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Warum der Fristaufschub so heikel ist

Die Griechen bekommen möglicherweise zwei Jahre mehr Zeit für ihr Reformprogramm. Das Problem: Je länger das Land verschuldet bleibt, desto länger muss es Schuldenzinsen zahlen. Wer soll dafür aufkommen? Mehr...


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19 Kommentare

Pierre Löbli

25.10.2012, 10:47 Uhr
Melden 13 Empfehlung 4

Einfache Lösung: GR steicht seine Schulden, die Gläubiger gehen leer aus. Die EU Länder streichen ihre Schulden, die Gläubiger gehen leer aus. Wirkung: Es gibt lange Gesichter in Boston und Genf und in der folgenden Zeit leiht kein Pfandleiher mehr den Europäern einen Heller. Dafür gibts die EZB, die zur Abwechslung mal Geld druckt für die Staaten und nicht für die Banken. Antworten


Arne Tvedt

25.10.2012, 10:35 Uhr
Melden 9 Empfehlung 2

Bezeichnenderweise überwiegen auf dem Zifferblatt der abgebildeten Uhr die irrationale Zahlen (e, pi und daraus abgeleitete Werte), zu Mittag gibts die Null (wofür mag die wohl stehen) und am Feierabend (das Sechseläuten lässt grüssen) die Unendlichkeit (.....). Eigentlich ein treffendes Symbol für die verfahrene Situation der griechischen Staatsfinanzen. Antworten


Hela Berg

25.10.2012, 09:49 Uhr
Melden 20 Empfehlung 5

nicht einmal eine Fristverlängerung von 20 Jahre würde reichen, um ein brauchbares fiskalisches System aufzubauen. Dazu sind die Widerstände in der Bevölkerung und der oberen Verwaltungsebene zu groß.
Sehe keinen Weg aus diesem Dilemma, außer GR wie einen brennenden Waggon
von der EU abzukoppeln.
Wäre für GR ein Chance zur Selbstbesinnung, -heilung.
Für EU Schuldenschnitt und nach vorne schauen !
Antworten


Hela Berg

25.10.2012, 09:40 Uhr
Melden 25 Empfehlung 5

GR kann nicht in die Schwarzen kommen, da es so gut wie keine (Steuer)Einnahmen hat. Es gibt nicht die nötige administrative Infrastruktur. Wie sollte das anders sonst funktionieren? Steuerneintreiben war bisher für GR nur ein fiktives Spiel. Man tut so, als ob, damit es so aussieht, als ob. GR müsste von der EU zwangsverwaltet werden.
Aber, auch das kostet immens viel Zeit!
GR ist am Ende!
Antworten


Ian John

25.10.2012, 21:05 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

GR müsste von der EU zwangsverwaltet werden?
Wir sind uns gewöhnt, nette Kommentaren über Griechenland von Ihnen aus NRW / DE zu lesen.
Können Sie uns aich sagen auch, mit welchem Recht soll die EU Staaten zwangsverwaltet? Oder werden Sie dafür kommen, dass es so weit kommt?


Panos Ketikidis

25.10.2012, 08:59 Uhr
Melden 28 Empfehlung 4

Warum will das niemand verstehen? GR passt nicht in der Euro-Raum (wie auch einige andere Staaten). Würde man GR heute alles Schulden erlassen, wäre GR in 10 Jahren in einer ähnlichen Lage. GR muss den EURO verlassen, ABER auch keine einzigen Euro Schulden bezahlen. Es ist genug Geld an Zinsen geflossen. Es ist genung für die Rettung der Banken getan. Die Menschen kommen zu erst! Antworten


Maria Periklidis

25.10.2012, 15:16 Uhr
Melden 2 Empfehlung 6

Stimmt, aber vergessen Sie nicht: Griechenland war und ist das Fundament von Europa, überlegen Sie sich, wer in Europa (=gr. Name) schliesslich nicht passt. Nun leiden die Griechen: kein Geld, keine Zukunft, keine Hoffnung. Einfach verurteilt und ständig kritisiert...in Europa... und Europa "pfeift"...


Ronnie König

25.10.2012, 08:48 Uhr
Melden 15 Empfehlung 6

Mit dem Zineszins werden die Griechen wohl mehr als doppelt zurück zahlen müssen. Siehe Peru einst. Wenn die Geber genug verdient haben, dann werden die restlichen Schulden erlassen. Siehe Peru. Sonst werden die Griechen nie mehr interessante Kunden fürdie europäische Wirtschaft sein. Das will Europa ja nicht. Antworten


Thomas Kuner

25.10.2012, 11:04 Uhr
Melden 8 Empfehlung 2

Es gibt aber einen kleinen Unterschied: Peru hat seinerzeit die strikten Auflagen des IMF erfüllt. Griechenland denkt gar nicht daran diese zu erfüllen, sondern lügt seine Retter weiterhin unverfroren an. Peru hat nicht zuletzt dank strikten Austeritätsprogrammen zu hohem Wachstum, Kreditwürdigkeit und Investitionen zurückgefunden. Würden Sie in GR auch nur einen Franken investieren?


