Ausland

«Ich bin einem israelischen PR-Konzert ausgesetzt»

Was Propaganda angeht, hat der Krieg im Gazastreifen neue Dimensionen erreicht, sagt André Marty, Fernseh-Korrespondent im Nahen Osten. Derartige Beeinflussungsversuche habe er noch nie erlebt.

«Faktisch eine Beeinflussung der Medienarbeit»: André Marty in einer Live-Schaltung für die SF-Tagesschau.

«Faktisch eine Beeinflussung der Medienarbeit»: André Marty in einer Live-Schaltung für die SF-Tagesschau.

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Herr Marty, Sie berichten für das Schweizer Fernsehen SF vom Krieg Israels im Gazastreifen. Wo befinden Sie sich derzeit?
Wir sind unterwegs an der israelischen Grenze zum Gazastreifen. Seit zehn Tagen ist das Gebiet militärische Sperrzone. Das heisst, wir haben nur beschränkte Bewegungsmöglichkeiten und kommen nicht einmal in die Nähe von Truppen, geschweige denn in den Gazastreifen hinein. Vom eigentlichen Kriegsgeschehen sind die Medien weitgehend ausgeschlossen.

Israel hat die Grenzen zum Gazastreifen für Journalisten geschlossen. Was bekommt man als Korrespondent überhaupt mit?
Wir sind angewiesen auf die Telefonverbindungen in den Gazastreifen – sofern sie denn überhaupt funktionieren. Ich kann mich nur auf Telefongespräche von Kolleginnen und Kollegen im Gazastreifen verlassen und auf Angaben des IKRK. Zugleich aber bin ich einem israelischen PR-Konzert von unzähligen Sprechern von verschiedensten Regierungsstellen und Lobbygruppen ausgesetzt. Und auf palästinensischer Seite im Gazastreifen gibts bloss Propaganda-Videos der Hamas zu sehen. Was tatsächlich im Gazastreifen in diesem Krieg geschieht, kann ich deshalb kaum verifizieren.

Wie gehen Sie mit dieser Propaganda um?
Selbstverständlich höre ich diesen Informationsquellen zu, aber es gilt zu filtern. Meine Aufgabe ist es ja, einzuordnen. Denn jeder Krieg ist auch ein Propagandakrieg. Und dieser Krieg hat in dieser Hinsicht neue Dimensionen angenommen.

Inwiefern?
Ich war in meiner Tätigkeit als Journalist noch nie einer solchen Lawine von Beeinflussungsversuchen auf die Berichterstattung ausgesetzt. Es gibt ganz konkreten Druck von Seiten der Israeli, die Militärzensur einzuhalten. Wer sich nicht daran hält, riskiert, dass ihm die Akkreditierung entzogen wird, was einem faktischen Arbeitsverbot gleichkäme.

Im Golfkrieg sprach man von den «embedded Journalists», die die US-Truppen auf ihrem Feldzug nach Bagdad begleiteten. Geht Israel noch einen Schritt weiter?
Das kann man sagen. Das ist eine Verfeinerung der Zensur zu lasten der unabhängigen Informationsarbeit. Beispielsweise hat der Chef des israelischen Government Press Office erklärt, dass es richtig sei, die Journalisten nicht in den Gazastreifen reinzulassen. Denn so könne man endlich über die armen Kinder berichten, die auf israelischer Seite von Raketen beschossen werden. Als ob wir über diese Gebiete nie berichtet hätten!

Kriege werden mit Bildern geführt. Woher stammen die Bildbeiträge, welche den Zuschauern vorgesetzt wird?
Auch hier haben die israelischen Behörden und Militärs aus dem Libanon-Krieg im Sommer 2006 gelernt. Damals hatte man recht lange gar keine Bilder zur Verfügung gestellt. Diesmal werden rasch Pressekonferenzen durchgeführt, in denen man auffallend bemüht ist, stets auch Englisch zu sprechen. Gezeigt werden da Flugaufnahmen der israelischen Luftwaffe zur Verfügung gestellt, die an Computerspiele erinnern. Der Krieg wird sterilisiert. Die Opfer werden anonymisiert, beziehungsweise es gibt gar keine Opfer mehr. Aus israelischer Optik mag das nachvollziehbar sein, faktisch ist es eine Beeinflussung der Medienarbeit.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit der palästinensischen Seite?
Es ist nicht auszuschliessen, dass wir auch da einer Propagandafalle erliegen. Beispielsweise kann niemand sagen, wie viele Tote dieser Krieg bisher tatsächlich gefordert hat. Natürlich sehen wir Bilder aus den Spitälern. Es gibt aber kaum Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, die sich noch im Gazastreifen befinden und Informationen liefern. Dabei wäre es enorm wichtig, dass unabhängige Quellen verifizieren könnten, was im Gazastreifen wirklich passiert.

