Ausland
Terroristen-Kommandeur im Irak getötet
Artikel zum Thema
Al-Masri und der Anführer einer weiteren Extremistengruppe, Abu Omar al-Bagdadi, kamen in der Nacht zum Montag bei einer gemeinsamen Militäraktion irakischer und US-amerikanischer Einheiten ums Leben, wie die US-Streitkräfte mitteilten. Der irakische Ministerpräsident Nouri al-Maliki zeigte auf einer Pressekonferenz in Bagdad zum Beweis Bilder zweier blutverschmierter Leichen herum.
Der Oberbefehlshabers der US-Truppen im Irak, General Raymond Odierno, wertete den Tod der beiden Extremistenführer als «den wahrscheinlich schwersten Schlag gegen die al-Qaida im Irak seit Beginn des Aufstandes». Al-Masri hatte die Führung der al-Qaida im Irak übernommen, nachdem der Jordanier Abu Mussab al Sarkawi im Juni 2006 bei einem US-Luftangriff getötet worden war. Al Bagdadi war der selbsterklärte Chef der Al-Kaida-nahen Organisation Islamischer Staat Irak.
Neuauszählung von mehr als 2,5 Millionen Stimmen angeordnet
Sechs Wochen nach der Parlamentswahl im Irak hat die Wahlkommission eine Neuauszählung von mehr als 2,5 Millionen in Bagdad abgegebenen Stimmen angeordnet. Die Entscheidung sei aufgrund einer Beschwerde von Ministerpräsident Al-Maliki gefallen, sagte ein Mitglied der Wahlkommission, Hamdia al-Hussaini. Nach dem bisherigen vorläufigen Ergebnis ist Al-Maliki knapp seinem Herausforderer Ajad Allawi unterlegen. Al-Malikis Parteienbündnis hatte die Neuauszählung von Stimmen in fünf Provinzen beantragt. (raa/ddp)
Erstellt: 19.04.2010, 19:33 Uhr





