Was die Chaoten in ihrer Zerstörungswut anrichteten
Aktualisiert am 05.04.2009 29 Kommentare
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Strassburg
Auf beiden Seiten des Rheins waren gut 25’000 Polizisten und mehrere hundert Soldaten im Einsatz. Ihnen standen insgesamt etwa 16’000 Demonstranten gegenüber. In Strassburg lieferten sich Polizisten und hunderte militante Gipfelgegner, vor allem vermummte Demonstranten des so genannten Schwarzen Blocks, mehrfach Strassenschlachten. Randalierer schleuderten Steine, Flaschen und Eisenstangen in Richtung Polizei. Die Sicherheitskräfte setzten massiv Tränengas, Wasserwerfer und so genannte Schockgranaten ein, die ohrenbetäubenden Lärm verursachen.
Nach einer Bilanz vom Sonntag wurden 49 Menschen verletzt, unter ihnen 33 Demonstranten, 15 Polizisten und Feuerwehrleute sowie ein Fotojournalist. Die französische Polizei nahm rund 300 Demonstranten vorübergehend fest. Am Sonntag waren nach Angaben eines Justizsprechers noch gut ein Dutzend von ihnen in Polizeigewahrsam, unter ihnen mehrere Deutsche. Drei deutsche Männer im Alter von 24 und 25 Jahren sollten am Montag vor Gericht gestellt werden.
Quartierbewohner: Polizei war nicht da
Die schwersten Krawalle konzentrierten sich auf ein Sozialwohnungsviertel in Strassburg nahe der Europabrücke. Dort gingen die einzige Apotheke des Viertels, ein ehemaliges Zollhaus ein Hotel und ein Tourismusbüro in Flammen auf. Augenzeugen zufolge war die Polizei nicht präsent, als die Randalierer die Brandsätze warfen. Auch ein Polizeiposten neben dem abgebrannten Zollhaus war zu diesem Zeitpunkt nicht besetzt.
Einwohner des Viertels warfen den Ordnungskräften vor, sie den Krawallen ausgeliefert zu haben. Noch am Vormittag seien hunderte Polizisten präsent gewesen, um die Zufahrt der Staats- und Regierungschefs zur deutschen Nachbarstadt Kehl abzusichern, sagte ein Einwohner der Strassburger Zeitung DNA. Zeugen zufolge traf die französische Bereitschaftspolizei CRS erst ein, als die Gebäude bereits in Flammen standen.
Auch friedliche Proteste
Auf deutscher Seite blieben die Proteste hingegen friedlich. In Kehl, wo sich die Staats- und Regierungschefs der 28 NATO-Staaten am Samstagmorgen versammelt hatten, versuchten rund 6000 Demonstranten vergebens, über die Grenze nach Strassburg zu kommen. Der Übergang blieb wegen der Krawalle abgeriegelt. Erst in der Nacht zum Sonntag wurde die Brücke wieder geöffnet.
Auch bei der zentralen Abschlusskundgebung in Strassburg gab es keine nennenswerten Zwischenfälle. Für diese Demonstration hatten die Behörden eine rund sieben Kilometer lange Strecke genehmigt. Die Route führt am Hafengelände entlang - weit entfernt vom Gipfel- Tagungsort und dem Zentrum der Stadt. An dem Strassburger Protestzug nahmen nach Angaben der französischen Behörden etwa 10’000 Demonstranten teil. Die Zahl der Randalierer wurde auf einige hundert geschätzt. Der französische Staatschef Nicolas Sarkozy forderte am Sonntag "extrem strenge Strafen" für die Krawallmacher. (cpm/ap)
Erstellt: 05.04.2009, 16:51 Uhr
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29 KOMMENTARE
und was ist die bilanz des völkerrechtswidrigen krieges der nato unter diktat der usa in afghanistan? weit über hunderttausend ermordete afghanen. die nato ist eine verabscheuenswürdige kriegsmaschinerie, die so schnell wie möglich aufgelöst werden sollte. und europa müsste ein eigenständiges verteidigungs- (nicht angriffs-) bündnis gründen, in klarer distanz zu den imperialistischen usa.
einige hundert chaoten. und 25 000 polizisten mit modernsten geräten, die diese nicht stopen können? blödsinn. das volk ist wütend, marginalisierte vorstadt jugendliche, linke demonstranten und ganz normale leute. es ist ein zeitpunkt erreicht, wo die leute aufstehen. es reicht. der kapitalismus wird das nicht überleben. zu viele ungerechtigkeiten. das ist nicht unsere krise!!
Die Kosten für das Treffen sollen sich auf geschätzte 50 Millionen Euro belaufen , der Hauptanteil davon waren die Kosten für das Sicherheitaufgebot . Nun frage ich mich, warum es 25000 Sicherheits und Spezialkräften nicht gelungen ist, ca. 300 bis 500 gewaltbereite Randalierer an Ihren Taten zu hindern ?? Aus meiner Sicht war das ein schlechter JOB !!
