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Norwegen stoppt Tiefseebohrungen

Norwegen reagiert auf die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko: Künftig will die Regierung keine Tiefseebohrungen genehmigen.

Norwegens neue Vorsicht: Eine norwegische Bohrinsel zur Gewinnung von Gas des Erdöl-Konzerns Statoil.

Norwegens neue Vorsicht: Eine norwegische Bohrinsel zur Gewinnung von Gas des Erdöl-Konzerns Statoil.
Bild: Keystone

Norwegen wird vor seiner Küste keine Tiefsee-Bohrungen mehr genehmigen, bis der Hintergrund der Öl-Pest im Golf von Mexiko geklärt ist. Dies teilte Energie-Minister Terje Riis-Johansen am Dienstag mit.

Es müsse erst herausgefunden werden, was die Katastrophe auf der Bohrplattform «Deepwater Horizon» ausgelöst habe und welche Folgen dies für die norwegischen Vorschriften habe.

Seit einer Explosion auf der von BP betriebenen Bohrplattform im April tritt in 1,6 Kilometern Tiefe Öl in den Golf von Mexiko aus. Es ist die schlimmste Ölverschmutzung in der US-Geschichte. (jak/sda/)

Erstellt: 08.06.2010, 15:51 Uhr

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