Ausland
Was der Irak, der Papst und Barack Obama gemeinsam haben
Links
Stichworte
Google-Chef Eric Schmidt über Iraks neuen Videokannal
Nach dem britischen Königshaus, US-Präsident Barack Obama und dem Papst hat nun auch die irakische Regierung ihr eigenes Clip-Portal gestartet. «Für uns alle ist das Internet die beste derzeit verfügbare Kommunikationsmöglichkeit», erklärte der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki der Pressemitteilung zufolge.
Über den Youtube-Kanal werde den irakischen Bürgern ein Blick hinter die Kulissen der politischen Willensbildung des Landes gewährt, erklärte Al-Maliki laut Google. Mit Hilfe der Kommentarfunktion würden Diskussionen über politische Entscheidungen entstehen. Die Nutzer könnten die Videos bewerten und durch Videoantworten in direkten Kontakt mit den irakischen Regierungsmitgliedern treten.
Zum Teil mit englischen Untertiteln
Die Beiträge richteten sich aber auch an internationales Publikum, erklärte Al-Maliki: «Wir wollen die Menschen im In- und Ausland erreichen und mit ihnen über wichtige Fragen sprechen. Ausserdem wollen wir über Investitionsgelegenheiten in unserem Land informieren.» Die meisten Videos seien allerdings derzeit noch in arabischer Sprache, teilweise gebe es aber schon englische Untertitel.
Mit dem Start des Youtube-Kanals hat die irakische Regierung der deutschen nun etwas voraus. Denn die Bundesregierung besitzt keinen eigenen Kanal, lediglich einzelne Parteien sind auf der Online-Video Plattform vertreten.
(rek/ap)
Erstellt: 25.11.2009, 14:48 Uhr