Interessant wenn man Berichte von Teilnehmern an diesen Demonstrationen im Internet liest - dann zieht man teilweise andere Schlüsse über Schuldige. Meine Frage, war wenigstens ein Journalist live dabei oder haben sie einfach "Berichte" übernommen? Ich erinnere daran, dass auch WEF-Demonstranten als Chaoten bezeichnet wurden - während die eigentlichen Gauner polizeilich geschützt feiern durften.
Sie erzählen hier von Chaoten,wäre diese Veranstaltung in Moskau abgelaufen würden sie von Freiheitskämpfern sprechen.
@hans scholl und in diesen "Arbeitserziehungslagern" wollen Sie dann Banker, Politiker, Wirtschaftsführer und kriminelle Polzisten einsperren?
So endet die Gewalt von unten, wenn die oben ein schlechtes Beispiel abgeben. Krawalle sind mir unsympatisch, aber ich verstehe diesen Weg als ein Protest. Reden ist schön, doch muss auch zugehört und respektiert werden, was an Kritik kommt! Da dies oft nicht so ist, kracht es halt. Menschen ab einer gewissen Masse entwickeln immer wieder eine unkalkulierbare Dynamik. Ob Nato oder Demonstranten.
die nato ist ein aggressives militaerbuendnis, das sich in den letzten jahrzehnten nach osten ausgebreitet hat und nun sogar in asien kriege entfacht. als der warschauerpakt aufgeloest wurde, haette sich auch die nato aufloesen sollen. die usa brauchen die nato als instrument fuer ihre expansionspolitik. zu recht fuehlt sich russland bedraengt. warum tagte die nato nicht aufm militaerstuetzpunkt?
die wirklichen gewalttätigen sind diese geldhaien die unsere wirtschaft herunterreisen . millionen menschen in sozialen abstieg zu bringen ist gewaltig . paar leseschreiber schiessen neben dem ziel vorbei .
Wie wird in der Schule immer erzählt: Nichts ist so gefährlich wie die Rechtsradikalen. Was hiermit zum wiederholten Male widerlegt wäre. Rechtextreme sind tatsächlich sehr schlimm, aber sie werden von den Linksextremen deutlich überboten!
sehr geehrter hr kläy: sie haben einiges fehlinterpretiert. ich fordere sicher keine "kz", sondern arbeitserziehungslager. diese erheben nur bedingt anspruch auf resozialisierung - im gegensatz zu den heutigen strafmassnahmen, welche dieses ziel aber auch weit verfehlen, da gewisse delinquenten auf die "weiche tour" nicht resozialisierbar sind sondern sich nur darüber lächerlich machen. zu recht.
Hans Scholl: wie kann man einen nie sozialisierten Mob überhaupt resozialisieren. Yves Kläy: hören Sie doch endlich auf mit dieser alten Leier. Schauen Sie doch in das hochgelobte Land USA und in deren sog. Disziplinierungs-Camps, was da alles abgeht. Ich kann mir kaum vorstellen, das dort Nazisschergen das Wort führen.
lieber Harry Kleinlich, ich weiss ja nicht, woher Sie kommen. Ich selbst wohne allerdings an der Strassburger Grenze. Dann fahren Sie mal nachts durch bestimmte Ortsteile von Strassburg, und halten Sie mal an der Ampel an. Mal sehen ob sie danach nicht angstvoll rauskommen.Hier in Strassburg freuten sich nun einige der Ortsteile, dass sie mitmachen können. Viele waren friedlich-was toll war.
Kein normal denkender Mensch kann dies akzeptieren. Nur wir sind im Moment in einer Zeit, wo Menschen einfach nicht mehr normal denken können. Und das gilt ja für viele Problemkreise, die zu lösen sind. Man kann es friedlich machen, man kann es jedoch so machen wie dies eben Chaoten machen. Das gilt auch für die Wirtschaft, wenn man solche Löhne, Abfindungen, etc. zahlt, ist dies auch chaotisch.
@Marcel Schaub Und was ist mit den Millionen, die NICHT gegen das Nato-Treffen demonstrierten?
Interessant ist schon, dass gemäss dem Bericht in DE alles ruhig & friedlich verläuft - in FR hingegen alles komplett eskaliert. Woran das wohl liegen mag? Die Franzosen sind doch gar nicht für ein eskalierendes Temparament bekannt? Dafür dass sie demonstrieren & streiken schon, das ist ja auch keine schlechte Sache... aber Eskalationen? Ich wundere mich doch sehr...
Wenn man die schrecklichen Bilder von brennenden Gebäuden in Strassbourg sieht,glaubt man die NATO befinde sich(wieder) einmal im Krieg...
