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Kampf den Spekulanten: EU schnürt 750-Milliarden-Paket

Gigantisches Rettungspaket: Für die Euroländer wird im Notfall ein Rettungsfonds von bis zu 750 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Das haben nach harten Verhandlungen die EU-Finanzminister beschlossen.

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Funktioniert die Multi-Milliarden-Stütze? Fuss des österreichischen Finanzministers Josef Proell gestern in Brüssel. (Bild: Keystone )

Zentralbanken mit gemeinsamer Aktion

Angesichts neuer Spannungen auf den Geldmärkten infolge der griechischen Finanzkrise haben sich fünf Zentralbanken, unter ihnen die Schweizerische Nationalbank (SNB), zu einer gemeinsamen Aktion entschlossen. Sie führten die temporären Swap-Fazilitäten für US-Dollar-Liquidität wieder ein.

Dies teilten die SNB und die anderen beteiligten Banken am frühen Montagmorgen mit. Die SNB werde in Absprache mit anderen Notenbanken die Operationen zur Bereitstellung von US-Dollar-Liquidität mit einer Laufzeit von sieben Tagen wieder aufnehmen, erstmals am (morgigen) Dienstag, schreibt die SNB in ihrem Communiqué weiter.

Gemeinsam mit der SNB agieren die Notenbanken Kanadas, Grossbritanniens, der USA, sowie die Europäische Zentralbank (EZB), wie die SNB schreibt. Diese Fazilitäten hätten zum Ziel, die Liquiditätssituation auf den US-Dollar Geldmärkten zu verbessern und die Ausweitung der Spannungen auf andere Märkte und andere Finanzzentren zu verhindern.

Die japanische Zentralbank ihrerseit pumpte den zweiten Handelstag in Folge Milliardensummen in den eigenen Bankensektor. Nach 17,4 Milliarden Euro am vergangenen Freitag pumpte sie auch am Montag weitere 16,7 Milliarden Euro in das Bankensystem, um die Märkte angesichts der Finanzkrise in der Eurozone zu beruhigen.

Vergangene Woche war der Euro unter dem Druck der gewaltsamen Proteste in Griechenland gegen die Sparpläne der Regierung in Athen eingebrochen. Das Vertrauen der internationalen Finanzmärkte in die europäische Gemeinschaftswährung sank.

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Nach rund elfstündigen Verhandlungen kam die Vereinbarung am Montagmorgen nach zwei Uhr in Brüssel zustande. Das Paket setzt sich nach Angaben der spanischen Finanzministerin und Ratsvorsitzenden Elena Salgado wie folgt zusammen: 60 Milliarden Euro wird die EU-Kommission als Kredite beisteuern. Dieser Mechanismus lehnt sich an die bestehenden Zahlungsbilanzhilfen für Nicht-Euro-Länder an, welche früher unter anderem Ungarn und Lettland gewährt wurden.

Diese 60 Milliarden Euro können, falls erforderlich, durch bilaterale Hilfen der Eurostaaten ergänzt werden. Diese Mittel könnten bis 440 Milliarden Euro reichen, hiess es in Brüssel. Der Kreditrahmen über 440 Milliarden Euro hat eine Laufzeit von drei Jahren. Er wird über eine Zweckgesellschaft gesteuert, für die alle Euro-Länder eine Garantie abgeben werden.

Die Zinshöhe der Kredite werde nach dem gleichen Berechnungsmodell festgelegt, das im Fall von Griechenland verwendet worden sei, ergänzte EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn. «Wir verteidigen den Euro mit allem, was auch immer dazu notwendig ist.»

Dazu wird sich der Internationale Währungsfonds (IWF) noch mit rund 250 Milliarden Euro beteiligen. Wie Rehn erklärte, fanden mit dem IWF am Samstagabend und während des gesamten Sonntags dazu Gespräche statt.

Grosser Konsolidierungspakt

Rehn sprach von einem «grossen Konsolidierungspakt». Denn nebst dem Notfallpaket für finanziell angeschlagene Euroländer müsse auch die Konsolidierung der Staatsfinanzen intensiviert und vorangetrieben werden. Das sei vor allem für jene Länder wichtig, die von Spekulanten «ins Kreuzfeuer» genommen würden.

Darüber hinaus habe der Finanzministerrat die Notwendigkeit betont, im Bereich der Regulierung der Finanzsysteme und bei der Aufsicht schneller vorankommen zu müssen, fügte die spanische Finanzministerin bei. Vor allem gehe es um den Markt für Derivate. Salgado unterstrich auch die Möglichkeit einer Transaktionssteuer.

Konzertierte Aktion der Notenbanken

Wenig später kündigte die Europäische Zentralbank (EZB) an, am privaten und öffentlichen Anleihemarkt zu intervenieren. Den Umfang der Interventionen liess die Zentralbank noch offen und erklärte, die werde der EZB-Rat festlegen.

