Palästinenserbehörde: Obama-Rede ist ein Neubeginn

Aktualisiert am 04.06.2009

Die palästinensische Autonomiebehörde hat die Rede von US-Präsident Barack Obama an die islamische Welt als «ermutigenden Neubeginn» begrüsst.

Obama hatte sich in Kairo nochmals deutlich für die Zwei-Staaten-Lösung im Nahostkonflikt stark gemacht. Nabil Abu Rudeinah, Sprecher des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas sagte, Obama habe «ehrlich und klar» über Partnerschaft, Vertrauensbildung und Abbau von Spannungen in der Region gesprochen.

Die Äusserungen des amerikanischen Präsidenten über das Leid der Palästinenser und die Notwendigkeit der Gründung eines palästinensischen Staates seien ein «wichtiger Schritt in Richtung einer gerechten und umfassenden Friedensregelung in der Region».

Israel müsse Obamas Worte sehr ernst nehmen und zwischen einer Friedensregelung und der Fortsetzung des Konflikts wählen, sagte Nabil Abu Rudeinah weiter. Obamas Rede sei «ein ermutigender Anfang, auf dem wir aufbauen sollten, und wir sind bereit, den Friedensprozess gemäss der arabischen Friedensinitiative und den Rechten des palästinensischen Volkes fortzusetzen». (raa/sda)

Erstellt: 04.06.2009, 15:09 Uhr

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