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Wo Gebäude wirklich Wolken kratzen
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Es ist ein Gebäude der Superlative, der Burj Dubai: 818 Meter hoch, ist der Turm bei klarer Sicht noch aus 100 Kilometer Entfernung sichtbar. An der Spitze ist es acht Grad kälter als am Boden. In 22 Millionen Arbeitsstunden verbauten Tausende Arbeiter hunderttausend Tonnen Beton und Stahl. Der Burj Dubai wird aber wohl nicht lange das höchste Gebäude der Welt bleiben: Zwar wurde laut der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» in den vergangenen Jahren von den höchsten geplanten Wolkenkratzern mehr als die Hälfte unterbrochen oder abgesagt. Doch die Faszination für die Höhe scheint ungebrochen, bisher hat sich noch immer ein Bauherr gefunden, der noch höher hinaus wollte.
Vorerst bremst die Krise den Bauboom allerdings: Die Arbeiten am Turm Al Burj etwa, der in der Nachbarschaft des Burj Dubai über einen Kilometer in die Höhe ragen soll, wurden für mindestens ein Jahr unterbrochen. Auch in den USA und in Russland liegen Pläne für Bürotürme auf Eis: Wo einst der 610 Meter hohe Chicago Spire stehen soll, klafft eine Baugrube. Und in Russland wurde der Bau des 612 Meter hohen Russia Towers wegen finanzieller Probleme abgesagt. (lps/cha)
Erstellt: 04.01.2010, 13:51 Uhr
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