150 Millionen für Krieg gegen al-Qaida im Jemen

Aktualisiert am 23.02.2010

US-Verteidigungsminister Robert Gates hat eine Verdoppelung der Militärhilfe für die jemenitische Regierung bewilligt.

Für die Terroristen wirds enger: Ali al-Shihri, Chef der al-Qaida im Jemen.

Für die Terroristen wirds enger: Ali al-Shihri, Chef der al-Qaida im Jemen.
Bild: Keystone

Aus Kreisen des Verteidigungsministeriums verlautete am Montag in Washington, Gates habe für das laufende Haushaltsjahr 150 Millionen Dollar für Training und Ausrüstung der jemenitischen Sicherheitskräfte abgesegnet. Im vergangenen Jahr unterstützte die Regierung in Washington das arabische Land noch mit 67 Millionen Dollar. Die jetzt bewilligte Summe enthält noch nicht die verdeckte Hilfe der USA für die jemenitischen Sicherheitskräfte, die in den vergangenen Monaten ebenfalls aufgestockt worden war.

Der Jemen war nach dem vereitelten Attentat auf ein Passagierflugzeug auf dem Weg nach Detroit an Weihnachten ins Blickfeld geraten. Die vom Jemen aus operierende Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel hatte sich zu den Planungen für den Anschlag bekannt.

Angaben aus Verteidigungskreisen in Washington zufolge helfen die USA der Regierung in Sanaa auch mit Geheimdienstinformationen und Satellitenbildern beim Kampf gegen al-Qaida. Das Land wird seit über 30 Jahren von Staatschef Ali Abdallah Saleh regiert, der sich vor allem mit der Verteilung von Geldern an die mächtigen Clan-Chefs des Landes an der Macht hält. (vin/sda)

Erstellt: 23.02.2010, 09:17 Uhr

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