte und schreibe das 3" man darf sich halt nicht erwischen lassen, Übertreibungen und Unwahrheiten sollte man wenn überhaupt, nur mündlich von sich geben, man kann dann alles viel besser abstreiten. Aber besser man bleibt bescheiden, das man grossartig, ist merken die Anderen beim Tiefstapeln.Nietzsche: wer sich erniedrigt, wird erhört Antworten


Thomas Recknagel

21.02.2011, 11:07 Uhr
Melden

Kommentar zur Umfrage: Angesichts der immer neuen aufgedeckten Plagiatstellen ist die Veröffentlichung der Ergebnisse einer Umfrage vom 16./17. Februar in einem Artikel vom 20. Februar alles andere als professionell. Zum Zeitpunkt der Umfrage gingen viele Befragte mit Sicherheit immer noch von der inzwischen widerlegten These aus, bei den Vorwürfen ginge es "nur" um fehlende Fussnoten. Antworten


Andre Lang

21.02.2011, 11:06 Uhr
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Der Dr. ist politisch nicht relevant?
Dann ist es also reiner Zufall, dass ca. 70% der Kabinettsmitglieder einen Dr. vorm Namen tragen.
In einem Obrigkeitshörigen Land wie Deutschland ist der Dr. immer viel Wert. Sowohl monetär, als auch in puncto Ansehen.
Antworten


Rolf Schumacher

21.02.2011, 10:46 Uhr
Melden

@Alexandra Weber. Als Spitztenpolitiker hat er eine grosse Vorbildfunktion. Soll sich unsere Jugend an ihm orientieren? Falls ja, dann haben wir bald italienische Verhältnisse, wo der Dr. Titel in den politischen Wandelhallen legal zum Verkauf angeboten wird. Ein schummelnder Politiker darf nicht der beste Politiker sein. Antworten


Alexander Kühl

21.02.2011, 10:44 Uhr
Melden

@alexandra weber: Der "Neid der Besitzlosen und Ranglosen macht alles kaputt"? Sind sie monarchistisch veranlagt? Jede demokratische Revolutions entstammt der Wut der "Rang- und Besitzlosen". Ansonsten stimme ich ihnen zu, allein politisch ist der Dr. nicht relevant. Allerdings geht es in der Politik auch um Ehrlichkeit und Integrität, und da wird es jetzt schwieriger für den Minister. Antworten


Renate Traber

21.02.2011, 10:44 Uhr
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@A. Weber auf was basiert Ihre Aussage, er sei der BESTE Poliker Deutschlands. Könnten Sie uns irgend eine konkrete Arbeit aufzeigen, die er besser macht als andere, oder ist Ihre Wortmeldung eher subjektiv? Antworten


Hoc Chau

21.02.2011, 10:40 Uhr
Melden

Auch der Adel muss getadelt werden.... Antworten


Laurens van Rooijen

21.02.2011, 10:39 Uhr
Melden

Die Schönung des Lebenslaufs ist zu verurteilen, weil die "Generation Praktikum" im Moment echt Mühe hat, eine ihrer Ausbildung angemessene Vollzeitanstellung zu finden. Umso stossender, wenn einer Praktiken zu Stellen hochfrisiert, der nicht zu den "Ranglosen" (welch übles Unwort, Frau Weber) gehört, sondern mit goldenem Löffel im Mund aufgewachsen ist. Wie weiter, Herr von und zu-Rücktritt? Antworten


Niklaus Zumthür

21.02.2011, 10:34 Uhr
Melden

@Alexandra Weber: Guter Beitrag! Analoges lässt sich auch von EWS sagen. Würden Sie das aber auch unterschreiben? Antworten


Stefan Rehm

21.02.2011, 10:32 Uhr
Melden

@Ehrensberger: Spielt die Glaubwürdigkeit für Sie in der Politik keine Rolle??? Antworten


Dave McWide

21.02.2011, 10:29 Uhr
Melden

Könnte man nicht sagen, dass der Doktor Titel an Teil seines Namens ist. Dann wären die Probleme gelöst.
Er hat den Doktortitel nicht erschummelt - er heisst einfach so. (wie das mit dem Adelstitel, er ist nicht adelig - er heisst einfach so)
Antworten