Wie reagieren die Medienvertreter auf die Zensur?
Es dürfte kein Zufall sein, dass Paula Hankock, Anchorwoman von CNN, auf dem Sender die herrschende Situation hier mit Zuständen in Nordkorea und Burma verglichen hat. Die Foreign Press Association, ein Zusammenschluss ausländischer Journalisten in Israel, spricht von einem gravierenden Eingriff in die Medienfreiheit. Ich sage das nicht, weil ich Partei ergreifen will für die eine oder andere Seite, sondern weil wir an unserer unabhängigen Medienarbeit gehindert werden.

Wie gefährlich ist die Lage für die Journalisten?
Die Situation ist nicht vergleichbar mit jener der Menschen im Gazastreifen. Wir auf der israelischen Seite versuchen, das Restrisiko zu minimieren. Bei einem Alarm haben wir 10-15 Sekunden Zeit, uns in Sicherheit zu bringen. Es gab in den letzten Tagen einige Raketeneinschläge in der Nähe. Auch wir mussten uns einige Male innert weniger Sekunden in Schutz bringen.

Sie schreiben in Ihrem Blog von einer Horde von Kriegsreportern, die in den letzten Tagen eingeflogen ist, und sprechen von «Schmeissfliegen». Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Wenn ein amerikanischer Fotograf kommt, und fragt, wo sind denn nun die Toten; oder wenn die Horde ein Entrecote bestellt und sich mit zynischen Scherzen versucht in einem Restaurant die Zeit zu vertreibend, ist das nicht unbedingt ein der Situation angemessenes Verhalten.

Abschlussfrage: Sie wurden vom Schweizer Fernsehen gebeten, künftig auf Ihren Schal zu verzichten, da sie dies «irgendwie zum Palästinenser» mache, wie Sie in Ihrem Blog schreiben. Werden Sie auf die Bitte Ihrer Kollegen eingehen?
(lacht) Ich denke, die Berichterstattung des Schweizer Fernsehens wird sich nicht an einem Schal eines Korrespondenten zu orientieren haben.

(baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 06.01.2009, 11:23 Uhr

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65 Kommentare

Adero Umberzo

11.01.2009, 22:19 Uhr
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"Kein Wunder, so unprofessionell und einseitig wie Marty ständig berichtet. Von einem Korrespondenten vor Ort erwarte ich eine ausgewogene, sorgfältig rechechierte Berichterstattung." Lieber Herr Daniel Meier, bitte lesen Sie den Bericht nochmals durch, dann wird Ihnen vielleicht auffallen wieso es einseitig ist. Antworten


Stefan Klein

06.01.2009, 23:18 Uhr
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Hr. Marty hat die Aufgabe der Medien geschildert. Journalisten selektieren die Informationen, bereiten sie für Massenmedien auf und produzieren ihren Beitrag. Man spricht dabei von "Selektionsmacht" der Medien. Was aber wenn die Journalisten aber nicht mehr selektieren können oder dürfen? Allerdings ist jede Selektion, auch jene des Journalisten, bereits eine Inszenierung und Realitätsverzerrung. Antworten


Linda Leuenberger

06.01.2009, 20:55 Uhr
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Danke, Herr Marty, Ihnen und allen weiteren Journalisten, die trotz dem ständig wachsenden Druck und der Einflussnahme kriegsführender Parteien ihr Leben riskieren, um uns mit relevanten Informationen über die Lebensumstände weniger glücklicher Zeitgenossen zu informieren. Und das in Zeiten, wo die Medien an Auslandkorrespondenten sparen, und Journalisten auch mal schlicht abgeschossen werden. Antworten


Hans Gross

06.01.2009, 20:40 Uhr
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Beim Lesen der Kommentare faellt auf, dass die Israelfreunde emsig am schreiben sind. Ist hier der lange Arm aus Israel am Werk? Antworten


dalo michaelis

06.01.2009, 18:59 Uhr
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hanspeter bühler 14.47. die armee verbot jedwelche schul- und kindergartenarbeit in den von raketen bedrohten gebieten in, weil chamass diese ungesteuerten raketen wahllos schiesst. es ist nicht das erste mal in acht jahren palästinenschen terrors gegen die zivilbewölkerung, dass erziehungsinstitutionen getroffen wurden.ebenso gibt es auch viele total zerstörte wohnhäuser. Antworten


Bibi Sutter

06.01.2009, 15:51 Uhr
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... aber es gilt zu filtern. Warum, Herr Marty, filtern Sie nicht auch die palästinensische Seite, die, nota bene, nicht erst seit dem Terrorregime Hamas beste Proganda und Werbung in eigener Sache macht? Antworten


