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Die schrecklichsten Städte der Welt

Von Christoph Landolt. Aktualisiert am 30.04.2009 17 Kommentare

Die Studie über die Lebensqualität in Städten wird von europäischen Städten angeführt. Doch wie sieht es am unteren Ende der Rangliste aus?

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206: Die haitianische Hauptstadt Port-au-Prince ist gemäss dem Marktforschungsunternehmen Mercer die Stadt mit der schlimmsten Lebensqualität Amerikas.
Bild: Keystone

   

Wien, Zürich, Genf, Vancouver, Auckland: Das Ranking der Städte mit der höchsten Lebensqualität wird von westlichen Metropolen angeführt. Die Top 25 der Studie, die alljährlich von der amerikanischen Beratungsfirma Mercer erstellt wird, liegen allesamt in Europa, Kanada, Australien und Neuseeland.

Auf Platz 26 steht mit Singapur die erste nicht-westliche Stadt. Erst auf Platz 29 folgt mit Honolulu die erste US-amerikanische Stadt. Washington D.C. und New York liegen auf den Plätzen 44 und 49.

Die europäischen Städte finden sich fast durchgehend im oberen Viertel der 215 untersuchten Metropolen. Als westeuropäische Stadt mit der tiefsten Lebensqualität hat Mercer Leipzig genannt. Die osteuropäischen Städte bieten auch fast zwei Jahrzehnte nach dem Fall des Kommunismus schlechtere Lebendsbedingungen als jene, die westlich des Eisernen Vorhangs lagen.

Das Herz der Finsternis

Doch wo ist das Leben am härtesten? Die Mercer-Zahlen bergen keine Überraschungen: Acht der zehn Städte auf den letzten Rängen liegen in Afrika. Eine schlechte Sicherheitslage, unterentwickelte Infrastruktur, die schlechte Erreichbarkeit und gravierende ökologische Probleme, die oft durch eine rasant wachsende Bevölkerungszahl hervorgerufen werden, schränken die Lebensqualität ein. Oft ist auch die Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs nicht gewährleistet.

Einzig die vom Krieg gebeutelte Stadt Baghdad und das völlig verarmte Port-au-Prince in Haiti liegen nicht auf dem schwarzen Kontinent.

Insgesamt hat Mercer für die Studie 215 Städte nach politischen, sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien bewertet. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 30.04.2009, 15:37 Uhr

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17 Kommentare

Max Affolter

01.05.2009, 09:59 Uhr
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Mich interessiert v.a. die Lebensqualität zuhause. In Zürich würde das Leben noch besser werden, wenn uns z.B. nicht dauernd die Parkzettelfräuleins schikanierten, Velofahrer weniger das Trottoir missbrauchten, uns die Stadt nicht dauernd teure, total überflüssige Hochglanzprospekte nach hause schickte, die Polizei abends am See und um den Bahnhof präsenter aufträte, etc. Antworten


Ronnie König

30.04.2009, 16:30 Uhr
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Wirklich trostlos! Aber wenn man etwas in der Geschichte zurück geht,trägt Europa auch etwas Verantwortung für die Misere. Kongo, Tschad, Haiti und ZAR hatten meines Wissens keine Hochkultur und nur einfachste Stämme. Gerade gut genug für die Europäer um einfachste Arbeiten auszuführen. Da nicht einmal eine vernünftige europ. Verwaltung existierte, gabs auch kein Erbe. Nur Krieg um die Verteilung. Antworten



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