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Syrien droht erstmals mit Chemiewaffen

Im Falle einer ausländischen Intervention im Syrien-Konflikt ist das Regime offenbar bereit, bis zum Äussersten zu gehen: Erstmals wurde eine mögliche Verwendung von Chemiewaffen ins Spiel gebracht. Mehr...


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76 Kommentare

Ramon Martin

24.07.2012, 09:10 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Regimes, die mit Chemie- oder Atomwaffen drohen, haben keinerlei Daseinsberechtigung. Dies betrifft insbesondere die "Schurkenstaaten" Syrien, Iran und Nordkorea. Antworten


Gianni Dal Pont

24.07.2012, 08:54 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@ Adrian Huber , wenn Sie einmal kurz zum Konkurenzblatt , der NZZ klicken , dort den Titel :" Die USA im Syrien-Dilemma " eingeben , Artikel vom 23.7. , da hat ein Leser div. Link angegeben , auch vom Schweizer Militaerblatt , klicken Sie darauf und Sie werden sehen , wie Kriegspropaganda , Umstürze , Waffenlieferungen fernab der Weltbevölkerung organisiert werden und die Medien spielen mit.... Antworten


Stephan Schmitt

23.07.2012, 23:47 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Es ist einfach eine Schande wie hier Tatsachen verdreht werden. "Syrien droht erstmals mit Chemiewaffen" heisst es im Titel. Dabei hat Syrien nur gesagt sie würden niemals die eigenen Leute mit Chemiewaffen angreifen. Wenn aber die Nato einmaschiert dann würden sie sie einsetzen. Wo ist nun die Drohung? Was würden denn die USA machen wenn fremde Truppen in ihr geliebtes USA einmaschieren würden? Antworten


Reto Zumstein

24.07.2012, 09:50 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@Schmitt: Ganz einfach, Herr Schmitt. Der Einsatz von Chemiewaffen ist schon seit Jahren durch entsprechende Konventionen verboten.


Markus Meili

23.07.2012, 20:54 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Erstmals? Davon schwafeln die Medien seit einiger Zeit. Wahrscheinlich so glaubwürdig wie Saddams Massenvernichtungswaffen. Antworten


Adrian Huber

23.07.2012, 20:18 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Etwas betreffend Giftgaseinsatz Saddam. Dieses Gas bez. seine Bestandteile wurden unter Aufsicht v. UK, FR und den US Regierungen an den Iraq geliefert um gegen den Iran einzusetzen. Chemical Ali hat dieses "Mittel" auch gegen einen Teil seiner Minderheitenbevölkerung eingesetzt. Ich glaube jede/r der die Bilder gesehen hatte wird sich vorstellen können d. diese Menschen sehr quahlvoll zu Grunde gingen - egal ob Kurde oder Iranischet Soldat ... Antworten


Adrian Huber

23.07.2012, 20:09 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Manchmal möchte ich am liebsten sagen warten wir doch und sehen wer schlussendlich recht hatte. Aber es geht hier um Menschen wie wir, die einfach und vorallem sicher leben möchten. Was ich dem Westen vorwerfe? RUS soll sofort die Waffenlieferungen einstellen, wärend die die dies fordern off. zugeben die Rebellen mit Waffen zu unterstützen. Hypokratie - wer bestimmt was richtig ist? Immer stehen irgend welche verrückten Despoten bereit ... Antworten


eugen bissegger

23.07.2012, 19:57 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Welches Land würde nicht die eigene Souverenität verteidigen wollen? Was mit Syrien geschieht ist ein weiteres imperialistisches West-Verbrechen. Die Täter gehörten an den Pranger. Wer masst sich an, Weltpolizist zu spielen? Es liegen alle Informationen auf dem Silbertablett. Wer es nicht bündeln/einordnen kann, soll Nachhilfeuntericht nehmen oder dann weiter an die Pseudo West-Demokratie glauben. Antworten


Beat Riemer

23.07.2012, 19:34 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Die USA sind da weitaus brutaler. Beispiel: Wir drohen nicht, sondern behalten uns vor auch nicht nuklear bewaffnete Staaten mit Kernwaffen anzugreifen, wenn diese "unsere vitalen Interessen" bedrohen. Antworten


Thomas Müller

23.07.2012, 20:26 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Ich kann mich nicht erinnern dass Bush mit Atomwaffen gedroht hat als die Demokraten in weiten teilen des Landes gegen seine Wahl protestiert haben. Sie verwechseln einen demokratischen Rechtstaat mit einem Doktatorenregieme dessen einzige Legitimität in den stärkeren Waffen des Regiemes besteht.