Zudem führt die EZB das Sechs-Monats-Geschäft wieder ein, nachdem es bereits ausgelaufen war. Der Drei-Monats-Tender wird extra durchgeführt, um die Liquidität des Bankensystems zu erhalten.

Zusätzlich werden Fremdwährungsgeschäfte mit anderen Notenbanken, darunter mit der US-Notenbank Federal Reserve und der Schweizerischen Nationalbank (SNB) wieder eingeführt, um den Banken in der Euro-Zone besseren Zugang zu Dollar und anderen Währungen zu ermöglichen. (bru/cpm/sda/afp/ddp/)

Erstellt: 09.05.2010, 15:59 Uhr

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71 Kommentare

Peter Camenisch

12.05.2010, 08:58 Uhr
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Wahnsinn, wie es die Lobby der Finanzinstitute geschafft hat diese 750'000'000'000 Euro für drohende Kreditausfälle aus der EU zu quetschen. Wann geht das Volk endlich auf die Strasse? Antworten


Olga Baumgartner

11.05.2010, 09:57 Uhr
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Das Geld von der Schweiz an Griechenland müsste die UBS jetzt zurückzahlen an die Schweiz. Was der Bund in die Bank eingeschossen hat, waren Steuergelder, - die müssen zurück gegeben werden, jetzt, wo geprahlt wird, dass die UBS wieder im Plus steht. Antworten


thomas forster

11.05.2010, 07:56 Uhr
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"Kampf den Spekulanten" - Was fuer ein Titel. - Wie waere es mit "Kampf gegen Budget Defizit und gegen uebermaessige Staatsschulden". Die Griechen, Portugiesen, Spanier, Italiener sind selber schuld und nicht die Spekulanten. Und die Deutschen sind selber schuld, wenn der Euro in Zukunft eine Schwachwaehrung wird. Leider haben sie nichts aus der Vergangenheit gelernt. Antworten


Patrick Ryf

10.05.2010, 15:35 Uhr
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@ Stefan Hunkeler und Michael Kummer Ich denke es wird Deflation und Inflation nacheinander und auch gleichzeitig geben. Werte die Dank der Kreditexpansion zu Blasen aufgebläht wurden wie Aktien, Immobilien usw. werden beim platzen Deflationär sein, aber Lebensmittel, Rohstoffe usw. und Alles was man zum täglichen Leben braucht wird eher Inflationär sein. Gold hat sich in beiden Szenarien bewährt. Antworten


Paul Betschart

10.05.2010, 15:04 Uhr
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Der falschen Politik wird mit dem neuen Entscheid eine weitere Kugel nachgeschoben. Das Konstrukt EUROLAND ist nicht lebensfähig. Die Unterschiedlichen Volkswirtschaften können nicht unter einen Hut gebracht werden. Es war ein politischer Entscheid (Helmut Kohl) ohne die oekonomischen Fragen zu berücksichtigen. Deutschland will die europäische Hegemonie und tut alles dafür. Antworten


Beni Schärer

10.05.2010, 15:04 Uhr
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Weshalb nicht: 1. Spekulation mit Devisen stark limitieren 2. Spekulation mit Rohstoffen (Öl, Weizen, Zucker, Eisen, Kupfer usw. ) VERBIETEN 3. Sogenannte Hedge-Fonds auflösen (dürfteallerding bei Greifen von Punkt 2 von alleine geschehen) So wird der Hunger bekämpft, (Erschwinglicher Weizen), Der Ölpreis sinkt (Wirtschaft wird angekurbelt) Die Banken werden reguliert, weniger Geld für Boni. Antworten


Gerhard Rell

10.05.2010, 14:25 Uhr
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Die Banken haben es verursacht, also sollen die Banken auch bezahlen. Viele Banken haben sich von der Finanzkrise bestens erholt und machen kräftig Gewinne, und die Staaten, welche Banken retten mussten, müssen jetzt auch noch die Folgen der Bankenkrise sanieren. Die Banken sollen jetzt Griechenland retten, nicht Staaten. Antworten


Lea Kretschmer

10.05.2010, 14:13 Uhr
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@ Regula Aebi: ganz so einfach ists leider nicht. Die Schweiz hat massiv von der EU und deren stabiler Währung profitiert. Dass der IWF und damit die CH mitbezahlt, hat mit der EU nicht viel zu tun, wohl aber, dass wir Mexico, den Tigerstaaten und Argentinien beigestanden sind, um den Schaden der Zocker, die bei uns ihr Geld parkieren, in Grenzen zu halten. Und die CH besteuert die pauschal!!! Antworten


Michael Kummer

10.05.2010, 13:52 Uhr
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@Stefan Hunkeler 13.31: sie scheinen Ihre Hausaufgaben gemacht zu haben, brillante Analyse. Leider wird kein Bankenanalyst ihre Einschätzung bestätigen, ausser evt. Dr. Doom, Walt Whitmann oder andere unabhängige Ökonomen. Die Deflation in der Schweiz ist bereits vorprogrammiert. Die SNB wird mit ihrer Verteidigungsstrategie bei einem Euro-Kurs von 1.35 kapiturlieren müssen... Antworten


