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Revolutionsgarden stossen neue Drohungen aus

Die Revolutionsgarden im Iran, die mächtigsten Streitkräfte des Landes, haben am Montag mit der Zerschlagung möglicher weiterer Proteste gedroht.

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Die Webseite des englischsprachigen iranischen Senders PressTV, wo die Ayatollahs Einfluss nehmen wollen.

   

Die Demonstranten sollten sich auf eine Konfrontation mit den Sicherheitskräften einstellen, falls sie erneut auf die Strasse gingen, erklärte die Elitetruppe am Montag auf ihrer Webseite. Die Opposition solle «die Sabotage und die aufrührerischen Aktivitäten» einstellen. Der Widerstand sei eine «Verschwörung» gegen den Iran.

Oppositionsführer Mir Hossein Moussavi hat am Sonntag angekündigt, die Proteste gegen das offizielle Ergebnis der Präsidentenwahl vom 12. Juni weiter aufrechtzuerhalten. Moussavi rief seine Anhänger zur Fortsetzung der Proteste auf. Angesichts des gewaltsamen Vorgehens der Sicherheitskräfte forderte er diese auf seiner Website aber zur Zurückhaltung auf. «Es ist euer Recht, gegen Lügen und Betrug zu protestieren, aber ihr solltet immer Zurückhaltung üben», heisst es auf einer auf Mussawis Internetseite verbreiteten Erklärung.

Die iranische Regierung scheint sich weiter auf einem harten, unversöhnlichen Kurs zu befinden. Laut «Spiegel» berät die Führung, europäische Diplomaten auszuweisen. Begründung: Der Westen unterstütze die «Randalierer» bei den Strassenprotesten gegen den Ausgang der Präsidentenwahl. «Die Unterstützung von Anarchie und Vandalismus durch westliche Mächte und Medien ist in keiner Weise hinnehmbar», sagte ein Regierungssprecher am Montag in Teheran. (sam/ap/)

Erstellt: 22.06.2009, 14:03 Uhr

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