Herbert Weber

23.07.2012, 17:51 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Mal schauen welcher "befreundete Dienst" diesmal den "Curveball" wirft. Letztesmal wars der BND. Die Kriegsgurgeln des medial-politischen Komplexes werden das übrige tun. Antworten


Gilbert Kuster

23.07.2012, 16:29 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Saddam Hussein benutzte Chemiewaffen gegen die Kurden und es war abscheulich. Senfgas wurde verwendet im 1. Weltkrieg, Elsass und es war abscheulich. Agent Orange wurde eingesetzt von den USA in Vietnam und gerät in Vergessenheit einiger Foristen. Ein jeder, welcher solche Bio/Chem. Waffen entwickelt, besitzt oder aber verwendet, ist ein Mörder. So wie Lügengeschichten. Antworten


Astrid Meier

24.07.2012, 08:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Paul Russak: Agent Orange hatte und hat verheerende Wirkung auf das werdende Leben. Abertausende schwerstbehinderte dioxingeschädigte Vietnamesen können Ihre Aussage nur als blanken Zynismus auffassen! Zudem erlitten rund 200'000 US-Soldaten bleibende Schäden durch das Gift. All das wurde von der damaligen US-Regierung in Kauf genommen, um einen Krieg am andern Ende der Welt zu gewinnen.


Beat Riemer

24.07.2012, 07:03 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Mal zur Info: Nach Angaben unabhängiger internationaler Organisationen hatten die Amerikaner 2003 Bomben mit knapp 2000 Tonnen abgereichertem Uran auf irakisches Territorium abgeworfen. In manchen Regionen übersteigt die Strahlung die natürlichen Werte um mehrere tausend Mal.Kann sich hier jemand 2000 Tonnen vorstellen?


Paul Russak

23.07.2012, 21:44 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Wieso kann niemand über Giftgasanwendung arabischer Staaten einen Kommentar schreiben, ohne gleichzeitig die USA, Israel und den Westen anzuklagen. Auch wenn diese Gase westlicher Herkunft waren, die Verbrechen wurden von Araber und Muslimen begangen. Zudem: Agent Orange der USA in Vietnam war ein Entblätterungsgift um den Kampf gegen die Vietkong zu erleichtern.


Gilbert Kuster

23.07.2012, 19:34 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@ H.Egg: Die Technologie für die Produktion der Waffen stammen eindeutig aus anderen Hemisphären wie vom Irak. Auch entwickelte nachweislich kein arabisches Volk seit eh und je für die Industrie taugliche Geräte im Sinne von Waffen/Feinmechanik/Autoindustrie etc. Aber gell das Rohöhl geniessen wir in vollen Zügen, vermarktet von westlichen Einflüssen.


Heinz Egg

23.07.2012, 18:50 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Saddam hatte auch die grössten Fabriken welche diese Waffen herstellten, darum wurde er ja auch angegriffen und stillgelegt. Oder war dem nicht so?????????


Rafiq A. Tschannen

23.07.2012, 17:29 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Und, wo hat er diese gekauft?


Manuel First

23.07.2012, 17:22 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Saddam setzte die Chemiewaffen vor Allem gegen den Iran ein.
Und die USA setzen nach wie vor panzerberchende Uranmunition und Phosphor ein; Falludscha lässt grüssen,...


Thomas Schwarz

23.07.2012, 16:03 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Klar, "die Wahrheit stirbt zuerst". Aber ich bin es leid bei jedem Konflikt wirre Verschwörungstheorien zu lesen von wegen das sei alles nur erfunden und der diktatorische Machthaber sei gar nicht so schlimm. Sobald die ersten Flüchtlinge vor der Schweizer Grenze stehen schreien dann wohl auch diese Kommentatoren am lautesten. Antworten


Martin Frey

23.07.2012, 22:58 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Möckli: Sie haben die gefürchtete Geheimoperation "Lollipop" vergessen zu erwähnen.


