Ausland

Stolpert die EU-Kommissarin über ihren Mann?

Aktualisiert am 12.01.2010

Die Berufung von Rumiana Jeleva zur Kommissarin für Entwicklungszusammenarbeit ist in Gefahr: Ihr Mann soll Kontakt zur Mafia haben.

«All diese Beschuldigungen gegen meinen Mann oder mich sind völlig unbegründet»: Rumiana Jeleva.

«All diese Beschuldigungen gegen meinen Mann oder mich sind völlig unbegründet»: Rumiana Jeleva. (Bild: Reuters)

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Die Berufung der bulgarischen Aussenministerin Rumiana Jeleva in die Europäische Kommission steht auf der Kippe. Parlamentarier warfen ihr am Dienstag vor, Nebeneinkünfte verschwiegen zu haben. Ausserdem gab es Gerüchte, ihr Mann habe Mafiakontakte.

Die Bulgarin bestritt jedoch, in ihrem offiziellen Lebenslauf unwahre Angaben über ihre geschäftlichen Interessen gemacht zu haben. «All diese Beschuldigungen gegen meinen Mann oder mich sind völlig unbegründet», sagte die designierte Kommissarin für internationale Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe.

Das Parlament will die Angaben der 40-jährigen Konservativen nun überprüfen, bevor es über Jelevas Kandidatur entscheidet. Die Chefdiplomatin habe verschwiegen, dass sie von 2007 bis 2009 Anteile an einem Beratungsunternehmen hielt, warfen ihr die Europaparlamentarier vor. Dies wäre ein Verstoss gegen den Verhaltenskodex der EU-Kommission. (oku/sda)

Erstellt: 12.01.2010, 19:36 Uhr

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