Hans Becht

10.05.2010, 13:47 Uhr
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Eines Tages werden keine Bäume mehr vorhanden sein, um auf dem daraus hergestellten Papier Geld drucken zu können! Vielleicht erkennen dann die Finanzmagnaten , dass man Geld nicht essen kann. Vielleicht aber lassen sie sich ja damit ausstopfen ,weil sie es doch so lieben ! Antworten


Georg Mahler

10.05.2010, 13:36 Uhr
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Verschuldeten verschulden sich um anderen Verschuldeten zu helfen... Schuldenberge die nicht mehr anders abgetragen werden können als mit einer Hyperinflation. Auch wenn der Goldpreis heute sinken dürfte durch das Hilfepaket, habe ich vorsorglicherweise mein Edelmetalldepotbestand deutlich erhöht. Ich rate anderen dasselbe zu tun. Immer mehr Papiergeld führt zwangsläufig zur Entwertung desselben Antworten


Stefan Hunkeler

10.05.2010, 13:31 Uhr
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Der Euro wird massiv an Wert verlieren, der US-Dollar steigt bis doppelt so hoch wie der Euro, eine extreme Deflation wird folgen und die Aktienmärkte wie der Dow Jones brechen zum Teil um bis zu 90 % ein, auf den Stand von 1982. Amerika wird die Weltherrschaft verlieren und damit zum Protektionismus zurückkehren, Europa separiert sich. Dieser sogenannte Systemcrash ist vermutlich nicht mehr weit. Antworten


Wolfgang Sidler

10.05.2010, 13:13 Uhr
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Haben Sie Schulden? Kein Problem, behaupten Sie, sich zu bessern, obwohl Sie eigentlich nicht wissen, wie das bei nun noch schlechteren wirtschaftlichen Verhältnissen wirklich klappen könnte und drucken Sie Geld, so viel es gerade so braucht. Von Inflation haben Sie doch noch nie etwas gehört und offenbar auch die Regierungschefs der EU nicht. Das Erwachen dürfte für uns alle grausam werden. Antworten


Samuel Gerber

10.05.2010, 13:05 Uhr
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Spekulanten sind wie Viren. Sie waren immer da und werden immer da sein! Die Stärke eines Virus besteht darin, sich in schwachen Organismen einzunisten. Dagegen hilft nur eins: gesund bleiben und nicht über die Verhältnisse leben, liebe Europäer! Dann bleibt auch Ihr gesund! Antworten


Regula Aebi

10.05.2010, 13:00 Uhr
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Die Schweiz, die sich zumindest bemüht zu sparen und Schulden aubzubauen (in den letzten 5 Jahren über 20 Milliarden) muss nun also rund 3 Milliarden via IWF der grossen EU zur verfügung stellen (und sich damit unverschuldet neuverschulden). Die EU, die die Schweiz immer als Rosinenpicker darstellt und sich selber als kommende politische und wirtschaftliche Weltmacht sieht. Antworten


Stefan Rehm

10.05.2010, 12:33 Uhr
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@Michael Kummer: Offensichtlich haben Sie meine Äußerung nicht verstanden.Deshalb nochmal im Klartext: Wenn Südeuropa fällt,crasht auch das schweizer Finanzsystem.Die Schweiz wäre in diesem Fall nicht in der Lage UBS, CS... zu retten.Von der letzten Finanzkrise müßten Sie eigentlich über die Bilanzsummen dieser Banken informiert sein. Allein die BS der UBS ist 5 mal so hoch wie das schweizer BSP! Antworten


Rene Wetter

10.05.2010, 12:27 Uhr
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Die USA hat ein grösseres Defizit als der Durchschnitt der EU Staaten und einer der wichtigsten Bundesstaaten Kalifornien ist praktisch pleite und da gibts kein Theater. Wenn das relativ unwichtige Griechenland ein Problem hat brechen weltweit die Börsen weg. Das ist wohl die Absicht der Spekulationsgeier. An unsere Nationalisten: Die Schweiz verdient jeden 2. Franken im Ausland! Antworten


Walter Kunz

10.05.2010, 12:21 Uhr
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Hohe Schule der Finanzpolitik angeschlagene Staaten unterstützen marode Staaten wohlwollend über den Euro, die EZB, um sich ( die Staatsfinanzen) die Banken und den Euro auf dem Buckel der Bürger leidlich über Wasser zu halten. Also eine Zeitbombe die ruhelos weiter tickt. Antworten


