Ausland
Clinton fordert «Ehrlichkeit und Ernsthaftigkeit» von Teheran
Aktualisiert am 21.01.2012 6 Kommentare
Bildstrecke
Dossiers
Artikel zum Thema
- Der Krieg der Spione
- Iran wegen Waffenlieferungen an Assad-Regime unter Druck
- Iran droht Golfstaaten
- Iran kündigt Zugang zu Parchin an
- Zeichnung soll Atomwaffenbau im Iran beweisen
- IAEA-Inspektor stirbt im Iran
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
US-Aussenminister Hillary Clinton hat den Iran bei den Verhandlungen über sein umstrittenes Atomprogramm zu «Ehrlichkeit und Ernsthaftigkeit» aufgefordert. «Wir versuchen alle zu erkennen, was sich hinter den öffentlichen Äusserungen des Iran verbirgt, wonach er bereit zum Verhandeln ist», sagte Clinton am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ihrem deutschen Kollegen Guido Westerwelle (FDP) in Washington. «Das Vertrauen wird zurückkehren, wenn sie beweisen, dass es ihnen ernst ist mit der Wiederaufnahme der Gespräche mit uns und unseren Partnern.»
Westerwelle seinerseits sagte, der Westen müsse sich gesprächsbereit zeigen, doch bedürfe es eines «ernsthaften Dialogs und substantieller Diskussionen». Die Gespräche nur zu Propagandazwecken wiederaufzunehmen, sei nicht, was der Westen wolle, sagte der Bundesaussenminister. Die EU hatte zuvor erklärt, sie warte noch immer auf eine Reaktion auf ihren Brief zum iranischen Atomprogramm von Oktober. Am 21. Oktober hatte die EU-Aussenbeauftragte im Namen der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands in einem Schreiben an Teheran die Bedingungen für eine Wiederaufnahme der Gespräche aufgelistet.
Gespräche seit einem Jahr auf Eis
Die Gespräche über das Atomprogramm zwischen der sogenannten 5+1-Gruppe und der iranischen Regierung liegen seit einem Jahr auf Eis. Der Westen wirft Teheran vor, unter dem Deckmantel seines zivilen Atomprogramms am Bau einer Bombe zu arbeiten. Die iranische Führung dagegen betont den ausschliesslich zivilen Charakter des Programms. Derzeit planen EU und USA die weitere Verschärfung der Sanktionen. Insbesondere ist ein Importstopp für iranisches Erdöl im Gespräch. Ende Januar will die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) eine Kontrollmission in den Iran schicken. (kpn/AFP)
Erstellt: 21.01.2012, 08:52 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
6 Kommentare
"Ehrlichkeit und Ernsthaftigkeit" fordert Clinton von Iran. Es wäre an der Zeit, dass die Amerikaner dies selbst beherzigen würden. Hier geht es nur darum, die Anforderungen des Westens an Iran so hoch zu setzen, dass Iran nie fähig sein wird, dies zu erfüllen. Dadurch erreichen sie schlussendlich den lang gesuchten Kriegsgrund gegen den Iran und wir spielen dieses traurige Spiel mit. Antworten
Die USA koennte doch erst mit gutem beispiel vorangehen. z.b. guantanamo aufloesen, todesurteile verbieten, fremde laender ueberfallen/besetzen, fremde regierungen stuerzen, waffenlieferungen, wirtschaftsspionage unter dem deckmatel eines kontrolleurs/beschuetzers etc. pp.
"Das Vertrauen der Welt wird zurückkehren, wenn sie beweisen, dass es ihnen ernst ist mit der Friedensstiftung"
Antworten
Ausland
- 23:28Muslimbrüder sind siegesgewiss
- 11:17Plant Berlusconi einen Anlauf mit neuer Partei?
- 06:36Mob wirft Steine auf Präsidentschaftskandidaten
- 06:23Unterstützte der Bieler Gymnasiast eine Terrorgruppe?
- 23.05.2012Grosser Andrang vor ägyptischen Wahllokalen
- 23.05.2012«Dieses Ungleichgewicht zerstört die Europäische Union»
Ausland
- 23:28Muslimbrüder sind siegesgewiss
- 11:17Plant Berlusconi einen Anlauf mit neuer Partei?
- 06:36Mob wirft Steine auf Präsidentschaftskandidaten
- 06:23Unterstützte der Bieler Gymnasiast eine Terrorgruppe?
- 23.05.2012Grosser Andrang vor ägyptischen Wahllokalen
- 23.05.2012«Dieses Ungleichgewicht zerstört die Europäische Union»
Meistgelesen in der Rubrik Ausland
- 1Muslimbrüder sind siegesgewiss
- 2Unterstützte der Bieler Gymnasiast eine Terrorgruppe?
- 3«Dieses Ungleichgewicht zerstört die Europäische Union»
- 4Plant Berlusconi einen Anlauf mit neuer Partei?
- 5«Das Verhalten von Deutschland weckt Erinnerungen an Kriegszeiten»
- 6Kirchner will spanischen Ölkonzern enteignen


Bitte warten









Die Welt in Bildern















