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Alle wichtigen Prognosen sehen Obama als Sieger
Aktualisiert am 31.10.2012 32 Kommentare
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Kehrte wegen Hurrikan Sandy nach Washington zurück: Barack Obama beim Einsteigen in die Air Force One in Orlando, Florida. (29. Oktober 2012) (Bild: AFP )
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US-Präsident Barack Obama wird morgen Donnerstag den Wahlkampf wieder aufnehmen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Weisse Haus. Obama reist demnach in den umkämpften Staat Nevada, wo er gemäss Durchschnitt der letzten Umfragen zurzeit 49,3 Prozent der Stimmen erreiche würde, während Herausforderer Romney auf 46,1 Prozent käme.
Ähnlich knapp die Lage auch in anderen Swing States: In Virginia und Florida liegt Obama gemäss einer Umfrage des TV-Senders CBS und der Zeitung «New York Times» vorne – sein Vorsprung ist im Vergleich zur letzten Umfrage allerdings deutlich geschrumpft und bewegt sich nur noch im Rahmen der statistischen Fehlermöglichkeit.
Wahlprognosen sehen Obama vorne
Im möglicherweise wahlentscheidenden Staat Ohio liegt der Präsident laut der Umfrage des TV-Senders CBS und der Zeitung «New York Times» sogar fünf Punkte vor seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney. 50 Prozent der Befragten gaben dabei an, für Obama stimmen zu wollen, 45 Prozent sprachen sich für Romney aus. Die Wahl findet am kommenden Dienstag statt. Alle wichtigen Prognosen (siehe Chart) sehen einen Sieg Obamas immer noch als wahrscheinlicher an als einen Sieg Romneys. Obama hatte den Wahlkampf wegen des Sturms Sandy während der letzten drei Tage unterbrochen. Stattdessen besuchte er Opfer des Supersturms «Sandy» in New Jersey, in einem Staat, den Obama ziemlich sicher gewinnen wird.
Romney wirbt in Florida für sich
Den Wahlkampf nicht komplett auf Eis gelegt hat Mitt Romney. Gleich drei Veranstaltungen standen für für ihn in Florida auf dem Programm. Da der Staat von Wirbelsturm «Sandy» weitgehend verschont blieb, rechnete sich Romney wohl gute Chancen aus, nicht als herzlos zu gelten. Bereits am Dienstag hatte er kurzerhand einen Termin in Ohio zu einer Veranstaltung zugunsten von «Sandy»-Opfern umdeklariert. (mw/sda/dapd)
Erstellt: 31.10.2012, 16:40 Uhr
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32 Kommentare
Dass Obama vom republik. Gov. Christie NJ so gelobt wurde für das Krisenmanagement, war ein erfreuliches Zeichen. Christie ist ja sonst ein hartnäckiger Kritiker von Obama, aber soviel Lob auszusprechen für einen guten Job eines gegnerischen Politiker zeugt von Grösse.
Leider findet man parteiübergreifende Zusammenarbeit viel zu wenig, das Wohl des Landes kommt in der Parteiquerelen oft zu kurz.
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