Thomas Müller

23.07.2012, 20:34 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Möckli ein 50 Jahre alter CIA Coup aus den Anfängen des kalten Krieges der nie gross bestritten wurde ist gewiss ein guter Beweis für eine Weltverschwörung..
@Stoffel wenn die West Presse so falsch lag müsste ja in Egypten und Lybien bereits ein Taliban Pendant an der Macht sein. Dabei sind es Lieberale und gemässigte konservative die beide dem Westen freundlich gesinnt seind.


Peter Stoffel

23.07.2012, 18:07 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

@Schwarz:
Lesen Sie weiter manipulierte westliche Pressen und träumen Sie, während wir Anderen recherchieren und der Sache auf den Grund gehend die Wahrheit finden.


Micky Möckli

23.07.2012, 16:14 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Wirre Verschwörungstheorien? Wirklich? Und was war die "Operation Ajax" im Iran? Und was war die "operation 40"? Eine Liste solcher Operationen ist sehr lang. Nichts von "Theorie" also, sondern "Realiät".


Andreas Meier

23.07.2012, 15:50 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Und das Alles vielleicht nur, damit das irakisch-arabische Öl nicht mehr durch den persischen Golf und an Jemen/Somalia vorbei transportiert werden muss, sondern durch eine Pipeline, die über syrisches Gebiet zum Mittelmeer führt? Eine (Verschwörungs-)Hypothese, gewiss. Doch ist sie so abwegig? Antworten


Andreas Meier

23.07.2012, 16:52 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Gute Info. Danke, Herr Trütsch. Betreffend Türkei vielleicht noch die Anmerkung, dass die Türken (oder vielmehr das Osmanische Reich) von einem Teil der Araber immer noch als ehemalige Besatzer gesehen werden (entnehme dies einer Doku-Filmreihe zur Geschichte des Islam bzw. Nahen Ostens, die kürzlich im Fernsehen zu sehen war).


Hans Trütsch

23.07.2012, 16:23 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

@Meier:Sehr abwegig!erstens kann das irakische öl viel einfacher via Türkei durch bereits bestehende Infrastrukturen nach Europa gelangen+andererseits hat Saudi Arabien seit ein paar Wochen eine Pipeline reaktiviert,die ihr+das Emiratenöl an der Meerenge von Hormuz vorbei direkt an den indischen Ozean liefert.Sie könnten es auch ins Rotemeer liefern.Niemand braucht das irakische öl im Mittelmeer!


urs bauer

23.07.2012, 14:27 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

War ja ab zu sehen, dass nun die Gefahr des Einsatztes von Chemiewaffen als nächstes zu Propaganda Zwecken misbraucht wird. Die "Beobachtungsstelle aus London", die uns mot so zuverlässigen Informationen versortgt, wird es uns dann sicher früh genug mitteilen wenn diese zum Einsatz kommt. Die Frage ist dann nur. WER wird diese Einsetzten? Antworten


Thomas Müller

23.07.2012, 20:41 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ich würde nicht darauf Wetten das Assad von seinem Giftgasbesitz, den er ja stolz zugibt, nichts einsetzt. Immerhin geht es aus seiner Sicht um nicht geringeres als um Syriens Unabhängigkeit. Das die Rebellen in den Besitz kommen und dieses auch einsetzen halte ich für eher unwarscheinlich. Nicht aus moralischen Gründen sondern weil schlicht Trägersysteme sowie das nötige Knowhow fehlen.


Urs Widmer

23.07.2012, 17:06 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Zu sagen ist noch, dass die "Beobachtungsstelle für Menschenrechte" in London ein Einmannbetrieb ist, der den Rebellen oder Terroristen nahesteht. Ich finde es unglaublich, dass die Medien dies als Quelle nehmen. Nur einseitige Pro-Rebellen Berichte. Hat der westen mal überlegt, was abgeht wenn Assad gestürzt ist? Arme Minderheiten wie Christen, werden kaum eine Überlebenschance haben.


wener hueppi

23.07.2012, 14:21 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Assad hat Chemiewaffen u. bei seiner Drohung handelt es sich nicht um eine leere Drohung. Vermutlich wird dann Israel eingreiffen u. die werden mit diesem Herrn einen kurzen Prozess machen. Leider wird dies aber auch keine Loesung sein. Alles wird noch schlimmer, da dieses Land tief gespalten ist (Alawiten, Sunniten, Schiiten, Christen, Kurden). Antworten