Marcel Zimmermann

06.01.2009, 15:44 Uhr
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Im Krieg ist das erste Opfer die Wahrheit und das zweite die Zivilisten. Ich befürworte weder die Aktionen der Hamas noch diejenigen der Israelischen Regierung. Beide Parteien spielen virtuos die Klaviatur der Falsch- bzw. der Desinformation. Daher sind Journalisten vor Ort nötig welche mindestens versuchen, objektiv zu berichten. Eine gewisse Objektivität wäre auch bei den Kommentaren angebracht. Antworten


Andreas Rudin

06.01.2009, 15:07 Uhr
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Bravo! SF übertrifft sich mit seiner Kleiderverordnung mal wieder selbst. Ich dachte wirklich erst dies wäre ein schlechter Scherz. Aber leider gehen die Nachrichtenformate des SF seit geraumer Zeit qualitativ den Bach runter. Statt einer seriösen Berichterstattung (für die Hr. Marty meiner Meinung nach steht), bringt man lieber hochbrisante Transasia-Abenteuer. Antworten


Thomas Reuter

06.01.2009, 14:50 Uhr
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Die Frage ist wie kann man eine Terrorgruppe Namens Hamas die Propaganda glauben? Diese Gruppe hat weltweit zu Anschlägen an Juden und Israeli aufgerufen. Israelitische Organisationen haben nicht zu weltweiten Anschlägen auf Araber aufgefortert?! Diese Hamas baut Tunnels unter Spitäler und Schulen und zeigen dann tote Kinder ohne Veletzungen niemand weiss woran sie gestorben sind. Die Welt glaubts Antworten


Hanspeter Bühler

06.01.2009, 14:47 Uhr
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Wie kann ein Mensch nur so blöd sein und glauben, dass die Israelis mit ihren technologisch modernsten Raketenabwehrwaffen die vorsintflutlichen dilettantischen Schrottraketen nicht alle abwehren könnte - wenn es wollte! Die Raketen die durchkommen sind Kalkül und schaden kaum, gestern z. B. wurde ein Kindergarten gezeigt der offenbar einen Zufallstreffer erhielt - ohne Personen! PR gegen Hamas! Antworten


Andreas Krummenacher

06.01.2009, 14:25 Uhr
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Ich geriet am 2. Januar in die Anti-Israel-Demo in Bern. Es war grauenhaft, es war purer Hass und mittendrin Herr Geri Müller. Die faktenfreien Berichte von Herrn Marty sind genauso grauenhaft. Und niemand, weder Politiker noch Medienschaffende, wollen Verantwortung übernehmen. Manchmal möchte man nur noch weinen. Antworten


Hans Bieri

06.01.2009, 14:06 Uhr
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Herr Marty gehoert leider zu denjenigen Journalisten, die nicht in der Lage sind eine ausgewogene Berichterstattung zu machen sondern einseitig informieren. Bitte, bitte SF bindet Marty noch den Balzli auf den Ruecken und das doppelte Lottchen hat endlich ein Gesicht. Andre Marty ist der Frank A. Meyer des armen Mannes. Antworten


Manuel Seiler

06.01.2009, 14:01 Uhr
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Wieso versuchen hier sehr viele immer noch belehrend Partei für die eine oder andere Seite zu ergreifen? Klar ist, dass in diesem chaotischen Durcheinander von Schuld, Leid, Rache, Gerechtigkeit, Existenzrecht, Djihad und den beiden unversöhnlichen Seiten der moderaten und fanatischen Kräften beider Parteien, dieser Krieg wieder neue Generationen von Märtyrern auf beiden Seiten schafft. Traurig... Antworten


Philippe Flück

06.01.2009, 14:00 Uhr
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"Derartige Beeinflussungsversuche habe er noch nie erlebt" Lieber Herr Marty, sie arbeiten doch bei SF DRS und sollten daher Propagandamethoden aus dem FF kennen. Wenn man Ihren Sender sieht, dann hat man das Gefühl nur Kleinkinder und alte Frauen würden Gaza bevölkern. Wo sind denn unsere hasserfüllten jungen Islamisten, die bereits früher fröhlich dänische Botschaften angezündet haben? Antworten


Uriel Berlinger

06.01.2009, 13:59 Uhr
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@ Rafael Rüttimann, sicherlich kann sich Israel nicht alle Freiheiten herausnehmen, was aber die Hamas auch nicht kann. Man sollte differenzieren! Sie wollen das Antirassismus Gesetz in der Schweiz abgeschafft sehen? Dann geben Sie der Schweizer Mentalität mehr Bewegungsfreiheit für ihr rassistisches Gedankengut. Die Mehrheit will nicht rassistisch sein, deswegen haben wir das Antirassismusgesetz. Antworten