Thomas Reiter

21.02.2011, 10:27 Uhr
Melden

Ich bin ein wenig schockiert über manche Aussagen hier. Frau Weber schreibt etwas über "mindere Politiker", über den "Neid der Besitzlosen und Ranglosen". Ist das jetzt sarkastisch gemeint, oder gibt es tatsächlich Leute auf dieser Welt, die derart unterwürfig auf eine angebliche Elite reagiert? Es ist also nicht wichtig, was man selbst im Leben geleistet hat, sondern welchen Rang man hat? Antworten


karl baumann

21.02.2011, 10:21 Uhr
Melden

@alexandera weber: Lächerlich was Sie schreiben. Gerade eben von einem Politiker erwartet man Ehrlichkeit und eine saubere Weste. Ist das zuviel verlangt? Guttenberg muss und wird gehen, ich gebe ihm noch 1 Woche, dann ist er weg. Antworten


Hans Müller

21.02.2011, 10:14 Uhr
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@ A.Weber: Oh jetzt sind Sie aber plötzlich sehr grosszügig beim Vergeben! Wie würde Ihr Kommentar wohl ausfallen, wenn das gleiche Vergehen einem, sagen wir mal, Politiker "mit Migrationshintergrund" in der Schweiz zur Last gelegt würde? Wenn einer betrügt, dann soll er dafür die Konsequenzen ziehen müssen. Vor dem Gesetz sind alle gleich. Ich hoffe, Sie stimmen dem Grundsatz zu. Antworten


Daniel Zollinger

21.02.2011, 10:13 Uhr
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Als Politiker wird er im allgemeinen geschätzt und das ist schlussendlich auch das was zählt. Aber ihm so riesengross ans Bein zu pissen? Sorry, aber vielleicht sollte man bei unseren Politiker/innen zuerst einmal anfangen! Antworten


hans weibel

21.02.2011, 10:02 Uhr
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@ALEXANDRA WEBER: "Lasst ihn arbeiten, Sachpolitik und Probleme lösen, denn davon sind in D genug zu verarbeiten". Wer für Schulaufgaben auf fremde Hilfe angewiesen ist, ist nicht in der Lage Sachpolitik zu betreiben und Probleme zu lösen. Dafür braucht es intelligente, selbständig denkende Menschen! Antworten


Sven Fischer

21.02.2011, 10:01 Uhr
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Frau Margot Käßmann (frühere Landesbischöfin) hat gezeigt wie man mit verfehlungen umgehen muss. Sie hat wirklich geradlinigkeit gezeigt. wenn herr guttenberg schneid hätte, dann würde er zurücktreten. grundsätzlich nichtige verfehlungen sind, aber mit der information hat er es ja noch nie so wirklich ernst genommen (gorch fock, "unfall" afghanistan) Antworten


Gerber Tanja

21.02.2011, 09:59 Uhr
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@Parvaneh Ferdhadi um 06.32 und 09.36 Uhr: Und sonst haben Sie wirklich keine anderen Probleme? Das ganze Theater ist ja mehr als peinlich! Antworten


Edith Tasch

21.02.2011, 09:59 Uhr
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> Balz Ehrensperger ..."politisch relevante Argumente?" Nun reicht es nicht, dass er offensichtlich und mit Vorsatz getäuscht hat und sich mit "fremden Federn" schmückt? Wie armseelig ist das denn? Antworten


Herbert Berger

21.02.2011, 09:58 Uhr
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Wenn das der BESTE Politiker in D ist, dann sollte einem das zu denken geben, oder? Und leider scheint er tatsächlich der beste zu sein in der Union. Wenn die Sonne tief steht, werfen bekanntlich auch Zwerge lange Schatten. Gute Nacht Deutschland. Antworten


alexandra weber

21.02.2011, 09:50 Uhr
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Er ist und bleibt der BESTE Politiker in D der heutigen Zeit.
Lasst ihn arbeiten, Sachpolitik und Probleme lösen, denn davon sind in D genug zu verarbeiten.
Doch der Neid der Besitzlosen und Ranglosen macht alles kaputt - wirkt zerstörerisch und setzt sich hoffentlich nicht durch.
KTG macht gute Arbeit, ist spritzig und gradlinig. Hoffen wir, dass er kein Opfer der minderen Politiker wird.
Antworten


Balz Ehrensperger

21.02.2011, 09:48 Uhr
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Gibt's gegen Guttenberg auch politisch relevante Argumente? Antworten