Roman Schneider

23.07.2012, 13:37 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

Aus der Luft bombardiert? Mit was denn, wenn kein Flieger fliegt? Schlechtester Propagandabericht der letzten 7 Tage! Hatte die Kritiker doch Recht die Ihre Zeitung ab abonniert haben? Antworten


Thomas Müller

23.07.2012, 20:46 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Habe ich etwas verpasst? Ich dachte immer Syrien hat eine beachtliche Luftwaffe bestehend aus Mig21 und Mig23. Beide durchaus in der Lage Chemische Kampfstoffe einzusetzen.


Sabrina Wunderli

23.07.2012, 13:29 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Die Frage ist wohl auch, woher die Zutaten für die Chemiewaffen staffen. Eine grausige Vorstellung, was den Menschen in Syrien noch bevor steht. Wenn es richtig eng wird, dürfte Assad, wenn er dann nicht schon im Exil ist, mit der Chemiekeule um sich schlagen. Ein Präsident ohne Ausweg, ist ein sehr gefährlicher Präsident. Assad ist unberechenbar und das macht die Sache noch gefährlicher. Antworten


Martin Frey

23.07.2012, 15:29 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Gute Replik auf eine völlig sinnfreie Weltfremdheit, Hr. Billow. Offenbar gibt es nach wie vor Leute, die den Unterschied zwischen einer freien Demokratie und einer Diktatur noch nicht verstanden haben.


Vladimir Billow

23.07.2012, 14:48 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

@Möckli 'Hat denn jemand die Syrier gefragt, ob sie diesen bewaffneten "Aufstand" wollen?' Ziemlich zynisch, finden sie nicht? Also nein, die wurden LEIDER bei KEINER politischen Entscheidung gefragt... darum ist so ein Aufstand möglich und nötig! Hätten die Syrier eine Möglichkeit zur politischen Partizipation gehabt, wäre ein Aufstand nicht nötig gewesen.


Micky Möckli

23.07.2012, 14:06 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

"Al-Kaida" ist auch unberechenbar. Was im Irak zur Zeit abläuft ist ja heute im Tagi zu lesen. Ist es das, was die Syrier wollen? Sicher nicht. Hat denn jemand die Syrier gefragt, ob sie diesen bewaffneten "Aufstand" wollen ?


Dino Sabanovic

23.07.2012, 13:20 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

Hier geschieht genau das gleiche, wie in Bosnien/Sarajevo in den 90ern. Städte werden belagert, Zivilisten werden auf dem Fadenkreuz gehetzt und es gibt unzählige Tote! Das sind Menschenleben die da Tag für Tag ausradiert werden! Doch man schaut weg und schiebt es andauernd den anderen in die Schuhe, Hauptsache man ist nicht selber betroffen. Ein grosses versagen der Internationalen Gemeinschaft! Antworten


Ernst Hiestand

24.07.2012, 03:03 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Nein, das Versagen ist in Syrien unter Syrier, ob Regierung oder 'Rebellen' nicht viel Unterschied, und das Endresultat wird sehr fragrlich sein.
Wiederum soll der Westen (Internationale Gemeinschaft) schuldig sein.
Kanada verlor 150 Friedenstruppe im früheren Yugoslavien und 157 Kampfturppen in Afghanistan.
Bin total gegen jedgliche Intervention mit Truppen der UNO oder NATO.


Martin Frey

23.07.2012, 22:42 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Guter Input, Hr. Stoffel. Dann gehen Sie doch mal dahin und sagen Sie das denen. Wird sicher das Problem lösen


Peter Stoffel

23.07.2012, 18:17 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

@Frey:
- keine Aufständischen mehr nach Syrien einschleusen
- aufständische weder mit Waffen noch mit Geld unterstützen
DAS Kann die internationale Gesellschaft tun!


Martin Frey

23.07.2012, 15:36 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Und was schlagen Sie vor, soll die internationale Gemeinschaft denn tun, Hr. Sabanovic? Und wie?