Stefan Meier

06.01.2009, 13:51 Uhr
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Aber wenn er einem Hamas-PR-Konzert ausgeliefert ist, stört ihn das nicht. Antworten


Bibi Sutter

06.01.2009, 13:48 Uhr
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Seit Jahrzehnten verfolge ich die Nahostpolitik aus nächster Nähe. Was die Schweizer Medien, vor allem das SF, diesbez. bietet, hat schon immer zu wünschen übrig gelassen. Doch mit der jetzigen Berichterstattung von Hr. Marty wird alles in den Schatten gestellt! Ich schäme mich zutiefst für die Schweiz, die so eine einseitige, anti-israelische Berichterstattung zulässt! Antworten


Mario Massoni

06.01.2009, 13:46 Uhr
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Herr Marty ist für seine einseitige Berichterstattung aus Italien bekannt, im nahen Osten bestätigt er sich. Dass es in dieser Militäraktion keinen Platz für Journalisten hat, gehört zur Natur der Sache - insofern nur NoNews, aber dafür tendenziöse. Warum kein Interview mit der Hamas, bei der sie erklären soll, woher die Raketenwerfer kommen und wieso sie auf zivile Ziele abgefeuert wurden? Antworten


Zimmermann Marcel

06.01.2009, 13:31 Uhr
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Das erste Opfer in einem Krieg ist immer die Wahrheit, danach folgen heutzutage die Kinder.... Sowohl die Hamas, wie auch die Israelische Regierung nutzen Manipulation und Desinformation. Daher sind möglichst objektive Informationen aus Kriesengebieten unumgänglich, um den "Kreigsgewinnlern" auf beiden nicht auf den Leim zu kriechen... Antworten


beni scheiner

06.01.2009, 13:27 Uhr
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sehenswert http://sderot.aish.com/SderotPetitions/MissilesFromGaza.php Antworten


beni scheiner

06.01.2009, 13:22 Uhr
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@wehrter Max Muster, ich respektiere ihre kritik an meinem kommentar, in der hoffnung das sie aus reinem herzen kommt. ich bin nicht irgend ein "aufgeklaerter" Schweizer Internetkommentarist, tatsaechlich ist mir israel sehr nah zu herzen ! wenn ein reporter ein scop bringen will muss er auch viele problem rundrum beachten. und vor allem sollte er ausgewogen sein. es gibt nur eine wahrheit. bs Antworten


Mathias Forster

06.01.2009, 13:19 Uhr
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Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten - Mahatma Gandhi Antworten


Peter Beutler

06.01.2009, 12:52 Uhr
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@Hans Meier. Danke! Wir dürfen nicht vergessen, dass es viele Israelis und Menschen jüdischen Glaubens in aller Welt gilt, die die israelischen Bombardierung Gazas verurteilen.In Amsterdam fand dieser Tage eine von der israelischen Friedensbewegung organsierte Demonstration.Bekannte Israelis (z.B. Barenboim, Averny, Oz) äussern sich bestürzt über ihre Regierung und verlangen das Feuer einzustellen Antworten


Mario Massoni

06.01.2009, 12:45 Uhr
Melden

Herr Marty ist für seine einseitige Berichterstattung aus Italien bekannt, im nahen Osten bestätigt er sich. Dass es in dieser Militäraktion keinen Platz für Journalisten hat, gehört zur Natur der Sache - insofern nur NoNews, aber dafür tendenziöse. Warum kein Interview mit der Hamas, bei der sie erklären soll, woher die Raketenwerfer kommen und wieso sie auf zivile Ziele abgefeuert wurden? Antworten


Franz Brunner

06.01.2009, 12:44 Uhr
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Absolute Frechheit. Marty zählt zu den besten Journalisten weltweit. Wenn ich was über den Nahostkonflikt wissen will, schalte ich SF ein und in maximal 3 Minuten ist man absolut kompetent informiert und kann sich Bucher lesen etc getrost sparen. Nur weiter Herr so Herr Marty, sie können auch das schwarz-weiss karierte Tuch anziehen, Sportreporter tragen manchmal auch einen Fanschal Antworten


erick Gunne

06.01.2009, 12:39 Uhr
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Die Wahrheit wird sich erst nach dem Abschlachten zeigen. Und sie wird sich zeigen. Ab nach Den Haag, dort gehören sie hin und für Busch gäbe es sicher auch noch ne Zelle aber so weit wird es wohl leider nie kommen Antworten


Rolf Schumacher

06.01.2009, 12:36 Uhr
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Offen, ehrlich, neutral, ungeschminkt, direkt und trotzdem nicht verletzend....Danke Hr. Marty, danke für ihren Mut und ihre Aufrichtigkeit. Sie repräsentieren das, was die Schweiz schweizerisch macht. Sachlichket, Nüchternheit beim renitenten HINSCHAUEN. Antworten


