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Südafrika streicht Aids-Forschern die Fördermittel
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Das teilte die Professorin Anna-Lise Williamson der Nachrichtenagentur AP am Montag in Kapstadt mit. Auch das Versorgungsunternehmen Eskom habe die finanzielle Unterstützung eingestellt.
Dabei begann die klinische Testphase für den Impfstoff am Montag in Kapstadt. Nach Angaben des Präsidenten des von der südafrikanischen Regierung unterstützten Medizinischen Forschungsrats, Anthony Mbewu, beteiligen sich 36 gesunde Freiwillige daran.
Von den USA unterstützt
Unterstützt wird die Forschungsarbeit der Universität Kapstadt von den Nationalen Gesundheitsinstituten der USA, die auch die Produktion des Impfstoffs übernommen haben. In den USA läuft bereits ein Test an zwölf Freiwilligen.
Williamson sagte, das südafrikanische Forschungsministerium habe sich gegen eine weitere finanzielle Unterstützung des Projekts entschieden. Die Folge: «Für die Entwicklung eines Impfstoffs hat die südafrikanische Initiative für einen Aids-Impfstoff derzeit kein Geld.»
In Südafrika tragen rund 5,2 Millionen der knapp 49 Millionen Einwohner den HI-Virus - mehr als sonst irgendwo auf der Welt. Die am schwersten betroffene Bevölkerungsgruppe sind junge Frauen im Alter von 20 bis 34 Jahren, von denen jede Dritte mit dem Virus infiziert ist. (oku/ap/)
Erstellt: 20.07.2009, 15:11 Uhr



