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Iranischer Wächterrat trifft sich mit Moussavi

Aktualisiert am 18.06.2009

Die obersten Hüter der Islamischen Republik hören am Samstag die offiziell unterlegenen Kandidaten an – obwohl sie als Anhänger Ahmadinejads gelten.

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«Arrogante Führer und Medien des Westens»: Ayatollah Khamanei gibt den «Feinden des Iran» die Schuld an der Eskalation der Proteste im Land.

   
Eingelenkt: Der oberste Kopf des Wächterrats, Ayatollah Ahmad Janati (rechts), hier mit dem Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad.

Eingelenkt: Der oberste Kopf des Wächterrats, Ayatollah Ahmad Janati (rechts), hier mit dem Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad. (Bild: Reuters)

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Die Wächter würden sich mit ihren Beschwerden befassen, hiess es am Donnerstag im staatlichen Radio. Ein Sprecher des Rates erklärte zudem, die zwölf Mitglieder hätten mit einer Überprüfung der 646 Beschwerden gegen die Wahl vom vergangenen Freitag begonnen.

Der konservative Wächterrat hat eine Annullierung der Wahl ausgeschlossen, aus dem offiziellen Angaben zufolge Amtsinhaber Mahmoud Ahmadinejad als Sieger hervorging. Unter anderem hatte der zweitplatzierte Mir Hossein Moussavi beantragt, den Urnengang für ungültig zu erklären.

Gegen das Ergebnis finden im Iran täglich Massenproteste statt. Anhänger Moussavis hatten bisher bezweifelt, dass sich der Wächterrat ihrer Anliegen annehmen würde, da er als parteiisch für Ahmadinejad gilt. Der Wächterrat prüft unter anderem, ob Gesetze des Parlaments dem islamischen Recht der Verfassung entsprechen. Zudem muss er Wahlausgänge bestätigen. (oku/sda)

Erstellt: 18.06.2009, 17:04 Uhr

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