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Israelische Luftangriffe im Gazastreifen
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Wie die israelische Armee mitteilte, beschossen Kampfflugzeuge zwei Ziele im Süden des Gazastreifens. Zuvor sei von dort eine Rakete auf einen Kibbuz im Süden Israels abgefeuert worden. Augenzeugen berichteten von mehreren Verletzten, konnten aber keine näheren Angaben zum Zustand der Opfer machen.
Nach Angaben der israelischen Armee beschoss die Luftwaffe in Rafah an der Grenze zu Ägypten mehrere Schmugglertunnel und in der Stadt Chan Junis einen metallverarbeitenden Betrieb. Bei dem Raketeneinschlag in dem Kibbuz wurde demnach niemand verletzt. Es war seit einen Monat die erste Rakete, die vom Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert wurde.
Nach Angaben der israelischen Regierung schossen militante Palästinenser seit dem Ende der Gaza-Offensive vor gut einem Jahr mehr als 200 Raketen und Mörsergranaten in Richtung Israel.
UN kritisieren Blockade des Gazastreifens
Der UN-Koordinator für humanitäre Einsätze, John Holmes, hat die israelische Blockade des Gazastreifens kritisiert. Sie nütze weder der Sicherheit Israels, noch schade sie der Herrschaft der Hamas über das Gebiet, sagte Holmes am Donnerstag in New York. Es sei zwar schlecht, dass es Hunderte von Tunneln gebe, die die Blockade umgehen, doch könnten die Menschen im Gazastreifen ohne sie kaum überleben.
Denn durch die Tunnel kämen wichtige Güter wie Lebensmittel und Arznei in das abgeriegelte Gebiet. Holmes, der den Gazastreifen in den vergangenen Tagen während einer Reise nach Israel und in die palästinensischen Gebiete besuchte, erklärte, er habe den jüdischen Staat abermals aufgerufen, den regulären Transport von Waren dorthin zuzulassen. (jak/sda/ddp/)
Erstellt: 12.03.2010, 08:48 Uhr



