Ausland

Terroristen kommunizieren via Pornobilder

Von Monique Brunner. Aktualisiert am 17.10.2008 49 Kommentare

Wie die britische «Times» heute Freitag enthüllt, haben Polizeirazzien in Grossbritannien, Italien und in Spanien die Verbindung zwischen Kinderpornografie und muslimischen Terroristen aufgedeckt.

Islamische Extremisten instrumentalisieren Kinderpornografie-Sites zu ihren Zwecken: Via Codes, die sie in Hardcore-Bildern einarbeiten, nutzen Fundamentalisten das Internet als Kommunikationsplattform.

Die Polizei fand bei ihren Untersuchungen gegen mutmassliche Terroristen bis zu 40'000 Kinderpornografie-Fotos. Dies legte den Schluss nahe, dass die betroffenen Personen nicht nur aus persönlicher Befriedigung die Bilder anschauten, vielmehr diese als Kommunikationsmittel verwendeten.

Baroness Neville-Jones, ehemalige Sicherheitsbeauftragte des Joint Intelligence Committee, sagt: «Die mögliche Verbindung zwischen Extremismus und Kinderpornografie sagt uns drei Dinge: etwas über die Art, wie heute Extremisten kommunizieren, darüber wie sie die Verwundbarkeit von Leuten ausnutzen und wie sie ihre Aktionen im Internet kaschieren.»

Erste Verbindungen 2006 aufgedeckt

Die Verbindung zwischen Kinderpornografie und Extremismus wurde erstmals im Jahr 2006 gezogen, als eine Antiterrorismus-Einheit in zwei Fällen auf Hardcore-Kinderpornografie-Bilder stiessen. Der eine Fall betraf Abdul Makim Khalisadar, Imam in einer Moschee im Nordosten Londons, der in Verbindung zu einem militanten Islamisten stand, der später des Terrorismus angeklagt wurde.

Die «Times» berichtet, dass die Kommunikation via Kinderpornografie-Fotos grösseres Ausmass hat: Im Jahr 2001 stiess die italienische Polizei bei einer Razzia einer Mailänder Moschee, die von einem Al-Qaida-Rekrutierer geführt wurde, auf Kinderpornografie-Bilder. In Spanien wird demnächst einem mutmasslichen Terroristen der Prozess gemacht, weil er Hunderte von Hardcore-Bildern heruntergeladen hatte.

In der Höhle des Löwen

Dass gerade die gottesfürchtigen Menschen Kinderporno-Sites als Kommunikationsplattform verwenden, ist in den Augen der Polizei ein Widerspruch in sich. «Auf der einen Seite verabscheuen die Fundamentalisten die westliche Dekadenz, gleichwohl instrumentalisieren sie diese - und finden daran sogar Gefallen.»

Die britische Polizei glaubt, dass vor allem strategische Überlegungen dazu geführt haben, dass die Extremisten die Pornosites zu ihren Zwecken instrumentalisieren – das Augenmerk liegt auf den Päderasten und nicht den Terroristen.

(baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 17.10.2008, 16:26 Uhr

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49 Kommentare

Klasse Strategie /2

17.10.2008, 15:43 Uhr
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Zusatzlich wird der Feind (Westen) wegen der KiPo in Rage versetzt, was in blind macht und zu irrationalem Handeln verleitet (VDS, Bundestrojaner etc.). Mit Guerilla-Aktionen kann er dann leicht erfolgreich bekämpft werden. Antworten


igitt igitt

17.10.2008, 12:40 Uhr
Melden

Ein Beweis mehr, wie krank so ein durchschnittliches Terroristen "Hirn" sein muss. Einen Grund mehr, gegen diese Plage vorzugehen. Antworten



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