Hanspeter Vögtli

06.01.2009, 12:14 Uhr
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Der brutale Überfall Israels auf die wehrlos im Gaza-Steifen Eingeschlossenen lässt Erinnerungen an die Lage im Warschauer Ghetto aufkommen. Israel muss im UNO-Sicherheitsrat verurteilt werden. Die Schweiz muss die militärische Zusammenarbeit mit Israel stoppen und darf keine Waffenlieferungen in den Nahen Osten gestatten. Antworten


danny meili

06.01.2009, 12:10 Uhr
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@Bernd Sewering So einfach istdas nicht. Die Afgahner haben sich den Krieg sehr, sehr teuer erkauft. Zudem ist die Topographie nicht dieselbe und war für damals entscheidend. Was ich feststelle ist die Unsitte der Hamas sich in Familienhäuser zu verschanzen. Somit nehmen sie Verluste bei der Zivilbevölkerung in Kauf. Das ist eine ziemlich miese Masche. Antworten


Franz Brunner

06.01.2009, 12:10 Uhr
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Klar, Journalisten gehören an die Front. Sie sollen genau verifizieren, ob die palästinensische Gesundheitsbehörde, die uns immer sofort die genaue Anzahl Tote nennt (interessanterweise bringt sie sonst absolut nichts zustande) auch wahrheitsgetreu informiert. Und wenn dann mal einer dieser Journalisten "eins auf die Nase kriegt", dann ist das ein Anschlag auf die Pressefreiheit und die Demokratie Antworten


Maximilian Bahnmüller

06.01.2009, 12:00 Uhr
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Wenn ich Nachrichten schaue, dann nur im SF. Alle anderen TV-Sender kann man getrost vergessen. Besonders das ZDF sticht hier hervor. Da bekommen die Leute nur das zu hören und zu sehen, was sie DÜRFEN und nicht was sie SOLLTEN. Ein unglaublicher Vorgang. Deshalb winde ich ein Grenzchen an das SF und an Herr Marty. Die berichten objektiv, gemäss den Infos die man ihnen gibt. Weiter so!! Antworten


Max Muster

06.01.2009, 11:58 Uhr
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Es ist wichtig, dass Schweizer Journalisten unabhängig aus Israel berichten. Eine Billigung der israelischen Zensur durch "aufgeklärte" Schweizer Internetkommentaristen unterstützt widerrechtlich geführte Kriege auch anderswo. Bitte überdenken Sie ihre Haltung und zollen Hrn. Marty etwas mehr Respekt für seine aufopfernde Hinseherrolle an der Grenze zum Gazastreifen. Antworten


Francis Salmon

06.01.2009, 11:53 Uhr
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Militärzensur ist in einer solchen Situation nicht nur berechtigt, sondern absolut notwendig, um die eigenen Truppen zu schützen. Wer das nicht begreift, ist als Kriegsberichterstatter völlig ungeeignet. Die Propagandakeule kommt vor allem von palästinensischer Seite.Mituntenlang werden in unserem Fernsehen immer wieder die gleichen Bilder von zivilen Opfern gezeigt. Antworten


Ben Müller

06.01.2009, 11:52 Uhr
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André Marty ist ein absoluter Profi und dass er sich über Einschränkungen die seine Arbeit behindern beklagt ist doch sonnenklar! Aber: ob Zensur im einen oder anderen Fall gerechtfertigt ist oder nicht (und welches die Kriterien dazu sind) dies müssen andere beurteilen. Zensur wird als negativ wahrgenommen und ist es wohl auch grundsätzlich. Trotzdem kann ich das nicht per se verurteilen. Antworten


Matti Hoch

06.01.2009, 11:46 Uhr
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....und wir hier in der Schweiz sind seit Jahren einem PR-Konzert unserer nicht neutral und immer wieder anti-Israel berichtenden Medien ausgesetzt. Der neue Antisemitismus heisst Antizionismus und selbst unsere Aussenministern meine damals, die Hamas sei "demokratisch" gewählt worden. Braucht es noch mehr Hohn? Antworten


Yves Mundorff

06.01.2009, 11:41 Uhr
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Krieg ist dreckig. Schlecht. Kennt keine Moral und Ethik. Tote Zivilisten. Zerstörte Häuser und Spitäler. Alles gehört zum Kriegshandwerk. Es gibt den "sauberen" Krieg nicht und es wird in auch nie geben. Bleibt nur der Schluss: akzeptieren der negativen Aspekte des Krieges oder konzequente Umsetzung einer friedlichen und pazifistischen Lösung. Etwas dazwischen funktioniert nicht. Antworten


