Ausland
Netanyahu sendet Friedenszeichen aus
Gesprächsangebot an die Palästinenser: Benjamin Netanyahu. (Bild: Keystone)
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«Ich habe Gründe, realistischerweise zu hoffen, dass wir in den kommenden Wochen den Friedensprozess mit den Palästinensern ohne Vorbedingung wieder aufnehmen», sagte Benjamin Netanyahu am Mittwoch auf einer Konferenz in Herzlija bei Tel Aviv. Netanyahu spielte auch auf die Vermittlerrolle der USA an, die ihn zu dieser Hoffnung veranlasse. Üblicherweise bedürfe es zweier Tänzer für einen Tango, sagte er.
«Im Nahen Osten braucht man manchmal drei, wenigstens um mit dem Tangotanzen zu beginnen, und später, so vermute ich, können wir als Paar weitertanzen» mit den Palästinensern. Er hoffe, dass die Palästinenser willens seien, Frieden zu schaffen und Friedensverhandlungen zu führen.
Stopp des Siedlungsbaus gefordert
Der Sprecher der palästinensischen Autonomiebehörde, Nabil Abu Rudeina, reagierte zurückhaltend. Die Autonomiebehörde wisse nicht, worauf sich Netanyahu beziehe, sagte Rudeina der Nachrichtenagentur AFP. Die Palästinenserführung besteht auf einem vollständigen Stopp des Siedlungsbaus im Westjordanland und in Ost-Jerusalem.
Dieser Siedlungsstopp ist für die Palästinser Bedingung für eine Rückkehr an den Verhandlungstisch. Das israelische Kabinett hatte sich Ende vergangenen Jahres jedoch nur auf ein zehnmonatiges Siedlungsmoratorium mit zahlreichen Ausnahmen eingelassen. (vin/sda)
Erstellt: 04.02.2010, 09:06 Uhr












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