Parvaneh Ferhadi

21.02.2011, 09:40 Uhr
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@Malte Kramer: Stimmt nicht. Adelstitel gibt es in Deutschland nicht mehr, sie sind aber damals Teil des Nachnahmens geworden.Somit ist "Freiherr zu Guttenberg" kein Titel, sondern lediglich ein normaler Nachnahme, wie z.B. Kramer. Offensichtlich verstehen viele Leute - zu den sie offenbar auch gehören - den Unterschied nicht. Antworten


Martin Tschuemperlin

21.02.2011, 09:37 Uhr
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Guttenberg ist ein politischer Senkrechtstarter, er wurde von
gewissen Politiker schon als Kanzlerkandidat gesehen.
Nur zu dumm, hat er sich nun erwischen lassen - nun wird er natürlich
von seinen Neidern und der Opposition zur Schnecke gemacht!
Aber Freiherr - von und zu Googelberg hört sich auch nicht so
schlecht an......
Antworten


Parvaneh Ferhadi

21.02.2011, 09:36 Uhr
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@Valentina Caldari. Falsch. Er stammt nicht aus einem "Adeslgeschlecht" aus einem eventuell aus einem "ehemaligen Adelsgeschlecht", was aber unbeachtlich ist, da sich Adel nicht mehr weitervererben kann, da es ihn nicht mehr gibt und deshalb braucht man es auch nicht zu erwähnen. Er ist einfach der Herr Guttenberg. Antworten


Müller Hans

21.02.2011, 09:29 Uhr
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@ Semadeni: Ich kann das "Argument" nicht mehr hören: Wenn einer einen Mist gebaut hat, ist's egal, falls andere den selben Mist gebaut haben. Damit lässt sich alles rechtfertigen. Wenn Guttenberg seine Arbeit nicht selber geschrieben hat, dann soll er die Konsequenzen ziehen müssen und zwar unabhängig davon, ob auch andere ihre Diss gefälscht haben. Punkt. Antworten


Dieter Meier

21.02.2011, 09:19 Uhr
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"Nur 28% der Deutschen halten den Politiker für einen Schwindler... laut Umfrage des Springer-Konzerns."
Wieder mal eine sinnlose tendenzielle Umfrage ohne jede Substanz. Springer sind die Freunde des Ministers, die treten ihm sicher nicht ans Bein (noch nicht). Die Realität bildet das nicht ab.
Antworten


Jon Semadeni

21.02.2011, 08:43 Uhr
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Nun ja, was meinen Sie wieviele Doktortitel gekauft,von Dritten geschrieben oder abgeschrieben wurden. Wetten, dass etwa die Hälfte der Träger von Titeln und Diplomen geschummelt haben Antworten


Michael Kummer

21.02.2011, 08:41 Uhr
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Es geht nicht um Schwindel oder nicht Schwindel, sondern um Amtsmissbrauch. Da gibt es keinen Ermessensspielraum. Wenn der wissenschaftliche Dienst des Parlaments eingespannt wurde, dann ist dieser Tatbestand gegeben. Antworten


Michael Fischer

21.02.2011, 08:34 Uhr
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Sorry Herr Nauer, solche Schönungen des CV macht heute nun wirklich absolut jeder. Dass ist ja schon fast normal und ein komplett unwichtiges Detail. Einzig relevant ist, wieviel Guttenberg wirklich ohne Quellenangaben kopiert hat und ob er dies systematisch und vorsätzlich gemacht hat. Aber das wird ja die Uni Bayreuth klären. Bis dahin erübrigt sich jedes Wort Antworten


Richard Marti

21.02.2011, 08:32 Uhr
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Die Suche nach dem Haar in der Suppe wirkt langsam verzweifelt: Unzweifelhaft ist, dass es Fehler in der Doktorarbeit hat, für die er gerade stehen sollte! Jedoch das "Aufplustern" des Lebenslauf ist "Courant normal" in der Arbeitswelt: Jeder Ex-Autoverkäufer nennt sich ja auch Sales Executive in der Autoindustrie, jeder Bankangestellte ist Manager, etc... Antworten


Thomas Berger

21.02.2011, 08:26 Uhr
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Haltung, Einsatz, Auftreten und Manieren. Eigenschaften, welche nicht nur ein Adliger braucht sondern primär auch ein Politiker. Es erweckt bei mir immer mehr den Anschein, dass sich hinter den Vorwürfen gegen Gutenberg seine politischen Gegner (womöglich aus der eigenen Partei) befinden. Gutenberg ist einfach zu gut, zu beliebt. (zudem findet man solche "Übertreibungen" wohl in jedem Lebenslauf) Antworten