Michael Kummer

10.05.2010, 12:16 Uhr
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@Stresemann 11.28: Ok, nur wurden die ca. 1.25 Billionen DM für den Aufbau Ost grösstenteils real investiert. 1923 hingegen wurde einfach Geld ins Ruhrgebiet gepumpt, um den passivem Widerstand gegen die Besatzer zu finanzieren! Die aktuellen hunderte Milliarden in die PIICS-Staaten sind auch keine produktive Investition. Der jetzige Rettungsversuch trägt die gleiche gefährliche Handschrift! Antworten


Jens Gloor

10.05.2010, 12:03 Uhr
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@ Patrick Ryf: Genau! Der Ausverkauf Europas hat begonnen...! Angetrieben durch die internationalen Banksters werden wir so hochgradig manipuliert, dass die Masse nicht mehr begreift was abgeht - wieso auch, wenn der Fernseher einwandfrei funktioniert? Und jetzt will die SP mit neuem Parteiprogramm noch in die EU - dümmer sind höchstens die Schildbürger. History repeating. Antworten


Michael Kummer

10.05.2010, 12:01 Uhr
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@Stefan Rehm: In der Schweiz bestimmt der Bürger mit, wieviel Geld der Staat ausgibt. Diese Kontrolle fehlt in Deutschland. Das Land hat im letzten Jahrhundert 2x das Volksvermögen komplett vernichtet (1923 und 1945)! Aktuell ist DE mit 1'700 Milliarden in der Kreide! Die CH mit 126 Milliarden. Sehen Sie einen Zusammehang? Antworten


Hansruedi Ochsner

10.05.2010, 11:44 Uhr
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Es wird immer so getan, als ob die Schweiz schon deswegen immun sei gegen die üblen Entwicklungen im Euroraum, weil sie nicht zum Club dazu gehört. Das Gegenteil ist der Fall! Die Schweiz hängt über die Vernetzung des globalen Finanzssystems natürlich mit drin. Und die Bilanzsummen der CH-Grossbanken übersteigen den Etat der Schweiz um ein Vielfaches. Schadenfreude ist also absolut nicht angesagt. Antworten


Daniel Fässler

10.05.2010, 11:42 Uhr
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@Niklaus von-Melchtal: Ja genau!!! Wir können es uns nicht mehr leisten. "Schickt die Überflüssigen doch ins Arbeitslager". Grandiose Lösung. Andererseits wie wäre es mit der Enteignung der "Besseren und Reichen"? Wäre in meinen Augen die bessere Lösung. Antworten


Hermine Schlagenhauf

10.05.2010, 11:40 Uhr
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Wer 60 ist oder schon hinter sich hat, sollte jetzt schleunigst seine Pensionskasse auslösen. Ab 60 braucht es keine Vorwände mehr wie - ins Ausland gehen - eigene Firma eröffnen - Eigentumswohnung kaufen. Einziger Nachteil: das Steueramt will sich mit 10% daran beteiligen. Aber lieber 90% noch fischen, als 100% verlieren. Unverantwortliche Pensionskassen wittern jetzt sowieso wieder Morgenluft. Antworten


eugen bissegger

10.05.2010, 11:38 Uhr
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Viele EU - Politiker welche in Brüssel sitzen, wissen gar nicht von was sie reden. Die EU-Richter welche die Regierungen bestellt haben ( = keine Gewaltentrennung und das soll Demokratie sein?) können gar nicht die Verfassung jedes einzelnen Landes kennen aber sie erarbeiten Gesetze, welche dann für alle EU-Länder gelten. Jetzt das Rettungspaket und danach? (Siehe Vortrag: Prof. Schachtschneider) Antworten


Jens Gloor

10.05.2010, 11:37 Uhr
Melden

Der Ausverkauf Europas hat begonnen...! Angetrieben durch die internationalen Banksters werden wir so hochgradig manipuliert, dass die Masse nicht mehr begreift was abgeht - wieso auch, wenn der Fernseher einwandfrei funktioniert? Und jetzt will die SP mit neuem Parteiprogramm noch in die EU - es darf gelacht werden! Antworten


Samuel Zbinden

10.05.2010, 11:30 Uhr
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@Hans Müller: Ich könnte es nicht besser formulieren! Ganz genau so ist es. Antworten


Gustav Stresemann

10.05.2010, 11:28 Uhr
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@ Michael Kummer: vergessen Sie einfach nicht, dass Deutschland erst in den 90-er Jahren seine Kriesgsreparationen aus dem 1. WK bezahlt hat, alsdann kamen die neuen Bundesländer hinzu, was wiederum Milliarden verschlang- ist Deutschland deswegen kollabiert? Nein, denn 1923 war das Land vom Krieg ausgeblutet, Ihr Vergleich hinkt also. Antworten


Alain Jean-Mairet

10.05.2010, 11:07 Uhr
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In einer (Staats)Gemeinschaft dessen Mitglieder nicht richtig bankrottgehen müssen/dürfen hilft der stärkste (der Zentralstaat, die Steuerzahler) nicht die schwächste, sondern die schlechtesten... Die Europäer sollten auf ihre Pension verzichten, viel länger arbeiten, die Immigration stoppen und sich auf ihren Kernkompetenzen konzentrieren. Dann brauchen sie auch kein Schutz gegen Spekulanten. Antworten