Rafel Rüttimann

06.01.2009, 11:38 Uhr
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wird die elende Geschichte der Palästinenser und der etlichen unschuldigen toten Kinder auch mal jemand verfilmen.. so ala Schindlers Liste? werden wir dann auch Eintritt bezahlen und uns mies fühlen? werden wir dann zu Menschen und das Leid verstehen ? Israeli remember yourselves! seit 50 Jahren beanspruchst du das Mitleid dieser Erde und richtest das selbe Gräuel an!! dies muss ein Ende haben.. Antworten


Martin Müller

06.01.2009, 11:35 Uhr
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Wenn SFDRS einen Winterschal des Korrespondenten schon als heikel anschaut, sind die Israel-Lobbyisten offensichtlich auch in Zürich aktiv...aber mit gutem Grund, denn sie wissen: Wenn man schon etwas Unmoralisches und Verwerfliches tut (wie z.B. Landraub und ethnische Säuberungen), dann ist kluge und weltweite PR das einzige Mittel zum Machterhalt. Antworten


Peter Bitterli

06.01.2009, 11:32 Uhr
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Aber sicher. Als indessen die Georgier im August ein ähnliches PR-Konzert inszenierten, hat es die ganze hiesige Journaille geglaubt. Antworten


Michael Lemperer

06.01.2009, 11:31 Uhr
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Es gibt den Ausspruch " Offene Lippen versenken Schiffe", kein Wunder, das Irael vorsichtig ist. Man will ja nicht, dass sich die Hamas auf CNN, SFDRS etc über Israelische Truppenbewegungen informieren kann. Und der Hamas eine zusätzliche Propagandaplattform zu bieten wäre wirklich nonsens. Antworten


Thomas Meier

06.01.2009, 11:31 Uhr
Melden

Herr David Stern, Für eine sogenannte Demokratie, welche die Freiheit ach so schätzt, ist Israel diese mit Füssen am treten, zumindest was nicht Israelisis betrifft. Hunderte von Kindern, Frauen, Vätern und allen Anderen als Kollateralschaden zu bezeichnen ist für mich keine Entschuldigung. Antworten


Rafael Rüttimann

06.01.2009, 11:31 Uhr
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die Israeli beschweren sich immer über das, was man Ihnen angetan hat, oder was man ihnen verwehrt hat. der Holocaust-Bonus und der damit verbundene weltweite Maulkorb aus Tel-Aviv muss endlich ein Ende haben.. und wir müssen endlich dieses schwachsinnige Antirassismus-Gesetz abschaffen - damit sich die Bevölkerung aus ihrer verbalen Lähmung befreien und ihre Meinung sagen kann. Antworten


beni scheiner

06.01.2009, 11:20 Uhr
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@André Marty, selbst die neutralsten berichterstatter koennten aus "naivitaet" den feind ueber situationen informieren, die das land in dem sie akkreditiert sind, schaden bringen. warum versuchen sie nicht von egypten aus zu berichten. ist tel-aviv bequemer? deshalb, wohl dem, der nichts zu sagen hat und trotzdem den mund haelt !! Antworten


Hans Gmür

06.01.2009, 11:15 Uhr
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Wer schützt die palästinensische Zivilbevölkerung vor Mord und Massaker, wenn es die ausländischen Journalisten nicht tun. Es ist ja geradezu Ihre Aufgabe geworden, denn sonst tuts ja keiner. Immer wieder waren es in Konflikten die Journalisten, die auf exzessive Gewalt aufmerksam machten und anprangerten. Aber das können die Israelis natürlich nicht gebrauchen - dass ihre Gräueltaten auffliegen. Antworten


Hans Meier

06.01.2009, 10:55 Uhr
Melden

Ich bin kein Freund der Hamas. Ich bin ich mir auch bewusst, dass sich viele Israelis wegen ihrer Regierung schämen. Das Interview mit A.Marty spricht Bände. Es zeigt eindrücklich den moralische Verfall einer Militärmacht, die vor 40 Jahren innert 6 Tagen die ganze Sinaihalbinsel gegen 3 arabische Armeen besetzte . Heute rächt sich diese Hightech-Streitmacht an unschuldigen Kindern. Widerlich! Antworten


Hans Gmür

06.01.2009, 10:52 Uhr
Melden

Völker- und Menschenrechte sowie Meinungsäusserungs- und Pressefreiheit werden in vielen Ländern der Welt mit Füssen getreten. Seit 9/11 reicht es, dass ein Staat eine Gruppierung als "Terroristen" bezeichnet und schon sind alle Gesetze und Vorschriften und sogar Weltgerichte nur Schall und Rauch und s Papier nicht wert auf denen sie geschrieben sind. Die Weltmächte machen schamlos davon gebrauch Antworten


