Ausland
Ukrainischer Minister: Polizisten als Nazi-Schweine beschimpft?
Anfangs Woche sorgte er für einen Eklat: Juri Luzenko, ukrainischer Minister. (Bild: Keystone)
Artikel zum Thema
Juri Luzenko, Innenminister der Ukraine, soll bei dem Zwischenfall am Frankfurter Airport am vergangenen Montag Polizeibeamte als «Nazi-Schweine» beschimpft haben. Dies geht nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Focus» aus einem Bericht der Bundespolizei an Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hervor.
Luzenko und sein 19-jähriger Sohn hatten sich am 4. Mai in Frankfurt eine offenbar gewalttätige Auseinandersetzung mit Sicherheitskräften geliefert. Der Flugkapitän ihrer gebuchten Maschine nach Seoul hatte sich zuvor geweigert, sie an Bord zu lassen. Die Polizei bestätigte, dass es einen Einsatz gegeben habe, bei dem vier Beamte verletzt worden seien. Das Innenministerium in Kiew wies Berichte zurück, wonach bei dem Vorfall Alkohol im Spiel gewesen sei.
Vier verletzte Polizisten
Nach Polizeiabgaben erlitten bei dem Zwischenfall zwei Beamte Prellungen und Hautabschürfungen. Zwei weitere Beamte seien leichter verletzt worden, erklärte ein Polizeisprecher. Was genau am Flugsteig vorfiel, wollte er mit Hinweis auf den diplomatischen Status des Ministers nicht sagen. Das Protokoll über die Vorfälle werde wie vorgeschrieben der Staatsanwaltschaft zugeleitet. Mit strafrechtlichen Konsequenzen dürften die Politiker nicht zu rechnen haben. (vin/ap)
Erstellt: 09.05.2009, 14:47 Uhr
Ausland
- 23:28Muslimbrüder sind siegesgewiss
- 11:17Plant Berlusconi einen Anlauf mit neuer Partei?
- 06:36Mob wirft Steine auf Präsidentschaftskandidaten
- 06:23Unterstützte der Bieler Gymnasiast eine Terrorgruppe?
- 23.05.2012Grosser Andrang vor ägyptischen Wahllokalen
- 23.05.2012«Dieses Ungleichgewicht zerstört die Europäische Union»
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!