Hans Müller

10.05.2010, 10:54 Uhr
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Das Problem sind nicht die Spekulanten, diese zeigen bloss das Unabdingbare früher auf, das Problem ist, dass ein Euroland so viel Schulden machen kann. Für die Schweiz sehe ich viel positives, man war wiedereinmal schlauer als der Rest von Europa. Unabhängige Staaten funktionieren einfach nicht mit derselben Währung, hoffe die EU begreift dies bald, dies sollte eigentlich jedem einleuchten. Antworten


Roland Sutter

10.05.2010, 10:52 Uhr
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Es ist Zeit für eine Reorganisation der Wirtschaft und vor allem der Finanzmärkte, wo das machbare drastisch eingeschränkt gehört. Antworten


Niklaus von-Melchtal

10.05.2010, 10:48 Uhr
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Weder in Brüssel noch in diesen Kommentaren wurde das fundamentale Problem dieses Europäischen (EU) Kartenhauses angesprochen: Der aufgeblähte Sozialstaat ist schlicht und einfach nicht (mehr) finanzierbar. Antworten


Stefan Rehm

10.05.2010, 10:44 Uhr
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Ist den Schweizern eigentlich bewußt wie sehr ihre Banken in Südeuropa mit drin hängen??? Das Rettungspaket der EU rettet ( vielleicht ) auch Euch - liebe Schweizer. Bei einem Bankrott der Süderuopäer würden auch Eure Banken fallen! Daß mit deutschem Steuergeld das schweizer Finanzsystem mit gerettet wird ist, nach allem was sich die letzten Jahr abgespielt hat, der blanke Hohn! Antworten


Michael Kummer

10.05.2010, 10:33 Uhr
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@Patrick Ryf, bin (leider) völlig mit Ihnen einverstanden. Anfang des 21. Jhd. wiederholt sich vielleicht die Gechichte. Die Stützung des Euro wird eine ruinöse Geldentwertung auslösen. Bald sind 1'000 Mrd. Euro mehr im Umlauf, die Geldmenge wird gigantisch aufgebläht. Die Folgen der Hyperinflation der Weimarer Republik 1923 sind bekannt. Es ist weit mehr als nur der Euro in Gefahr in Europa! Antworten


Thomas Allmendinger

10.05.2010, 10:23 Uhr
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Es ist absurd: Man nimmt Geld in die Hand, das man nicht hat! Denn alle EU-Staaten sind bereits verschuldet. Letztlich kommt diese Aktion einer Umschuldung gleich, wobei jetzt schon feststeht, dass ein Grossteil dieser Schulden nie wird beglichen werden können. Das ist natürlich ganz nach dem Gusto der Börsen, denn es schafft Illusionen. Sie nehmen Anflauf für den ganz grossen Crash! Antworten


René Bodenmann

10.05.2010, 10:19 Uhr
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Seit der Römerzeit gab es in Europa keinen solch langen Frieden und Wohlstand. Wir konnten uns bis Dato von religiösem Wahnsinn und amerikanischer Arroganz fern halten und so die Menschenrechte hochhalten. Natürlich entsteht eine solche Idee nicht sofort und perfekt. Es lohnt sich aber diese Idee hochzuhalten und zu beschützen von jeder monetaren und religiösen Agression von Aussen wie von Innen. Antworten


Daniel Fässler

10.05.2010, 10:14 Uhr
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«Wir verteidigen den Euro mit allem, was auch immer dazu notwendig ist.». Das sagt ja alles. Es ist also egal, ob der Mittelstand vernichtet wird. Das einzige was helfen würde, wäre die Enteignung der Reichen und der Sturz der Regierung. Hoffentlich kollabiert das System bald. Antworten


Robert Minder

10.05.2010, 10:13 Uhr
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Was immer in der EU beschlossen wird, unsere Superpatrioten wissen wieder mal ganz genau dass das völlig falsch ist. Sie glauben zu wissen wie die Welt tickt. Dabei machen sie sich wie üblich null Gedanken, wie ihre Zuckerrüben und die Milchschwemme finanziert werden. Auch diese Sozialbezüge müssen von der real produzierenden Wirtschaft verdient werden. Notabene grösstenteils mit Export in die EU. Antworten


Rolf Iseli

10.05.2010, 10:10 Uhr
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@Franz Brunner. Auf welcher Wolke leben Sie denn ? So kann nur jemand argumentieren der sein Konto mit fremden Geld aufgefüllt bekommen hat. Antworten


Stefan Jost

10.05.2010, 10:02 Uhr
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Jetzt kommt definitiv die Umverteilung von jenen EU-Bürgern welche viel leisten, zu denen die wenig leisten. Dies wird wohl den letzten EU-Turbos den Wind aus den Segeln nehmen... Antworten


