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Tote in Uganda wegen Streit um König

Aktualisiert am 11.09.2009

Bei einer Demonstration in Kampala, der Hauptstadt von Uganda, wurden mindestens fünf Menschen getötet. Der Konflikt entbrannt wegen der Provinz Buganda.

In den Strassen von Kampala brennts: Die Regierung antwortet mit Tränengas und Gewehrfeuer.

In den Strassen von Kampala brennts: Die Regierung antwortet mit Tränengas und Gewehrfeuer.
Bild: Keystone

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Uganda

Mehrere tausend Demonstranten hatten Strassen blockiert und Reifen angezündet, um gegen das Verbot eines Besuchs des Buganda-Königs Ronald Muwenda Mutebi im Nordosten der Stadt zu protestieren. Die Polizei antwortete mit Tränengas und Gewehrfeuer. Mindestens wurden fünf Menschen getötet. Dies teilte eine Polizeisprecherin am Freitag mit. Dutzende weitere Personen wurden verletzt. Am Freitagmorgen war die Innenstadt Kampalas weitgehend verlassen, vereinzelt waren noch Schüsse in den Vororten zu hören.

Buganda ist eine teilweise unabhängige Provinz Ugandas. Die etwa zehn Millionen Baganda, ein Stammesvolk, wollen mehr Macht für ihren König durchsetzen. Nach Ansicht der ugandischen Behörden sollten Stammeskönige jedoch nur zeremonielle Bedeutung haben. (cpm/sda)

Erstellt: 11.09.2009, 15:12 Uhr

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