White Haven

21.02.2011, 08:25 Uhr
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Wenn Guttenberg sich als Minister halten und bleiben kann, dann sind wir in Berlusconi Allemagna angekommen! Antworten


Giles Bour

21.02.2011, 08:25 Uhr
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Ghostwriter......! Vielleicht hat er ja recht wenn er sagt er hätte nicht abgeschrieben - da er gar nie geschrieben hat. Antworten


Henri Ginther

21.02.2011, 08:24 Uhr
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Ja ja Freiherr von , pompös dass ich nicht lache. Antworten


Valentina Caldari

21.02.2011, 08:20 Uhr
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@P. Ferhadi: rechtliche Bedeutung haben Adelstitel nicht mehr, sind aber Teil des Namens und weisen tatsächlich noch auf ein (ehemaliges) Adelsgeschlecht hin. Somit stammt er aus einem Adelsgeschlecht. Antworten


Thomas Tschan

21.02.2011, 08:19 Uhr
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@Parvaneh Ferhadi. Auch Berufsbildung ist (zumindest ansatzweise) eine Art von Bildung. Was mich jedoch mehr stört, ist zunehmende Demontage einer in der Öffentlichkeit stehenden Person. Der mutmassliche Betrug an seiner Dissertation brauchen wir nicht zu diskutieren, doch nun wird immer weiter gegraben und selbst Belangloses wie "frisierte" Lebensläufe aufs Äusserste hochstilisiert. Antworten


Malte Kramer

21.02.2011, 08:08 Uhr
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@ P. Ferhadi: Interessant... Studium ist keine Bildung... Hmmm... Viel Bildung scheinen Sie aber auch nicht genossen zu haben: Adeltitel wurden in Deutschland nicht abgeschafft. Lediglich die Vorrechte des Adels (1920). In Ösetrreich wurden Adeklstitel abgeschafft (1918). Antworten


Gabriela Fischer

21.02.2011, 07:57 Uhr
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Die Selbstinszenierungen der Familie Guttenberg in Afghanistan waren schon widerlich genug: Wenn TvG Minister bleibt, wäre dies ein fatales Zeichen für Deutschland: Strengt Euch nicht an, habt keine eigenen Idee, schummelt ruhig - wenn Ihr hoch genug steigt, geschieht Euch nichts.TvG soll zurücktreten - aus Respekt vor den von ihm jeweils im Blitzverfahren abgesetzten Offizieren der Gorch Fock Antworten


Emil Roduner

21.02.2011, 07:00 Uhr
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Wenn das durchgeht, darf künftig jeder Schüler oder Student bei seinen Prüfungsarbeiten abschreiben, ohne zu zitieren. Dies ist ein Muster von einem Präzedenzfall. Antworten


Niklaus Zumthür

21.02.2011, 06:52 Uhr
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@Parvaneh Ferhadi: Sie verwechseln da ziemlich einiges: Die FAS und nicht die FAZ hat hier eine Ahnung, und Adelstitel gibt es sehr wohl noch in Deutschland. Abgeschafft wurden die Privilegien des Adels (auch das Privileg, ungestraft von fremden Arbeiten abzukupfern). Antworten


Samuel Schneider

21.02.2011, 06:49 Uhr
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Lassen Sie's gut sein, Herr Ferhadi. Herr zu Guttenberg stammt aus einem Adelsgeschlecht - ob Ihnen das nun passt oder nicht. Wissen Sie, warum das so ist? Weil sein Geschlecht, seine Familie schon vor dem Inkrafttreten der von Ihnen erwähnten Gesetze bestand. - Es wäre ganz allgemein fein, wenn nur mitdiskutierte, wer sich in der diskutierten Sache auskennt... Antworten


Parvaneh Ferhadi

21.02.2011, 06:32 Uhr
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Na, ich weiss ja nicht ob die FAZ hier gross eine Ahnung hat wenn sie ein (juristisches) Studium, welches im Grunde eine Berufsausbildung ist, mit Bildung gleichsetzt. Bildung kann man sich auch anders angedeihen lassen. Übrigens kann er nicht aus einem Adelsgeschlecht stammen. Seit 1920 sind Adelstitel in Deutschland abgeschafft, somit gibt es logischerweise auch keine Adelsgeschlechter mehr. Antworten



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