Wolfgang Erschwil

10.05.2010, 10:01 Uhr
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Die Spekulanten gehören rigoros bekämpft, da Ihnen ganze Staaten mit ihren Bewohner egal sind. Die Staaten haben genügend Geheimdienste die diesen Spekulanten das Handwerk legen können und sei es auch mit Gewalt. Die Spekulanten haben gegen uns auch keine Skrupel Antworten


Patrick Ryf

10.05.2010, 10:01 Uhr
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Der ganz grosse Raubzug der Hochfinanz sind die Bailouts als solches. Um noch ein bisschen an der Macht zu bleiben, spielen die Politiker mit und liefern die Zukunft ihre Völker der Hochfinanz aus. Die 1 Welt kriegt jetzt die Schuldenfalle-Behandlung der 3 Welt. Wenn die Bankster mit uns fertig sind wird es keinen Mittelstand mehr geben. Wacht auf wenn ihr nicht wie die Argentinier enden wollt. Antworten


Marcel Aegerter

10.05.2010, 09:58 Uhr
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Wenn es ja doch als nahezu gesichert scheint, dass einige Staaten für den Einzug in die EU mit frisierten, resp. beschönigenden Zahlen operiert haben und die Misere jetzt ans Tageslicht kommt, warum werden solche Staaten denn jetzt nicht einfach aus der EU ausgeschlossen ? Eigentlich müsste mittlerweile auch dem letzten SP-Treuen klar geworden sein, dass die Schweiz niemals der EU beitreten darf. Antworten


ali kazemi

10.05.2010, 09:55 Uhr
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Unglaublich!Anstatt die Ursachen der Krise zu bekämpfen,wird einfach fleissig Geld gedruckt,damit Grossbanken,Manager u.Grossaktionäre mit Casino-Kapitalismus weitermachen können.Die Völker scheinen hingegen gar keine Rolle mehr zu spielen.soviel zur Demokratie!wenn das so weiter geht, kommen bald sehr harte Zeiten: Inflation, grosse Arbeitslosigkeit, Geldentwertung,Armmut, Kriminalität etc.. Antworten


Andi Witschi

10.05.2010, 09:49 Uhr
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Barroso: "Wir werden den Euro verteidigen, was immer es kosten mag." ...meint er womöglich, dass es den Mitgliedstaaten die Demokratie kosten könnte? Für Griechenland wird bereits eine Notstandsregierung gefordert. Das Komplott-o-Meter schätzt aktuell die Wahrscheinlichkeit auf 55%, dass die 750-Mrd.-"Rettungsaktion" für den Ausbau der Brüsseler Zentralmacht (dank Eurogendfor) missbraucht wird. Antworten


Michael Aemmer

10.05.2010, 09:49 Uhr
Melden

Willkommen in der monetären Planwirtschaft! Spass bei Seite, mir grauts! Antworten


Christoph Geiser

10.05.2010, 09:45 Uhr
Melden

Man spielt auf Zeit. Das wäre nicht zu beanstanden, wenn man für die Zukunft denn auch eine Lösung hätte. Das etwas teuere Heftpflaster wird aber eher dazu führen, dass man die strukturellen Probleme weiter vernachlässigt. Am Schluss steht dann der grosse Chlapf, der nicht mehr abgewendet werden kann. Wer einen Schrebergarten hat, sollte vielleicht Aktien darauf ausgeben... Antworten


Renato Baumann

10.05.2010, 09:36 Uhr
Melden

Die Güter werden teurer die Löhne werden gekürzt die Guthaben werden weg infaltioniert Guten Nacht, Europa.... Antworten


Franz Brunner

10.05.2010, 09:29 Uhr
Melden

egal was auch geschieht: der € darf niemals aufgegeben werden, und die eu-staaten sollen weiterhin in soziales investieren, denn das bringt uns frieden--wir sind so reich, und bei 400 mio bürgern würden auch 40-50 mio arbeitslose keine rolle spielen, dieses tolle system verträgt das problemlos--dieses gestänkere gegen den € bringt uns nie weiter Antworten


Ben Meier

10.05.2010, 09:28 Uhr
Melden

@ Hugo Reichmuth: na, globale Wirtschaft funktioniert eben nicht ganz nach dem Motto dass nur ein Staat spart und viel exportiert (Deutschland). Italien z.B. hat eine relativ kleine Auslandverschuldung, aber die Inlandverschuldung ist gross. Soll man Italien deshalb vom Euro ausschliessen? Das Problem in ganz Europa ist, dass wir alle noch nicht genügend leistungsbereit sind, verglichen mit China. Antworten


Roger Schmid

10.05.2010, 09:27 Uhr
Melden

Überschuldete Staaten gewähren noch überschulteteren Staaten riesen Kredite und die EZB wirft ihre Prinzipien über den Haufen. Der Deutsche und Französische Bürger (Sponsor) hat womöglich nicht einmal Zeit, seinen Unmut auf der Strasse auszudrücken: Er muss arbeiten und Geld verdienen für die Transferunion. Antworten


