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Nazis bedrohen Bürgermeister mit dem Tod

Aktualisiert am 28.12.2008 8 Kommentare

Die Messerattacke auf den Polizeichef der deutschen Stadt Passau, Alois Manichl, war möglicherweise nur der Beginn einer neuen Dimension rechtsextremer Bedrohung in Deutschland.

Polizei tappt im Fall Mannichl im Dunkeln

Mehr als zwei Wochen nach dem Attentat auf den Passauer Polizeidirektor Alois Mannichl tappt die Sonderkommission weiter im Dunkeln. Ergebnislos wurden am Wochenende in Mannichls Wohnort erneut alle Nachbarn des Opfers befragt. «Konkrete Tathinweise haben sich daraus aber leider nicht ergeben», sagte Polizeisprecher Ludwig Stegerer. Zu einem «Focus»-Bericht, wonach die 50-köpfige Sonderkommission vor der Auflösung steht und durch eine neue Ermittlungsgruppe des Bayerischen Landeskriminalamts ersetzt werden soll, sagte ein Sprecher des Innenministeriums, ein solcher Schritt werde geprüft. (ap)

In einem rechtsextremen Internetforum sind Morddrohungen gegen den Bürgermeister der westmecklenburgischen Kleinstadt Warin entdeckt worden, wie die Onlineausgabe der «SüddeutschenZeitung» schreibt. Demnach steht der Bürgermeister seitdem unter Polizeischutz.

Wie auch der Passauer Polizeichef stand der Wariner Bürgermeister angeblich Planungen von Rechtsextremen im Wege: Der Parteilose Hans-Peter Gossel habe einen beabsichtigten Immobilienkauf der so genannten Interim Partei Deutschland (IPD) in Warin durchkreuzt. Die IPD werde vom schleswig-holsteinischen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft.

Die Morddrohung in dem nicht näher benannten Forum sei offenbar bereits vor einigen Tagen veröffentlicht worden. Unter Bezug auf den Anschlag gegen den Passauer Polizeichef Alois Mannichl hiess es, das nächste Opfer stelle sich zur Verfügung. Dabei falle der Name des Wariner Bürgermeisters. Ein Freund Gossels hatte die Morddrohung entdeckt und ihn umgehend informiert. (cpm)

Erstellt: 28.12.2008, 16:06 Uhr

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8 Kommentare

Luzius Rueedi

28.12.2008, 18:24 Uhr
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Statt sich dauernd über (ausländische) Raser zu enervieren, sollte man sich lieber auch in der Schweiz Gedanken über eine nationalistische Tendenz machen, die relativ unbehelligt vor sich hinwächst. Das erste Problem haben wir erkannt und es gibt Mittel und Wege, diese Idioten zur Rechenschaft zu ziehen. Das Zweite hingegen ist ungleich perfider und wird immer noch verharmlost. Wehret den Anfängen Antworten


René Bodenmann

28.12.2008, 18:28 Uhr
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Armut ist grausam und macht grausam. 25% der Bevölkerung Achselzuckend abzuschieben, einen lebensbedrohenden Schwund des Mittelstandes hinzunehmen. Mit 1 Euro Jobs die Arbeiter verhöhnen, dass kann böse ins Auge gehen. Die braunen und teuflischen Menschenfänger werden in diesem Klima reiche Beute machen. Der Papst verheisst auch nichts Gutes, er redet von Versöhnung und gleichzeitig grenzt er aus. Antworten



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