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Fatah behauptet: Israel ermordete Arafat

Aktualisiert am 06.08.2009

Die Fatah-Bewegung macht erneut Israel für den Tod des ehemaligen Palästinenserpräsidenten Yassir Arafat verantwortlich.

Auf ihrem Parteikongress stimmten die Fatah-Delegierten einstimmig für eine Resolution, wonach Israel die volle Verantwortung für die Ermordung Arafats trage. Der israelische Informationsminister wies die Anschuldigungen in einer Erklärung als «lächerlich» zurück.

Arafat gilt für seine Landsleute bis heute als Symbol der Einheit und des Unabhängigkeitskampfes. Er war am 11. November 2004 nach längerer Krankheit im Alter von 75 Jahren in einem französischen Spital gestorben. Palästinenservertreter hatten Israel schon damals beschuldigt, Arafat vergiftet zu haben.

Eine palästinensische Untersuchung schloss im Jahr 2005 eine Vergiftung, Krebs oder Aids als Todesursache dagegen aus und bestätigte vorangegangene Untersuchungen, wonach Arafat an einer Gehirnblutung gestorben sei. (vin/sda)

Erstellt: 06.08.2009, 20:43 Uhr

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