Bruno Schnider

10.05.2010, 09:23 Uhr
Melden

Das grosse Dilemma der so genannten westlichen Demokratien liegt darin, dass Politiker zunehmend nur noch auf ihren kurzfristigen Popularitätswert schielen. Wenige haben noch die Charakterstärke zur Nachhaltigkeit. Notwendig wären Persönlichkeiten, welche den Mut zum sparen, schlicht gesagt das Ende des gelebten "Schlaraffenlandes" auf Pump ankündigen würden. Antworten


Roli Meier

10.05.2010, 09:19 Uhr
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Die ganze 'Hilfsaktion' wird wieder mit neuen Schulden finanziert. Sowas kann einfach nicht gutgehen. Während wir Schulden abbauen, schmeissen andere Länder mit dem Geld nur so um sich. Und wer seine Hausaufgaben gemacht hat, ist nun trotzdem der Dumme. Parallelen mit dem römischen Reich drängen sich nahezu auf, aber einmal mehr zeigt sich, dass Politiker unfähig sind aus der Geschichte zu lernen Antworten


Walter Ulrich

10.05.2010, 09:16 Uhr
Melden

@ Lippold - Die Schweiz braucht dies nicht, weil sie den Haushalt in Ordnung hält. Sicherlich sollen nicht Spekulanten die Welt regieren. Aber in diesem Falle haben sie doch einen Betrüger (Griechenland) entlarvt und alles was bisher gemacht wurde im Euroraum ist den Betrüger zu helfen und ihn nicht zur Verantwortung ziehen. Das macht mir Angst, weil ein schwacher Euro auch der Schweiz schadet Antworten


Leo Ruegg

10.05.2010, 09:08 Uhr
Melden

Na der erste Schritt ist getan. Besser spaet als nie! Jetzt sollte aber auch schleunigst der Ast auf dem die unheilvollen Specki's sitzen abegesaegt werden. Unterbindet den Querhandel mit diesen Staatspapieren. Man darf den Bankern nicht nur geben man darf ihnen auch nehmen, liebe Politiker, die verstehen das schon. Antworten


Tommy Rasmussen

10.05.2010, 09:05 Uhr
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Es geht gar nicht um den Kollaps des Euros, sondern des Gesamtsystems. Ursache: Eine Notenbank kann quasi aus dem Nichts und sofort praktisch unendlich viel Liquidität in ihrer eigenen Währung schöpfen. Treten negative Nachrichten am US-Aktienmarkt zusammen mit Liquiditätsmangel in den finanzierenden Währungsräumen auf, droht eine Kernschmelze im US-Dollarraum. Antworten


Dani Kobler

10.05.2010, 09:01 Uhr
Melden

Banken können nicht Konkurs gehen und Staaten können nicht Konkurs gehen. Es kommt die Zeit in der auch die KMUs und auch Hans Muster mit seinen Kleinkredit nicht mehr Konkurs gehen kann. Schlechte Zeiten für Konkursämter und Insolvenzverwalter, die werden aussterben wie zuvor die Hufschmiede und Helebardenschmiede. Antworten


Reto Lippold

10.05.2010, 08:58 Uhr
Melden

Es geht da nicht wirklich um eine Währung, sondern darum, ob die Politik noch den Primat behält oder unsere durch die globale Finanzwirtschaft dominierte Welt vollkommen den Spekulantenberlassen wird. Die Politik hat nicht viel andere Mittel, als durch selbstinszenierte Pseudokredite die Oberhand zu behalten. Man muss diesen Willen auch einmal anerkennen. In der Schweiz fehlt dieser Wille...leider Antworten


Hugo Reichmuth

10.05.2010, 08:56 Uhr
Melden

Dieser Entscheid ist der Sieg der Ideologie über der Pragmatik. Lieber in Schulden und Inflation versinken, als die Euro-untauglichen Staaten aus der Euro-Zone kippen. Bezahlen werden ausgerechnet jene, die bisher intelligent agierten und viel gespart und hart gearbeitet haben. Das untergräbt jede Leistungsbereitschaft. Willkommen in der Sowjet-Union... Antworten


Max Meier

10.05.2010, 08:53 Uhr
Melden

Begeisterung hüben und drüben. Leider wird nirgends erwähnt woher die 750 Mia EUR kommen, dann niemand hat sie. Der Weg der Symptombekämpfung wird leider blind weitergeführt, die Endkonsequenzen werden durch jede neue nutzlose Intervention grösser. Nach uns die Sintflut!!!!! Antworten


Rolf Iseli

10.05.2010, 08:53 Uhr
Melden

Monopoly der Politiker. Da werden einfach Schulden umverteilt, aber 750 MRD reichen nicht aus um dann mal Deutschland zu retten, denn irgendwann geht die Planwirtschaft zu Ende. Alle haben dann gleich wenig und ab dann wird einfach die Druckpresse für den EURO angworfen und fleissig abgewertet. Ich hoffe unsere SNB-Verantwortlichen können dem Beitritt zum EURO widerstehen. Antworten