Paul Thürig

06.01.2009, 10:50 Uhr
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André Marty ist nicht nur ein ausgezeichneter Journalist,sondern er macht auch einen sehr guten TV-Job in Israel und Palästina.Unbestechlich und mit einer eigenen Meinung,die nicht allen passt! Als ehemaliger Pressekollege beim FAK 2 habe ich André Marty als absolut zuverlässigen und zuvorkommenden Kameraden und Journalisten kennen gelernt.Unter Zensur arbeiten zu müssen ist daher schlimm genug! Antworten


Joerg Schneeberger

06.01.2009, 10:44 Uhr
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Die wahrscheinlich modernste Armee der Welt ist in der Lage modernste Raketen abzufangen. Bei den gebastelten der Palästinenser ist das nicht möglich?Ein Kindergarten wird getroffen, der ganz zufällig leer ist, ein gutes Argument, ein weiteres Mal die sinnlos zu wüten. Massaker als Wahlkampf. Antworten


Daniel Meier

06.01.2009, 10:32 Uhr
Melden

@ Roman Volken: Informationen sind die wertvollsten Waffen in einem Konflikt. Warum also soll in einem Konflikt der Gegner über die Medien wertvolle Informationen über strategische Entscheide erfahren (das gilt für beide Seiten)? Und warum soll ein Journalist den Anspruch haben, mitten in einen Krisenherd vorzudringen? Er wird der erste sein, der sich beklagen wird, falls ihm etwas zustösst! Antworten


schweizer theo

06.01.2009, 10:22 Uhr
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dieses Verhalten der Israelis ist doch nicht verwunderlich. Militärische Aggressionen eines Volkes gegenüber einem anderen Volk, das sich auch im Recht sieht und kamikatzehaft in Einzelaktionen zur Wehr setzt sind doch chancenlos; es sei denn, man agiert wie die Israelis rücksichtslos und im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gehend. Aber davon soll die übrige Welt bitte nichts erfahren!! Antworten


michael feldinger

06.01.2009, 10:19 Uhr
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Hier noch Zensur à la SFDRS: Als letzte Woche eine Rakete in einer Schule in Beerschewa einschlug hiess es im SF-Bericht "eine leerstehende Schule wurde getroffen". Es hätte auch heissen können, "der Schulbetrieb wurde wegen der Lage bis auf weiteres ausgesetzt und nur deshalb kam es hier nicht zur Tragödie". "Leerstehend" will den Zuschauern wohl etwas vermitteln. Wie gesagt SFDRS zensuriert auch Antworten


Pierre A. Sobol

06.01.2009, 10:16 Uhr
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Wenn ich an die Bilder aus München zurückdenke, ist es mir klar, dass die Medien in einem Krieg in welchem es um das Überleben Israels geht, nicht zuvorderst stehen müssen. Dann klagen diese wieder über die grossen Verluste ihrer Mitarbeiter. München hat aber gezeigt, was alles falsch laufen kann und Unschuldigen Sportlern das Leben kostete. Nur weil die Medien zuvorderst standen. Antworten


Adi Hug

06.01.2009, 10:16 Uhr
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Es ist immer wieder eindruecklich wieviele Experten auf den Plan gerufen werden, wenn Kritik an einem Nahost Journalisten geuebt wird. Meine eigene Erfahrung sagt mir dass Herr Marty sehr ausgewogen berichtet. Leider fehlt im Fernsehen meist die Zeit fuer eine tiefgruendige Analyse. Antworten


Greney Eric

06.01.2009, 10:11 Uhr
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Es wäre ja wunderlich wenn Israel nicht probieren würde die Medien zu behindern oder zu manipulieren! Welcher Staat tut es nicht? Aber wenn z.B. China es tut, nennt man es Polizeistaatmethode. Antworten


Pierre A. Sobol

06.01.2009, 10:11 Uhr
Melden

Die Zeit der Intifada ist vorbei, wo zu angegebener Zeit die Medien auftraten und die Steinewerfer mit Panzerfäusten gegen israelische Soldaten antraten. Hier herrscht Krieg und da braucht es keine Journis welche die Nase zuvorderst haben und im Weg stehen. Wenigstens gesteht Marty Propaganda von palästinensischer Seite ein. Was muss er sein Leben riskieren und seine Kinder zu Waisen machen? Antworten


