Ausland

Journalist nervt Merkel und wird zum Youtube-Star

Aktualisiert am 27.10.2009 11 Kommentare

Der Journalist Rob Savelberg ist mit einer einzigen Frage an Angela Merkel zum Youtube-Star geworden – das Video wurde fast 80'000 Mal geklickt.


Der niederländische Medienvertreter Rob Savelberg wollte von der Bundeskanzlerin wissen, wie sie ausgerechnet Wolfgang Schäuble, der einst während der CDU-Spendenaffäre «100'000 Mark in seiner Schublade» vergessen habe, das Finanzministerium überlassen könne. Die Frage sorgte im Pressesaal für Schmunzeln. Die Szene verbreitete sich im Internet rasend schnell. Radiosender in Deutschland und Holland sendeten dazu Beiträge.

«Welt online» hat den Journalisten gefragt, warum er denn das Thema wieder aufgegriffen habe, die Spendenaffäre sei doch längst Geschichte. Darauf antwortete Rob Savelberg: «Nein, das ist sie nicht. Der künftige Finanzminister ist für den Haushalt von 82 Millionen Deutschen verantwortlich. In der Spendenaffäre konnte er sich nicht direkt erinnern, von Karlheinz Schreiber eine Spende von 100'000 Mark erhalten zu haben. Er ist demnach nicht verlässlich. Schäuble ist keine saubere Person.» (bru)

Erstellt: 27.10.2009, 12:49 Uhr

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11 Kommentare

Schertel Wolf-Rüdiger

27.10.2009, 13:51 Uhr
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Ich wünsche mir, daß es noch viele weitere hartnäckig fragende Journalisten gibt. Eine sehr gute Frage in diesem Zusammenhang war die, warum keinem deutschen Kollegen so etwas in den Sinn gekommen ist. Das macht schon nachdenklich. Antworten


Jutta Buschmann

28.10.2009, 10:36 Uhr
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Herr Savelberg hat die im Raum stehende Frage vieler Menschen ausgesprochen und dafür eine ehrliche Antwort erhalten: Frau Merkel gab sich mit ihrer Vertrauensbekundung öffentlich als Komplize der Person mit den fragwürdigen "Gedächtnislücken" zu erkennen. Wen wundert' s noch? Nach einem Kanzler, der sein unehrenhaftes Verhalten mit einem "Ehrenwort" zu decken versuchte, wohl kaum jemanden. Antworten




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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

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