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Clooney-Projekt: Erste Bilder niedergebrannter Dörfer
Aktualisiert am 09.03.2011 10 Kommentare
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Engagiert sich im Sudan: George Clooney. (Bild: AFP )
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Ein von Hollywoodstar George Clooney initiiertes Satellitenüberwachungsprojekt hat erste Bilder von niedergebrannten Dörfern im Grenzgebiet zwischen Nord- und Südsudan geliefert. Vor wenigen Tagen wurden demnach Hunderte von Häusern zerstört.
«Wir können nun zweifelsfrei die systematische Natur der Gewalt gegen die Zivilbevölkerung beweisen», wurde der Schauspieler in einer am Mittwoch von der Organisation «Enough» verbreiteten Erklärung zitiert.
Mindestens 300 Gebäude niedergebrannt
Die Analyse der Satellitenaufnahmen ergab, dass zwischen dem 4. und 6. März mindestens 300 Gebäude des Ortes Tajalei in der umstrittenen ölreichen Region Abyei niedergebrannt wurden. Mindestens drei weitere Dörfer seien seit dem 2. März systematisch zerstört worden.
Nach Angaben südsudanesischer Behörden wurden in der Region Abyei in den vergangenen zehn Tagen mehr als 150 Menschen bei Kämpfen zwischen den aus dem Norden stammenden Misseriya-Nomaden und der einheimischen Dinka-Ngok-Bevölkerung getötet, Tausende flohen aus den Dörfern.
An den Auseinandersetzungen sollen auch Soldaten der Regierungstruppen des Nordens beteiligt gewesen sein. Die Bevölkerung des Südsudan hatte bei einer Volksabstimmung im Januar mit grosser Mehrheit für einen unabhängigen Staat nach mehr als 20 Jahren Bürgerkrieg mit dem Norden gestimmt.
(mrs/sda)
Erstellt: 09.03.2011, 14:58 Uhr
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10 Kommentare
Clooney steigt in meiner Achtung immer mehr. Traurig ist bloss, dass schon einige Andere sich des Völkermordes und der Gräueltaten im Sudan gewidmet haben, aber ein Echo gibt es nicht. Der Westen wie auch der Osten wollen das Öl, und solange die wirtschatlich wichtigen Länder nicht auf erneuerbare Energien umsteigen, werden Länder wie der Sudan unter der Gier anderer zu leiden haben. Antworten
Gut gibt es Prominente wie George Clooney, die auf die Hundertausende von Opfern in dieser Region aufmerksam machen. Den unfähigen UNmenschenrechtsrat und seinen Berater Jean Ziegler kann man bei diesem Konflikt gleich vergessen. Der verbeisst sich lieber in Kritik am Westen. Antworten
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