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Wenn Frauen Terroristen jagen
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Nebst dem Austausch von Geheimdienstinformationen bildet der Westen im Jemen auch die Streitkräfte des Landes aus, um das Terrornetzwerk al-Qaida zu bekämpfen. Dabei spielen Frauen eine wichtige Rolle: Sie tauschen den Schleier gegen Gewehre und machen Jagd auf Terroristen, wie der «Blick» schreibt. So haben Jemens Central Security Forces (CSF) bereits über 30 Frauen ausgebildet, unter Aufsicht der CIA.
Während der Ausbildung lernen sie schiessen, Verhörtechniken und Festnahmen. Für die Jemenitinnen eine harte Herausforderung: «Wir müssen bei Null anfangen. Im Jemen gehört es sich für Mädchen nicht, Sport zu treiben», sagt eine CSF-Agentin, die besonders Glück hatte – sie durchlief einen Teil ihrer Ausbildung an der britischen Militärakademie Sandhurst
«Wir brauchen die Frauen»
Chef der Spezialkräfte ist General Yahya Mohammed Abdullah Saleh, ein Neffe des Staatspräsidenten. «Wir brauchen die Hilfe der Frauen», sagt er im «Blick». «Terroristen benutzen oft verschleierte Frauen zum Waffenschmugel. Und ein männlicher Polizist darf bei uns Frauen nicht abtasten.» Kritiker monieren jedoch, dies sei nur eine PR-Massnahme der Regierung, um die westlichen Geldgeber milde zu stimmen.
Am Ende des Arbeitstages müssen die Frauen ihre Sturmhauben und Berets jedoch wieder ausziehen und den Schleier anlegen, wie es im Jemem Brauch ist.
(cha)
Erstellt: 07.01.2010, 09:46 Uhr





