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Warnschüsse in Thailand
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Rund 900 Soldaten und Polizisten umstellten am Mittwoch im Norden der Stadt eine Demonstration der Opposition. «Es gibt eine Auseinandersetzung, aber bislang keine Zusammenstösse», erklärte ein Polizeisprecher. Gemäss Medienberichten wurden Gummigeschosse abgefeuert. In den Vorort waren am Morgen etwa 2000 Demonstranten gefahren.
In der Gegend habe die Armee am Montag Rothemden auseinandergetrieben und einige von ihnen festgenommen, sagte der Anführer der Demonstranten, Nattawut Saikuar, zur Begründung. Die Oppositionsanhänger hatten demnach versucht, Soldaten am Einsatz in Bangkok zu hindern.
Die Rothemden halten seit Wochen ein Bangkoker Geschäftsviertel besetzt und haben sich hinter Bergen aus Autoreifen verschanzt. Sie sind Anhänger des 2006 gestürzten Regierungschefs Thaksin Shinawatra und fordern den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva sowie Neuwahlen. (sam/sda)
Erstellt: 28.04.2010, 09:57 Uhr
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