Carla Sassi

10.05.2010, 08:49 Uhr
Melden

Falls die Rettung gelingt wäre das sicher für alle Beteiligten ausser den Wölfen eine gute Nachricht. Damit die Sache aber hält müsste nun Griechenland und andere mit ernsthaftem Sparen Flagge zeigen. Nur dann gehts weiter. Doch da habe ich meine Zweifel. Vermutlich kehrt der alte Schlendrian sofort zurück, sobald das Haus nicht mehr lichterloh brennt. Was dann passiert ist unabsehbar. Antworten


Philipp Schulthess

10.05.2010, 08:45 Uhr
Melden

Ich finde das kein guter Ansatz. Das Signal ist nun dieses: wer in der Euro ist, kann nicht Konkurs gehen... Warum sollen die Griechen ihr Budget wieder auf Vordermann bringen. Wenn sie es in einem Jahr nicht hingekriegt haben, was passiert dann? Kredite gibt's wahrscheinlich keine mehr, aber der Konkurs steht immer noch an. Antworten


Michael Lahn

10.05.2010, 08:36 Uhr
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Sie wollen den Euro, koste es was es wolle. Da der IWF ins Boot geholt wurde, muss die Schweiz sicherlich auch in diesen Topf einzahlen. Die SP wird wieder nach dem EU-Beitritt schreien und die Abschaffung der Direkten Demokratie fordern. Das wird Kino, wie es das Leben schreibt. Antworten


Mark Keller

10.05.2010, 08:33 Uhr
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"..Kein Käufer ist gezwungen, solche zu kaufen.." schön gesagt, auch wenn die "Berater" unserer Pensionskassen logicherweise finden, dass "gerade jetzt..!" der richtig Zeitpunkt ist, um in Fonds zu investieren, die solche Anleihen bedienen. Und ansonsten "spielt" die CH ja schon ewig auch als Ganzes mit, indem wir Euros bis zum gehtnichtmehr einkaufen - im Gegensatz z.B. zu den Engländern! Antworten


Andre Kyburz

10.05.2010, 08:03 Uhr
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Unglaublich dass man versucht ein Schuldenproblem mit noch mehr Schulden zu loesen. Paradoxerweise werden hoch verschuldete EU Nationen zu diesem Paket beisteuern. Man muss sich mal vorstellen, Spanien nimmt am Markt Geld auf zu 8% um es dann zu 5% der ECB zur Verfuegung zu stellen!! Wie wir hier in Australien so schoen sagen: This is kicking the can further down the road! Start the printing press Antworten


peter meier

10.05.2010, 08:00 Uhr
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Woher sollen eigentlich die 750 Milliarden Euro kommen? Jetzt werden wohl bald die Papierpreise steigen.... Antworten


Urs Bauer

10.05.2010, 07:50 Uhr
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Das ganze Retungspaket wird sich anfangs sicher positiv auf die Märkte auswirken. Aber auf längere Zeit wird es verpuffen und der Euro wird weiter an Wert verlieren. Die Zocker an den Börsen wird es Freuen. Neues Geld wurde Gedruckt zum Spielen. Die Bürger in den Ländern werden es ja finanzieren. Nicht mehr lange und der ganza Euroraum wird auseinanderbrechen. Gold ist Geld.Alles andere ist Papier Antworten


Jack Schaess

10.05.2010, 07:44 Uhr
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Da wird wieder ein Bail-Out des Banken- und "Renten"-Systems betrieben, nichts Anderes. Staatsanleihen werden an Auktionen begeben. Kein Käufer ist gezwungen, solche zu kaufen, und das wahrgenommene (Ausfall-)Risiko ist im in der Auktion zustande kommenden Zins eingepreist. - Die Staaten stützen nun solche Investments bzw. übernehmen das Risiko der Investoren. Konkurs wäre besser gewesen. Antworten


Roland Moser

10.05.2010, 07:08 Uhr
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Ich war mehrere Jahre im Kreditgeschäft bei einer Bank tätig. Immer wenn von Umschuldung, Konsolidierung, Neustrukturierung der Schulden, neue Kredite, um alte zurückzuzahlen usw. gesprochen und wurde, war klar: Der Konkurs ist nicht mehr fern. Je grösser das Gebilde umso länger dauert es, bei Staaten sowieso noch mal länger! Es hilft nur und nur: Schulden zurückzahlen! Antworten


Ruth Olloz

10.05.2010, 07:07 Uhr
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Wir müssen uns bewusst sein, dass dramatische Europa- und Weltgeschichte geschrieben wird und es ist nur zu hoffen, dass sie nicht zum grossen, im Moment nicht absehbaren, Schaden unser aller wird. Antworten



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