Ausland

Israelischer Diplomat als Mossad-Agent

Aktualisiert am 24.03.2010 10 Kommentare

Der israelische Diplomat, der aus Grossbritannien ausgewiesen wurde, hat laut Medienberichten für den Auslandsgeheimdienst Mossad gearbeitet.

1/7 Ermordet
Hamas-Mitglieder stehen in Gaza vor dem Bild des Hamas-Führers Mahmoud al-Mabhouh, der im Februar 2010 in Dubai ermordet worden war.
Bild: Keystone

Nach Mord von Dubai gerät der Mossad ins Visier

   

Der Mann soll «in Kürze» durch einen anderen Geheimdienstvetreter in London ersetzt werden. Dies berichteten am Mittwoch das israelische Radio und die Zeitung «Jediot Ahronot». In dem Radiobericht kritisierte ein hochrangiger Vertreter Israels, der namentlich nicht genannt wurde, die britische Regierung: Die Ausweisung des Diplomaten sei «vor allem» politisch motiviert, sagte er. Aussenminister David Miliband, der schon lange eine «anti-israelische Politik» verfolge, wolle damit vor der Parlamentswahl in Grossbritannien um die Stimmen von Muslimen werben.

Grossbritannien hatte den israelischen Diplomaten am Dienstag im Streit um den tödlichen Anschlag auf einen Hamas-Führer in Dubai des Landes verwiesen. Miliband beschuldigte den Mossad, hinter der Fälschung britischer Pässe zu stehen, die bei dem Attentat im Januar benutzt worden waren. Israel wies den Vorwurf, der Mossad sei in das Attentat verwickelt, erneut zurück. Botschafter Ron Prosor und Aussenminister Avigdor Lieberman bedauerten die Entscheidung Londons, kündigten aber an, im Gegenzug keinen britischen Diplomaten ausweisen zu wollen.

Die Behörden von Dubai beschuldigen den israelischen Auslandsgeheimdienst, den Hamas-Führer Mahmud al-Mabhuh getötet zu haben. Mabhuh war am 20. Januar tot in einem Luxushotel in dem Emirat aufgefunden worden. Mehr als 20 Verdächtige sollen mit Pässen westlicher Staaten in das Emirat eingereist sein, zwölf von ihnen verfügten nach Angaben der Polizei über britische Dokumente. (raa/sda)

Erstellt: 24.03.2010, 13:50 Uhr

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10 Kommentare

Peter Treier

24.03.2010, 12:20 Uhr
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Und wann merkt Israel, dass es nicht tun und lassen kann was es will ? Aber nein, wenn man rechtsstaatliche Normen durchsetzten will und dabei einen Bürger Israels erwischt ist man automatisch gegen Israel... Antworten


Rosa Hartung

24.03.2010, 12:07 Uhr
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auch die Schweiz sollte gegen Israel aktiv werden ! Dies da der Flughafen Zuerich mit gefaelschten Ausweispapieren transitiert wurde und mit Swiss unter falschem Namen geflogen wurde (OHNE dass man es bei der Sicherheitskontrolle in ZRH merkte....) Antworten



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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.