Ursula Brock

25.10.2012, 07:34 Uhr
Melden 13 Empfehlung 2

Die Zinsen stoppen geht ja wohl genauso wie die Zahlungen stoppen. Wie bei einer normalen Ueberschuldungssituation auch müssen alle Beteiligten etwas hergeben, sonst wird das nie was. Ausser das Ziel besteht nun wirklich darin den Schuldner auszupressen bis nichts mehr geht... Antworten


Arnold Ganz

25.10.2012, 06:51 Uhr
Melden 31 Empfehlung 1

Griechenland verlangt eine Fristerstreckung von zwei Jahren für die Umsetzung der geforderten Massnahmen und Reformen. Unverschämt, aber nicht anders zu erwarten, sieht die griechische Regierung auch die Übernahme der Zinskosten für die zwei Jahre in der Grössenordnung von 13-15 Mia €, durch die EU. Mangels Alternativen wird die EU zustimmen. Die Kosten für die Troika, könnte man ruhig sparen! Antworten


Angi Orlando

25.10.2012, 05:53 Uhr
Melden 7 Empfehlung 27

Lasst den Griechen mehr Zeit. Sie haben in den letzten 5 Jahren massiv Sparprogramme durchgezogen und werden mehr Kürzungen im Haushalt machen müssen. GR, I, SP, POR sind keine Industrielände. Sie werden in EU immer das Schlusslicht sein. Der Schaden des Austtitte der EU ist viel imenser als vermutet. Antworten


Thomas Kuner

25.10.2012, 09:46 Uhr
Melden 21 Empfehlung 2

GR vor allem massiv Sparprogramme angekündigt. Es gibt in GR 4500 vom Staat bezahlte Organisationen. Beispiel: Die "Organisation für die Organisation der rechtmäßigen Aufstellung der Verkaufsstände auf dem Flohmarkt in Thessaloniki" hat 9 Angestellte und 15 Vorsitzende. Der Minister für wirtschaftl. Entwicklung hat 58 Berater. 1500 Reederfamilien zahlen keine Steuern. Darum: Raus mit GR!


Reto Roth

25.10.2012, 00:35 Uhr
Melden 22 Empfehlung 1

Verschuldete Staaten sind ein Schneeballsystem der Generationen: Unsere Kinder und Kindeskinder werden an Schulden, Gift- und Atommüll und anderen "Luxuserscheinungen" unserer Zeit zugrunde gehen. Aber WIR haben es in der Hand! Antworten


Remo Roffler

25.10.2012, 08:33 Uhr
Melden 13 Empfehlung 6

@Reto Roth. Generationengejammer hilf nie weiter, zumal positive Errungenschaften ja ofenbar stets als selbstverständlich gerne entgegengenommen werden. Den Griechen wurde das wirksamtste Mittel zur Schuldtilgung weggenommen: Die eigene Währung...


Franziska Hediger

24.10.2012, 22:43 Uhr
Melden 92 Empfehlung 4

Was die EU da macht ist ein Ponzi Scheme,dieses Fass ohne Boden wird sie früher oder später HART auf den Boden der realität prallen lassen.Griechenland ist nicht stark genug um in einer Währungsunion mit DE zu sein,vor ungefähr 100 Jahren hatte man ja das gleiche ausprobiert und es funktionierte auch nicht,die Geschichte wiederholt sich jetzt wieder. Antworten


Patrick Tanner

25.10.2012, 10:11 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

@Müller, und 2 Jahre später wurde Griechenland wieder Mitglied der lateinischen Münzunion, die bis 1927 weiterbestand. Insgesamt bestand sie mehr als 60 Jahre, obwohl schon nach kurzer Zeit bekannt war, dass sie wegen der hohen Staatsverschuldung Italiens und Griechenland nicht funktionieren kann. Übrigends war auch die CH Mitglied und verlor mit diesem nichtfunktionierenden Konstrukt viel Geld.


Müller David

25.10.2012, 08:40 Uhr
Melden 20 Empfehlung 1

Da bin ich leider ihrer Meinung.......damals war das di Lateinische Münzunion.......Gr musste die Union 1909 verlassen wegen den selben Broblemen......


Peter G. Haamans

24.10.2012, 22:42 Uhr
Melden 84 Empfehlung 10

es ist ja fast wie die Krise begonnen hat: Können sie ihre Hypotheke nicht bezahlen, denn machen wir aus 30 Jahre Laufzeit ....eh...50 Jahre....der Teufelsspirale geht weiter und ein Ende nicht im Sicht. Die Banker, Der Troika, Merkel und der Rest des Pakts tut es kein weh, nur das Volk leidet.
Erhebt Euch, Volk
Antworten



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