Bernd Sewering

06.01.2009, 10:10 Uhr
Melden

Unglücklicherweise verfügen die Palästinenser nicht, wie seinerzeit die Taliban mit den USA, über einen potenten Unterstützer! Somit steht man mit leichten Waffen einer hochgezüchteten und vom Westen finanzierten Militärmaschinerie gegenüber, die auch -wie man lesen kann- selbst vor einem Einsatz von Phosphor über bewohntem Gebiet nicht zurückschreckt! Würde ein "Verbündeter" den Palästinensern nur einige SA-7 Abwehrraketen liefern, wäre der Terror aus der Luft ganz schnell vorbei und man könnte endlich an den Verhandlungstisch zurückkehren. In Afghanistan hat eine ähnliche Unterstützung durch die USA damals der Taliban den Sieg gegen die ebenfalls übermächtige rote Armee gebracht! Aber auf so verlorenem Posten wie in Gaza hat wohl selten ein Volk gestanden! Antworten


David Stern

06.01.2009, 10:07 Uhr
Melden

Ich werde den Verdacht nicht los, dass Herr Marty und das SF eine parteiische Stellungnahme zugunsten der Palästineser einnehmen. Und ja Herr Marty, Israel ist nicht Schweiz. Das hätte Ihnen doch schon vor längerer Zeit auffallen müssen. Speziel wenn Israel sich in einem Krieg befindent, gelten andere Gesetze. Das traf aber auch auf die Schweiz während des 1. und 2. Weltkrieges zu. Antworten


Roman Volken

06.01.2009, 09:52 Uhr
Melden

Bei diesen lächerlichen Vorgängerkommentaren musste ich mir 2Mal die Augen reiben! Wollen sie tatsächlichen Medienzensur rechtfertigen, habe ich das richtig verstanden?!? Gerade in einer Kriegssituation sind unabhängige und qualitativ hochstehende Medienberichte (wie z.B. diejenigen von Hr. Marty) zentral. Wer diese zensuriert muss unglaublich viel Dreck am Stecken haben! Antworten


Steve Hunter

06.01.2009, 09:40 Uhr
Melden

Herr Marty, Sie befinden sich in einem Kriegsgebiet, da herrschen andere Gesetze. Es ist legitim, dass die Israelische Armee die Informationen zensuriert, auch zum Schutz der eigenen Soldaten. Wenn Sie mit dieser Situation nicht klar kommen, sollten Sie darüber nachdenken künftig Sportanlässe zu kommentieren. Antworten


Gini Bermond

06.01.2009, 09:40 Uhr
Melden

Einmal mehr wird vor unseren Augen ein Massaker an die Bevölkerung vollbracht, und keiner schaut hin, resp. keiner darf hinschauen! Im Warschauer Ghetto durfte auch niemand rein und Bericht erstatten....haben das eigentlich alle Israelis vergessen? Ich habe selber Verwandte, die in Konzentrationslager der Nazis gelandet sind...und kann beim Vorgehen der israelischen Armee nur den Kopf schütteln.. Antworten


@d r

06.01.2009, 09:39 Uhr
Melden

nein, d r, das nicht. aber man sollte in der arbeit nicht beeinflusst werden, oder gar mit dem arbeitsverbot bedroht werden. auch in einem krieg hat man das recht, informationen zu sammeln und zu vermitteln. und das sollte gewahrt bleiben. die "geilheit" ist ein anderes problem. und da ist es am konsumenten, das zu bestrafen, aber das will der konsument meist nicht, leider.... Antworten


Mari Wunderli

06.01.2009, 09:33 Uhr
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nach den total falschen, einseitigen und gefälschten Berichte während des Libanon Krieges, ist es verständlich dass Israel dieses Mal vorsichtiger ist. Der Schal macht sich nicht sehr gut- genau genommen ist es eine politische Aussage. Etwas Feinfühligkeit unter den Umständen -? Man erwartet es von den Israelis- die zuschauende und passive Welt hat aber keins- Doppelstandart???? Antworten


Bobby Cool

06.01.2009, 09:28 Uhr
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Haben sie gestern das bild ihrer redaktion gesehen. wo 10 arabische journalisten einen verletzen begeiern wie er von einem arzt auf einer bare in den spital gefahren wird. komisch das nieman von dieser beeinflussung spricht. Herr marty braucht man nicht auch noch als Geier in gaza . wollt ihr noch genau die soldaten zählen welche wo einmarschieren? und diese der hamas weitergeben? Antworten


Daniel Meier

06.01.2009, 09:21 Uhr
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Kein Wunder, so unprofessionell und einseitig wie Marty ständig berichtet. Von einem Korrespondenten vor Ort erwarte ich eine ausgewogene, sorgfältig rechechierte Berichterstattung. Falls er dem nicht gerecht wird - und das ist bei Marty so - bietet er den Zuschauern keinen Mehrwert und stellt seine Arbeit gleich selbst in Frage. Antworten


D R

06.01.2009, 09:14 Uhr
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Was erwartet die Presse? Das sie an der Front mitrennen kann und dazu live die Positionen der Kämpfenden preisgibt? Die Geilheit auf Reality-TV endet irgdenwo. Antworten



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