Peter Haller

23.07.2012, 13:20 Uhr
Melden 79 Empfehlung 0

"Weapon of mass destruction"
Kommt mir irgendwie bekannt vor, dieser Kriegsgrund, nur wo habe ich das schon mal gehört?
Antworten


Astrid Meier

23.07.2012, 23:51 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Der Iran/Irak Krieg war ein klassischer Stellvertreterkrieg, für den Saddam durch die Amerikaner aufgerüstet wurde. Es hatten sich dann auch alle im Westen etwas entsetzt über Halabscha, aber Konsequenzen hatte das keine. Im Fall von Syrien ist es aber scheints so, dass drei Städte nahe der türkischen Grenze von den syrischen Regierungstruppen kampflos den Kurden überlassen wurden.


Sacha Meier

23.07.2012, 21:53 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Tja, Geschichte wiederholt sich bekanntlich immer wieder. Weil der Trick mit den angeblichen Massenvernichtungswaffen als Kriegsgrund immer so gut funktioniert, sollte man eigentlich das Akronym WMD in «Weapons of Mass Deception» umtaufen.


Anastasia Margarita Vaska

23.07.2012, 19:24 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

@Haller: An Halabdscha und den Iran-Irak-Krieg sollten auch Sie sich erinnern, wie S. Hussein dort Sarin und Co einsetzte!!!


Hansjürg Meister

23.07.2012, 13:14 Uhr
Melden 85 Empfehlung 0

Syrien hat überhaupt nicht gedroht, sondern viel eher die Befürchtungen westlicher Medien vor wenigen Tagen zerstreut, dass Chemiewaffen gegen die Rebellen eingesetzt werden. Wenn die Chemiewaffen nicht gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt werden sollen, bleiben ja nur ausländische Truppen übrig. Was soll diese Panikmacherei? Die Verkaufszahlen der Medien oder eine westl. Intervention pushen? Antworten


Reto Zumstein

24.07.2012, 23:02 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Blatter: Klar dienen Atomwaffen der Abschreckung. Die Unterscheidung zwischen strategischen und taktischen dient genau dem Zweck, nämlich die Abschreckung glaubhaft zu halten, und Sie sind prompt drauf reingefallen. Und legen Sie sich einen besseren Namen zu.


Sepp Blatter

24.07.2012, 14:45 Uhr
Melden

herr zumstein, es gibt nach wikipedia die klassifizierung zwischen strategische kernwaffen und taktische kernwaffen. wird also nichts mir ihrer aussage, der sinn von kernwaffen sei deren nichteinsatz.


Reto Zumstein

24.07.2012, 13:26 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Meister: Völligen Unsinn, den Sie da schreiben. Der Sinn von Atomwaffen war z.B. im Kalten Krieg eben genau nicht deren Verwendung, sonst würden wir wohl alle nicht mehr existieren. Es geht in erster Linie um Abschreckung. Einzige Ausnahme waren die Bombenabwürfe über Japan 1945. Und bei Staaten wie Nordkorea oder dem Iran bin ich mir auch nicht sicher, wie die mit den Waffen umgehen.


Marcel Pfister

24.07.2012, 03:32 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Na dann sind wir doch alle beruhigt, Herr Meister. Gut zu wissen, dass Syrien überhaupt Chemiewaffen besitzt. Wir haben es alle vermutet aber nun wissen wir es bestimmt. Gut auch zu wissen, dass Syrien entschlossen ist, diese auch einzusetzen. Wie schön für die, dass das aber "nur" gegen ausländische Truppen gilt.
Ich gehe davon aus, dass sie bei anderen Ländern genau so kulant verfahren.


Schwab Markus

23.07.2012, 19:21 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Wenn man wie wahrscheinlich Hansjürg Meister im sicheren Mitteleuropa sitzt, lässt sich leicht locker daherreden von wegen Panikmacherei. Wenn das die syrischen Aufständischen, die Israeli oder die anderen Nachbarstaaten von Syrien nicht locker vom Hocker nehmen mit Chemiewaffen ein Dutzend oder Hundert Kilometer vor der eigenen Haustüre, sieht das sehr viel anders aus.