Mich überrascht das nicht. Die Franzosen und speziell auch die elsässischen Großstädte haben eine lange Tradition solcher linksradikaler Gewalttaten. Das liegt teilweise auch an der Art der Franzosen, zu politisieren - Demos und Streik, sprich Aufruhr gehört dort doch zum "Business as usual". Im schönen Baden-Baden hingegen blieb alles friedlich und geordnet.
Wieso muss man solche Konferenzen überhaupt in dicht besiedelten Gebieten veranstalten. Tausende Bürger durften ihre Wohnung nicht verlassen, nicht einmal auf den eigenen Balkon. Die Fenster mussten geschlossen bleiben. Und dazu noch die Vandalen die sich unter die friedlichen Demonstranten mischen und immense Schäden verursachen. Die Planer und die Vandalen sollten dafür Haften.
Sehr geehrter Herr Scholl. So genannte Arbeitslager, wie Sie sie vordern, haben im 2. Weltkrieg das Leben zehntausender Menschen gefordert. Bevor Sie solche Aussagen machen und dazu noch meinen sie dienen der "resozialisierung" sollten Sie sich erst der Tragweite Ihrer Worte bewusst werden. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und dass Sie nochmals über Ihre Worte nachdenken. Danke
Hallo - all ihr so "friedlichen" und friedliebenden Demonstranten: REISST ENDLICH DEN CHAOTEN DIE MASKE VOM GESICHT. Wer Gewalt toleriert, ünterstützt sie aktiv.
Na, da scheint uns ja ein interessanter Sommer und Herbst bevor zustehen. Vielleicht sollte man doch langsam erwägen, die Banksters einzusammeln nach Guantanamo zu verfrachten und ihnen ein bisschen Schlafentzug, temparaturwechsel und Musik angedeihen zu lassen. für Finanzterroristen ist auch Waterboarding ok, wir wollen ja schliesslich wissen, auf welchen Bankkonten das Geld geparkt ist.
Ich schliesse nicht aus, dass die RECHTE ihre Chaoten, Schläger und Hooligans zur Destabilisation schicken. Dies im Eigentlichen wären die richtigen Verlierer. Aber es geht nicht an, dass diese in "linker" Vollmontur derart brandschatzen, dass sie alle (Fotografen, Berichterstatter, Polizei) auf den "Schwarzen Block"-Zug aufspringen. Gedungen werden sie somit sein, die friedlichen Ostermärsche...!
Die Aktivisten des schwarzen Blocks kennen wird bei uns in Bern bestens. Man weiss ja auch, dass sie immer aus der autonomen Reithalle heraus operieren. Man weiss ja auch dass die RGM Regierung die schützende Hand über sie hält. Daher wissen wir nun auch aus welchen Kreisen diese Chaoten stammen. Nicht unbedingt aus Bern (ein Teil vermutlich auch) aber aus den gleichen Kreisen.
ich frage mich warum ich die umwelt fuer unsere kinder schonen und schuetzen soll , wenn eben diese kinder die gesellschaft und die umwelt auf eine solche weise zerstoeren !
die geheime nato armee "gladio", hat in allen europäischen staaten unschuldige menschen umgebracht. trauriger höhepunkt war der bombenanschlag im hb von bologna 1980, es starben 85 menschen, 200 wurden verletzt. Dieser verlogenen Mörderbande wird in strassbourg der rote teppich ausgerollt und die autonomen haben nun halt beschlossen diesen abzufackeln. Die Nato auf die Müllhalde der geschichte!!!
Kein Wunder, dass die Nato-Bonzen nicht gerade freundlich empfangen werden. Weshalb aber setzt die NATO keine Panzer, Drohnen, Fernlenkwaffen gegen Personen ein wie in Afghanistan und im Irak? Warum wird uns dieser Anschauungsunterricht vorenthalten? Die Nato-Interessen, vielmehr die der Konzerne dahinter, sind doch legitim...!
für den schwarzen block => arbeitslager: tagwacht 6h, arbeitsbeginn 7h, pause 9-9.15h, mittagspause 12-13, pause 15-15.15h, arbeischluss 18h, nachtruhe 21h. verpflegung: einfach. tv/radio/ipod/spiele: nein. da die "resozialisierung" mit anderen mitteln nicht wirkt, sollte man es doch mal so versuchen. schlimmer als jetzt kann's ja nicht werden. aber wir kennen nur nocht soft-strafen.
Das sollte den Regierungen doch zu denken geben - es kann ja nicht sein, dass zehntausende friedliche Teilnehmer alles Aktivisten des so genannten "schwarzen Block" sein sollen! Klar gibt es nun einige Besserwisser, die alles diesen Chaoten in die Schuhe schieben wollen. Leider ist das nicht so einfach, aber sehr bequem für deren Gewissen. Wenn sie überhaupt soweit denken.
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