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Lockerbie-Attentäter: Freiheit – zugunsten von BP
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Geschäfte und vor allem ein Vertrag für den BP-Konzern hätten «einen sehr grossen Teil» der Verhandlungen über die Freilassung des verurteilten Lockerbie-Attentäters ausgemacht, wurde Straw am Samstag im «Daily Telegraph» zitiert.
Der Justizminister hatte sich nach bisherigen Berichten ursprünglich dafür eingesetzt, den verurteilten Abdel Basset al-Megrahi von jeglicher Vereinbarung mit Libyen auszunehmen, änderte seine Meinung aber im Dezember 2007. Kurz darauf billigte die Regierung in Tripolis ein Ölgeschäft mit BP im Umfang von 900 Millionen Dollar.
Der schottische Justizminister Kenny MacAskill hatte den krebskranken al-Megrahi im August aus humanitären Gründen freigelassen. Daraufhin wurden Vorwürfe gegen die Regierung laut, dass hinter der Entscheidung handfeste Interessen an Ölgeschäften stehen könnten. Premierminister Gordon Brown wies dies entschieden zurück. (raa/ap)
Erstellt: 05.09.2009, 12:34 Uhr
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