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Tony Blair wird von der Vergangenheit eingeholt
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Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair wird heute (Freitag) vor einem Untersuchungsausschuss zum Irakkrieg befragt. Der mit Spannung erwartete Auftritt soll die Rolle des Landes im Vorfeld des Krieges klären.
Grossbritannien war beim Einmarsch 2003 enger Verbündeter der USA. Offizieller Kriegsgrund waren angebliche Massenvernichtungswaffen des damaligen Machthabers Saddam Hussein. Sie wurden jedoch nie gefunden.
Wahlchancen gefährdet
Die Entsendung der 45'000 Soldaten gehörte zu den umstrittensten Entscheidungen in Blairs zehnjähriger Amtszeit. Nach Einschätzung eines bereits befragten hohen Regierungsbeamten war der Krieg illegal.
Beobachter rechnen damit, dass die Aussage Blairs wichtig für die historische Einordnung seiner Amtszeit sein wird. In der regierenden Labour-Partei wird befürchtet, sein Auftritt könnte die Wahlchancen der Labour-Partei bei der Parlamentswahl im Juni weiter schmälern. Umfragen deuten auf einen Sieg der oppositionellen Konservativen hin. (tan/sda)
Erstellt: 29.01.2010, 06:46 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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