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Sex mit DSK: «einvernehmlich, aber brutal»

Von Nina Merli. Aktualisiert am 19.07.2011 53 Kommentare

Überraschendes Geständnis im Fall Strauss-Kahn: Die Mutter der Autorin, die DSK versuchte Vergewaltigung vorwirft, hatte vor Jahren eine Affäre mit ihm. Dies hat sie der Pariser Polizei zu Protokoll gegeben.

Anne Mansouret: Die Mutter der Autorin Tristane Banon soll laut eigenen Angaben eine Affäre mit Dominique Strauss-Kahn gehabt haben.

Anne Mansouret: Die Mutter der Autorin Tristane Banon soll laut eigenen Angaben eine Affäre mit Dominique Strauss-Kahn gehabt haben.
Bild: Keystone

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Affäre Strauss-Kahn

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Neues im Fall Strauss-Kahn: Die Mutter der Autorin hat bei der Polizei ausgesagt.

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Ex-Frau verhört

Im Zusammenhang mit den Vorwürfen der versuchten Vergewaltigung gegen den früheren IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn in Frankreich ist dessen Ex-Frau als Zeugin gehört worden. Brigitte Guillemette sei bereits am Freitag vernommen worden.

Guillemette ist zugleich die Patentante der französischen Autorin Tristane Banon, die Strauss-Kahn vorwirft, er habe versucht, sie im Februar 2003 bei einem Interviewtermin in einer Pariser Wohnung zu vergewaltigen. Neben Guillemette wurde auch ein Journalist angehört, der für eine Internetseite arbeitet, für die auch Banon tätig war.
Banons Mutter, die sozialistische Politikerin Anne Mansouret, hatte zuletzt mehrfach erklärt, Guillemette nach der mutmasslichen Tat kontaktiert zu haben, um mit ihr darüber zu sprechen. Mansouret selbst war am Mittwoch in dem Fall angehört worden. Anschliessend sagte sie, sie habe der Polizei gegenüber «widersprüchlich erscheinende Elemente aufgeklärt» und eine Reihe von Namen genannt, die in dem Fall eine Rolle spielten.(sda)

Schon wieder kommen neue Details im Fall Strauss-Kahn ans Licht. Und schon wieder meldet sich eine Frau, die Sex mit dem ehemaligen IWF-Chef gehabt haben soll: Es handelt sich dabei um Anne Mansouret – die Mutter der Autorin Tristane Banon, die vor einigen Wochen Klage wegen versuchter Vergewaltigung gegen Dominique Strauss-Kahn eingereicht hatte. Dies meldet das französische Nachrichtenmagazin «L'Express».

In einer sechsstündigen Anhörung hat Anne Mansouret letzte Woche den Ermittlern zu Protokoll gegeben, dass es vor einigen Jahren in einem Büro der OECD zum Sex zwischen ihr und Domininque Strauss-Kahn gekommen sei. Das Verhältnis sei «einvernehmlich, aber brutal» gewesen. Anne Mansouret habe nie über diese Episode gesprochen, schon gar nicht mit ihrer Tochter. Mansouret war zum damaligen Zeitpunkt mit Brigitte Guillemette, der Ex-Frau Strauss-Kahns und auch Patentante von Tristane Banon, befreundet.

Kein Wort über die Eskapade

Jahrelang hat sich Anne Mansouret über die sexuelle Eskapade mit DSK ausgeschwiegen. Doch jetzt habe sie sich entschieden, die pikante Zeugenaussage zu machen, um ihre Tochter zu unterstützen und vor allem um das von Strauss-Kahns Freunden verfälschte Bild zu korrigieren: «Unverbesserlicher Verführer», «Frauenheld» – Anne Mansouret beschreibt DSK dagegen als einen Mann, «der nicht gefallen, sondern nehmen will», als einen, der sich «mit der Obszönität eines brutalen Soldaten» benimmt.

Mansouret hat der Polizei ebenfalls zu Protokoll gegeben, dass sie ihrer Tochter, damals 2003, nachdem sie sich zuerst mit Brigitte Guillemette und danach mit Dominique Strauss-Kahn persönlich beraten hatte, von einer Anzeige abgeraten habe. Brigitte Guillemette, die ebenfalls von der Pariser Polizei verhört wurde, dementiert die von Anne Mansouret geschilderten Abläufe.

Ausserdem hat Mansouret wiederholt, dass der damalige Parteichef François Hollande über die versuchte Vergewaltigung ihrer Tochter im Bild gewesen sei und sich auch erkundigt habe, «ob ihre Tochter nun Anzeige erstatten wolle oder nicht». Laut Lefigaro.fr soll nun Hollande im September im Rahmen der Ermittlungen vernommen werden und zu den Vorwürfen Stellung nehmen. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 19.07.2011, 14:01 Uhr

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53 Kommentare

Arsène Grichblai

19.07.2011, 14:30 Uhr
Melden 51 Empfehlung

Die parallelen zu Kachelmann und Assange sind offensichtlich. Zuerst ein Vergewaltigunsvorwurf, dann Details über bizarre Sexpraktiken und Schlussendlich bleibt nur noch das Gegacker von betrogenen Gespielinnen übrig. Antworten


susi schmid

19.07.2011, 15:47 Uhr
Melden 37 Empfehlung

brutal, aber damit einverstanden!? frauen haben doch gelernt, nein zu sagen! etweder ist es ja oder nein. entweder ist es spiel oder ernst! die frauen müssen sich langsam aber sicher entscheiden, was sie wollen und was nicht! und nicht hinterher die männer schlecht machen!! Antworten



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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.