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Neuer Ärger für Angela Merkel
Aktualisiert am 02.07.2010 18 Kommentare
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Der Bund der Steuerzahler (BdSt) forderte von der Kanzlerin, auf die Teilnahme verzichten. «Ein solcher Flug in der momentanen Situation wäre ein völlig falsches Signal», sagte der Präsident des Steuerzahlerbundes, Karl Heinz Däke, der «Passauer Neuen Presse». Diese Reise sei ein Unding.
Däke verwies in dem Bericht auf die Probleme der Bundesregierung und an das geplante Sparpaket. Eine Flugstunde mit einer Regierungsmaschine koste deutlich mehr als 10'000 Euro. «Es kann nicht sein, dass man für den Besuch eines Viertelfinales so mit Steuergeldern umgeht», monierte der BdSt-Präsident.
Einladung abgelehnt
Auch die Grünen sprachen sich aus Kostengründen gegen die Teilnahme am WM-Viertelfinale aus und lehnten eine entsprechende Reise-Einladung Merkels ab. «Wir setzen auf Sieg und nicht auf ein Ausscheiden bereits im Viertelfinale, weshalb wir Ihre Einladung leider ablehnen müssen», heisst es in dem Brief der Vorsitzenden der grünen Bundestagsfraktion, Renate Künast und Jürgen Trittin, aus dem die «Süddeutsche Zeitung» zitiert. Die Nationalmannschaft habe noch das Halbfinale und das Endspiel vor sich.
Merkel hatte am Mittwoch die im Bundestag vertretenen Fraktionen angeschrieben und um die Benennung jeweils eines Parlamentariers gebeten, der sie nach Südafrika begleitet. Die CDU-Vorsitzende fliegt am (heutigen) Freitag nach Südafrika. (sam/dapd)
Erstellt: 02.07.2010, 09:54 Uhr
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18 Kommentare
Verlieren werden sie ohnehin, Merkel hin oder her und dann entstehen wenigstens keine Kosten mehr für den Besuch des semi- oder Finals. Dass viele Spitzenpolitiker ein gestörtes Verhältnis zum Geld haben, das sie ihren Bürgern aus der Tasche ziehen, ist ja nichts Neues auf dieser Welt. Vielleicht ist's ja auch schon der Abschied für Merkel selbst! Antworten
Dann soll es die Kanzlerin doch selbst zahlen. Müssen wir alle doch auch. Aber natürlich, wer wagt sich als Politiker/in schon ohne Sonderrechte und vor allem ohne eine Armada von Bodyguards aus dem Haus? Bei dem Dreck, den die meisten am Stecken haben. Antworten
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