Ausland
Italien erhält gestohlene HSBC-Daten
Aktualisiert am 13.04.2010 7 Kommentare
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Dies sagte der Staatsanwalt von Nizza, Eric de Montgolfier am Dienstag. Die Liste enthält Daten von rund 10'000 angeblichen italienischen Steuersündern. «Ich habe heute Morgen erfahren, dass das Gericht von Turin ein Rechtshilfegesuch geschickt hat», erklärte Montgolfier gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur adn-kronos. Er werde dem Anliegen entsprechen. Die italienischen Behörden könnten demnach die Dokumente «in den nächsten 20 Tagen» einsehen.
Insgesamt enthalte die Liste rund 127'000 Kontendaten aus 180 Ländern, so der Staatsanwalt weiter. Im März hatte die Privatbank HSBC (HSBA 62.15 -0.96%) Suisse bekanntgegeben, dass bis zu 24'000 Kunden von der Datenklau-Affäre betroffen sind. Falciani hatte die Datensätze vor drei Jahren kopiert und sich Ende 2009 mit dem Diebesgut nach Frankreich abgesetzt. (sam/sda)
Erstellt: 13.04.2010, 14:47 Uhr
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