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Spanier demonstrieren gegen Sparpolitik
In Madrid gingen wieder tausende Menschen auf die Strasse, um gegen die Sparmassnahmen zu demonstrieren. Auch in Portugal gab es eine Kundgebung. Mehr...
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16 Kommentare
12 Millionen Spanier sind arm! Manche sind sogar von humanitären Hilfsgüter abhängig. Die spanische Regierung muss einen Beschäftigungsplan erarbeiten, sonst werde es in der Zukunft soziale Unruhen geben. Auch hier ist die fatale Wirtschaftspolitik der EU Bürokraten zu verdanken. Ich hoffe dass Frau Merkel Schlaftabletten nimmt. Die EU hätte niemals den Nobelpreis erhalten dürfen! Antworten
Herr Babic, die fatale EU Wirtschaftspolitik müssen Sie mir mal erklären. Spaniens Bürger haben sich jahrelang gnadenlos verschuldet um überteuerte Immobilien zu kaufen. Zu viele haben zudem versucht durch Spekulation reich zu werden. Was bis 2008 gelaufen ist war grotesk. Jetzt, wo die Party vorüber ist sind mal wieder die anderen Schuld. Jeder sollte so etwas wie Eigenverantwortung haben !
@Babic. So ein Quatsch. Für die Wirtschaftspolitik sind immer noch die einzelnen Staaten der EU verantwortlich. Die Situation in Spanien hat wenig mit der EU zu tun. Im Gegenteil, ohne EU könnte Spanien jetzt den Staatsbankrott erklären. Und zur Erinnerung; vor der EU waren Spanien, Portugal und Griechenland Diktaturen, Deutschland und Frankreich verfeindet. Soviel zu ihrer Nobelpreistheorie,
Spanien hat seine Industrie zugunsten des Konsums aufgegeben. Das ganze noch mit billigem geliehenen Banken-Geld finanziert und zusätzlich eine mittlerweile geplatzte Immobilienblase geschaffen. Jetzt steht halt der Betreibungsbeamte auf der Matte und holt sich Spaniens Steuereinnahmen und das Tafelsilber. Protestieren nützt da gar nichts. Nur Zahlen hilft. Fachkräfte nehmen wir übrigens gerne. Antworten
solche Kommentare sind bedenklich, viel wichtiger wäre es, dass einige Schweizer einen Kurs besuchen, um den Unterschied zwischen EU und Euro zu verstehen
Es braucht Hürden für den Kapitalverkehr, damit die Gesellschaften nicht mit drohender Kapitalflucht zu weiteren Steuersenkungen erpresst werden können. Und es braucht Exit-Steuern für jene Unternehmen, die Steuervergünstigungen zu ihrer Ansiedelung bezogen haben, und nach Ablauf der Vergünstigungen ihren Sitz andernorts verlegen wollen. Das wären die ersten Schritte zu einer gerechteren Ordnung. Antworten
Ja, die Reichen können das. Die normale Bevölkerung hat zunehmen nichts mehr.
@ Wegmueller Sie verwechseln Umsatz mit Gewinn und Vermoegen. Real Madrid und Barcelona sind bei den Umsatzstaerksten der Welt, jedoch voellig ueberschuldet. Also keine rede von leisten koennen, denn ohne Korruption, Regierung blind fuer die nicht bezahlten Steuern, saehe es schlecht aus. Im Gegensatz zu engl. und deutschen Vereinen.
Als (schon immer) in der Schweiz lebender Spanier fühle ich mich betroffen von der desolaten Misere in (Süd-)Europa. Ich wünschte mir, die Proteste auf den Strassen Madrids, Athens, Lissabons etc. gingen so weit, dass sie die Regierungen in die Knien zwingen würde. E.M.Cioran sagte (frei zitiert): "Warum soll man eine Revoultion beginnen, wenn man im Anschluss alles unversehrt wiederfindet?"Oh,ja! Antworten
Wenn die Regierungen in die Knie gezwungen werden (was ja seit der Krise schon öfters geschah) wird sich nichts ändern denn auch die nächsten Regierungen werden sich den Auflagen der Finanzmärkte nicht entziehen können. Man müsste also die Finanzmärkte und ihre Exponenten an die Leine nehmen aber das wird nicht geschehen.
Die Finanzkrise ist eine Kapitalrendite-Krise, also genau wie die Arbeitslosigkeit eine Einkommens-Krise. Ursache: wir leben in wohlstandsgesättigten Gesellschaften. Deshalb wird immer weniger produziert, was zu Abbau von Arbeitsplätzen und Kapitalrendite führt. Lösung: weg vom Wachstumszwang, Überproduktion und Stress, hin zu Genügsamkeit, Freizeit und Nachhaltigkeit. Antworten
@Froehlich 00:51: Wir sind uns einig. Die Überproduktion ist derart gross, dass sie nicht mehr jährlich getoppt werden kann. Deshalb wird weniger (über-)produziert - was zu Arbeitsplatzabbau und zu Kapitalrendite-Einbussen führt.
Frau Binsberger Mit der Produktion haben Sie einwenig ein Gnusch. Es wird ueberproduziert - Autos auf Halde, Nahrung die weggeschmissen wird, viel Neu da man alt nicht mehr repariert. Arbeitslose in X, dafuer Arbeit in Y, aber billiger produziert. Wachstum und Konsum auf Pump. Ein Wackelsystem und da bin ich mit Ihnen wieder einig mit Ihrem Fazit. Not wird Einsicht bringen.
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