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Spanier demonstrieren gegen Sparpolitik

In Madrid gingen wieder tausende Menschen auf die Strasse, um gegen die Sparmassnahmen zu demonstrieren. Auch in Portugal gab es eine Kundgebung. Mehr...


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16 Kommentare

Mirko Babic

14.10.2012, 12:55 Uhr
Melden 21 Empfehlung 7

12 Millionen Spanier sind arm! Manche sind sogar von humanitären Hilfsgüter abhängig. Die spanische Regierung muss einen Beschäftigungsplan erarbeiten, sonst werde es in der Zukunft soziale Unruhen geben. Auch hier ist die fatale Wirtschaftspolitik der EU Bürokraten zu verdanken. Ich hoffe dass Frau Merkel Schlaftabletten nimmt. Die EU hätte niemals den Nobelpreis erhalten dürfen! Antworten


Rudi Fuller

14.10.2012, 14:12 Uhr
Melden 15 Empfehlung 6

Herr Babic, die fatale EU Wirtschaftspolitik müssen Sie mir mal erklären. Spaniens Bürger haben sich jahrelang gnadenlos verschuldet um überteuerte Immobilien zu kaufen. Zu viele haben zudem versucht durch Spekulation reich zu werden. Was bis 2008 gelaufen ist war grotesk. Jetzt, wo die Party vorüber ist sind mal wieder die anderen Schuld. Jeder sollte so etwas wie Eigenverantwortung haben !


Josef Blocher

14.10.2012, 13:29 Uhr
Melden 9 Empfehlung 13

@Babic. So ein Quatsch. Für die Wirtschaftspolitik sind immer noch die einzelnen Staaten der EU verantwortlich. Die Situation in Spanien hat wenig mit der EU zu tun. Im Gegenteil, ohne EU könnte Spanien jetzt den Staatsbankrott erklären. Und zur Erinnerung; vor der EU waren Spanien, Portugal und Griechenland Diktaturen, Deutschland und Frankreich verfeindet. Soviel zu ihrer Nobelpreistheorie,


Sacha Meier

14.10.2012, 12:45 Uhr
Melden 9 Empfehlung 4

Spanien hat seine Industrie zugunsten des Konsums aufgegeben. Das ganze noch mit billigem geliehenen Banken-Geld finanziert und zusätzlich eine mittlerweile geplatzte Immobilienblase geschaffen. Jetzt steht halt der Betreibungsbeamte auf der Matte und holt sich Spaniens Steuereinnahmen und das Tafelsilber. Protestieren nützt da gar nichts. Nur Zahlen hilft. Fachkräfte nehmen wir übrigens gerne. Antworten


Annemarie Haupt

14.10.2012, 10:29 Uhr
Melden 16 Empfehlung 2

Jetzt ist auch klar wofür die nette EU diesen glatten Preis bekam.
Aber wir als Schweizer wissen ja wie das mit den netten preisen so vor sich geht
Antworten


Kurt Fischer

14.10.2012, 10:00 Uhr
Melden 17 Empfehlung 3

Ein EU Austritt wäre für Spanien die Rettung. Nicht im Moment aber für die Zukunft. Gibt wieder mehr Zusammenhalt ,Produktivität und Vertrauen. Antworten


Chris Hauser

14.10.2012, 11:58 Uhr
Melden 6 Empfehlung 15

solche Kommentare sind bedenklich, viel wichtiger wäre es, dass einige Schweizer einen Kurs besuchen, um den Unterschied zwischen EU und Euro zu verstehen


Ralph Geh

14.10.2012, 07:28 Uhr
Melden 16 Empfehlung 6

Es braucht Hürden für den Kapitalverkehr, damit die Gesellschaften nicht mit drohender Kapitalflucht zu weiteren Steuersenkungen erpresst werden können. Und es braucht Exit-Steuern für jene Unternehmen, die Steuervergünstigungen zu ihrer Ansiedelung bezogen haben, und nach Ablauf der Vergünstigungen ihren Sitz andernorts verlegen wollen. Das wären die ersten Schritte zu einer gerechteren Ordnung. Antworten


Hans Wegmüller

14.10.2012, 01:16 Uhr
Melden 58 Empfehlung 18

Aber die teuersten Fussballclubs können sie sich leisten - toll Antworten


Andreas Bohner

14.10.2012, 11:12 Uhr
Melden 19 Empfehlung 3

Ja, die Reichen können das. Die normale Bevölkerung hat zunehmen nichts mehr.


Bruno Froehlich

14.10.2012, 05:07 Uhr
Melden 15 Empfehlung 5

@ Wegmueller Sie verwechseln Umsatz mit Gewinn und Vermoegen. Real Madrid und Barcelona sind bei den Umsatzstaerksten der Welt, jedoch voellig ueberschuldet. Also keine rede von leisten koennen, denn ohne Korruption, Regierung blind fuer die nicht bezahlten Steuern, saehe es schlecht aus. Im Gegensatz zu engl. und deutschen Vereinen.


Jost Centeno Castro

14.10.2012, 01:02 Uhr
Melden 37 Empfehlung 11

Als (schon immer) in der Schweiz lebender Spanier fühle ich mich betroffen von der desolaten Misere in (Süd-)Europa. Ich wünschte mir, die Proteste auf den Strassen Madrids, Athens, Lissabons etc. gingen so weit, dass sie die Regierungen in die Knien zwingen würde. E.M.Cioran sagte (frei zitiert): "Warum soll man eine Revoultion beginnen, wenn man im Anschluss alles unversehrt wiederfindet?"Oh,ja! Antworten


rene wetter

14.10.2012, 10:49 Uhr
Melden 21 Empfehlung 2

Wenn die Regierungen in die Knie gezwungen werden (was ja seit der Krise schon öfters geschah) wird sich nichts ändern denn auch die nächsten Regierungen werden sich den Auflagen der Finanzmärkte nicht entziehen können. Man müsste also die Finanzmärkte und ihre Exponenten an die Leine nehmen aber das wird nicht geschehen.


Nadine Binsberger

14.10.2012, 00:12 Uhr
Melden 46 Empfehlung 18

Die Finanzkrise ist eine Kapitalrendite-Krise, also genau wie die Arbeitslosigkeit eine Einkommens-Krise. Ursache: wir leben in wohlstandsgesättigten Gesellschaften. Deshalb wird immer weniger produziert, was zu Abbau von Arbeitsplätzen und Kapitalrendite führt. Lösung: weg vom Wachstumszwang, Überproduktion und Stress, hin zu Genügsamkeit, Freizeit und Nachhaltigkeit. Antworten


Nadine Binsberger

14.10.2012, 02:26 Uhr
Melden 20 Empfehlung 5

@Froehlich 00:51: Wir sind uns einig. Die Überproduktion ist derart gross, dass sie nicht mehr jährlich getoppt werden kann. Deshalb wird weniger (über-)produziert - was zu Arbeitsplatzabbau und zu Kapitalrendite-Einbussen führt.


Bruno Froehlich

14.10.2012, 00:51 Uhr
Melden 30 Empfehlung 5

Frau Binsberger Mit der Produktion haben Sie einwenig ein Gnusch. Es wird ueberproduziert - Autos auf Halde, Nahrung die weggeschmissen wird, viel Neu da man alt nicht mehr repariert. Arbeitslose in X, dafuer Arbeit in Y, aber billiger produziert. Wachstum und Konsum auf Pump. Ein Wackelsystem und da bin ich mit Ihnen wieder einig mit Ihrem Fazit. Not wird Einsicht bringen.



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