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Sarkozy bangt um seine Hochburgen
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Die Regierungspartei UMP könnte Umfragen zufolge am Sonntag nicht nur Korsika, sondern auch das Elsass verlieren - die einzigen beiden Regionen, welche die Bürgerlichen bei der Wahl vor sechs Jahren hatten halten können. Gewählt wird in 25 der 26 französischen Regionen, nachdem sich nur auf Guadeloupe eine linke Liste in der ersten Runde durchgesetzt hatte.
Die oppositionellen Sozialisten hoffen mit ihren Bündnispartnern auf den «Grand Slam», den landesweiten Sieg in allen 22 Regionen im französischen Mutterland, nachdem sie schon aus der ersten Runde am vergangenen Sonntag als Sieger hervorgegangen waren.
Wähler am rechten Rand gewinnen
Laut Umfragen stand die gemeinsame Liste der Sozialistischen Partei (PS) und der Grünen («Europe Ecologie») im Elsass drei Tage vor dem Urnengang gleichauf mit der UMP. In Korsika kann die UMP den Umfragen zufolge fast sicher davon ausgehen, von einem linken Bündnis geschlagen zu werden.
Ungünstig für die bürgerliche UMP ist auch das gute Abschneiden des rechtsextremen Front National (FN) in der ersten Wahlrunde. Die Partei von Jean-Marie Le Pen kam landesweit auf elf Prozent der Stimmen und qualifizierte sich in zwölf Regionen für die zweite Runde. Dies schmälert die Chancen der UMP, für Sonntag Wähler am rechten Rand zu gewinnen. In Anbetracht der extrem niedrigen Wahlbeteiligung in der ersten Runde sei aber alles offen, betonten sowohl Regierungschef François Fillon als auch Oppositionsführerin Martine Aubry und riefen ihre Anhänger zur Stimmabgabe auf. (sam/sda/)
Erstellt: 19.03.2010, 16:21 Uhr
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