Julius Wiederkehr

23.07.2012, 13:47 Uhr
Melden 45 Empfehlung 0

Das sind wohl die Chemiewaffen der selben Bauart die die Amerikaner im Irak nie gefunden haben. Ich hätte es glatt voraussagen können.... Das musste ja so kommen, denn es ist Syrien und keiner hat sich gefragt, wieso sich die Russen und Chinesen weigern einzugreifen. Macht das mal Publik!
Vielleicht sollte man mal die Propaganda durch eine freie Presse ersetzen, dann wird schon vieles einfacher.
Antworten


Hans Trütsch

23.07.2012, 14:59 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Julius:jetzt nicht das Kinde mit dem Bad ausschütten.Ich habe ihre Unterstellung bezüglich nicht vorhandener C-Waffen in Syrien angeprangert,mich hingegen nicht zum Ihrem Wissen der israel. Aussenpolitik geäussert.Das Gaza-Ghetto ist schlimm,es wird Sie darum freuen zu hören,dass Ägypten seit diesem Wochenende täglich 1200 Pers. die Grenze passieren lässt+die Visapflicht für Pals abgeschafft hat.


Hans Trütsch

23.07.2012, 13:55 Uhr
Melden 49 Empfehlung 0

wie wäre es,wenn sie mal nicht der Presse die Schuld für ihr Unwissen geben und selber recherchieren?Es ist allgemein bekannt,dass Syrien seit dem 6-Tagekrieg gegen Israel eines der grössten C-Waffenarsenal der Welt aufgebaut hat.Die Chemiewaffenkonvention haben sie aus gutem Grund nicht unterschrieben. Der Vergleich mit Irak ist in diesem Zusammenhang ein schlechter Scherz+zeugt von Ignoranz.


Anastasia Margarita Vaska

23.07.2012, 13:07 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Das Baath-Regime gleicht sich immer mehr Saddam Husseins Baath-Regime an, siehe Halabdscha. Ich verstehe Egud Barak voll und und ganz. Antworten


Martin Frey

23.07.2012, 16:18 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Wenn der Assad nicht vorhat, seine Chemiewaffen gg. sein eigenes Volk einzusetzen, dann wird er sich wohl auch daran halten, nicht wahr Fr. Meier? Ist ja bekannt dafür, zu seinem Wort zu stehen und seine Bevölkerung zu verschonen.


Reto Zumstein

23.07.2012, 16:15 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

@Meier: "hat Assad aber nicht vor, die Chemiewaffen gegen einheimische Minderheiten einzusetzen". Schön, dass Sie die Aussagen von Assads Schergen unkritisch als wahr betrachten. Aber woher haben Sie denn eigentlich diese Aussagen? Etwa aus der westlichen, gesteuerten Presse? Glauben könnte ich Ihnen ja nur, wenn Sie an der Pressekonferenz in Damaskus selbst dabei waren...


Astrid Meier

23.07.2012, 14:42 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Gemäss dem Bericht hat Assad aber nicht vor, die Chemiewaffen gegen einheimische Minderheiten einzusetzten. Ehud Barak hat in Syrien schlicht nichts zu suchen. Es reicht schon, wenn Israel Phosphorbomben und Streubomben gegen die Palästinenser einsetzt.


Pierre KOHLER

23.07.2012, 13:39 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Zum Glück gibt es noch jemanden der sich an den Einsatz von Chemiewaffen durch Saddam Hussein erinnert. Leider ist das vielen nicht bekannt. (vgl den Beitrag von Hr Peter Haller)


rolf bürgi

23.07.2012, 13:00 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

und wieder mal hat die diplomatie versagt....in was für einer welt leben wir. der assad soll doch einfach zurücktreten und den rest seines lebens für sich geniessen. am meisten nervt mich die ohnmacht der uno, resp. dass vetomächte einfach die ganze welt blockieren können Antworten


Peter Kaegi

23.07.2012, 13:00 Uhr
Melden 46 Empfehlung 0

Diese Propaganda ist bekannt, allerdings nicht mehr glaubwürdig. Antworten


eugen bissegger

23.07.2012, 15:04 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Als wäre Syrien das einzige Land welches über Chemiewaffen verfügt. Nur noch amüsant, Die Realität ist tragischer, Herr Zumstein. Wer hat die Uranmunition, Schallbomben, Clusterbomben etc., letztlich noch die A-Bomben?


Reto Zumstein

23.07.2012, 15:48 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@bissegger: ich habe nicht behauptet, dass andere Länder über keine derartigen Waffen verfügen, aber im Beitrag geht es eben jetzt um Syrien. Wie Sie wieder versuchen, abzuschwächen und abzulenken, ist man ja gewohnt.


Reto Zumstein

23.07.2012, 13:16 Uhr
Melden 44 Empfehlung 0

@Kaegi: Und wieso nicht, wenn ich fragen darf? Dass Syrien über Chemiewaffen verfügt, ist seit Jahrzehnten bekannt. Nur offenbar den meisten Kommentarschreibern nicht, die umgehend wieder behaupten, es sei nur ein "Vorwand" des Westens.


Peter Grainer

23.07.2012, 12:48 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Wahrscheinlich drot demnächst eine ausländische Intervention. Die USA und Israel werden es nie zulassen, dass die chemischen Waffen in dubiose Hände geraten und da man diesem Regime alles zutrauen muss, wird es über kurz oder lang eine Intervention geben. Wurde aber auch Zeit. P.S. Die paar rostigen russischen Kriegsschiffe bei Latakia werden da wohl kaum ein Hinderniss darstellen. Antworten


Astrid Meier

23.07.2012, 14:20 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

@Seibler: in die Hände von al-Qaida, welche gem. ernstzunehmender Experten (Tilgner) in Syrien angekommen sind.


Peter Grainer

23.07.2012, 14:01 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Ja, hoffentlich gibt es eine Intervention!@Hermann Seibler: Es ist ja wohl ungeheuerlich was sie da schreiben. USA und Israel mit diesem Irren in seinem Präsidentenbunker zu vergleichen!


Hermann Seibler

23.07.2012, 13:47 Uhr
Melden 41 Empfehlung 0

"chemische Waffen in dubiose Hände geraten..."
Welche dubiosen Hände meinen Sie? Israelische, amerikanische,
englische....?


Urs Weiersmüller

23.07.2012, 13:25 Uhr
Melden 40 Empfehlung 0

Glauben sie wirklich, da gebe es noch immer keine ausländische Intervention? Wieso eskaliert denn der Bürgerkrieg? Wer finanziert das alles? Wer liefert Waffen an die Rebellen?


Gaby Müller

23.07.2012, 12:44 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

Ach du Schande! Ich hoffe, China und Russland erwachen aus ihrer Lethargie und handeln. Antworten


Thomas Müller

23.07.2012, 20:52 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@G.Müller Russland und China werden sich hüten etwas zu unternehmen. Das könnte ja bedeuten dass die eigenen Völker auf die Idee kommen die Regierung mitzugestalten. Ein Konzept das sowohl Putin als auch Chinas KP unbekannt und zutiefst suspekt ist


Walter Sahli

23.07.2012, 15:44 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Nun, vielleicht mögen sich halt weder China noch Russland zu Handlangern jener Länder machen, die längst beschlossen haben, dass Assad weg muss. Eine "konstruktive UNO-Resolution" ist in diesem Fall eh ein Witz. Assad muss weg (wird er auch über kurz oder lang) und danach kommt Syrien à la Irak: Autobomben, Selbstmordattentate, Schiessereien und weit und breit kein Beobachter f. Menschenrechte.


Gaby Müller

23.07.2012, 15:15 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Ich schreibe nicht von einer kriegerischen Intervention. Ich schreibe davon, dass China und Russland ihren politischen Einfluss auf Assad geltend machen und an einer konstruktiven UNO-Resolution mitarbeiten sollen. Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Chemiewaffen weltweit verboten und vernichtet gehören. Wir sind schon ganz schön irre, dass wir solchen Müll produzieren.


Walter Sahli

23.07.2012, 14:45 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Und wie sollen China und Russland handeln? Es spielt doch schon längst keine Rolle mehr, ob Assad noch Präsident ist oder nicht. Die Gewalt in Syrien wird in den nächsten Jahren genauso weitergehen. Nur wird dann halt nur noch am Rand darüber berichtet (s. Irak), weil es keinen offensichtlichen Sündenbock mehr gibt und die Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London keine Zahlen mehr liefert.


Roger Kowalsky

23.07.2012, 14:35 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Ganz ihrer meinung.
Nato muss sofort rein.
@müller Am besten sie schicken ihre kinder nach Syrien um für
Die demokratie und Freiheit zu kämpfen.
Wir brauchen jeden Mann/Frau



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