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Romney ärgert sich über «dumme Wortspiele» von Obama
Aktualisiert am 20.10.2012 54 Kommentare
Barack Obama hat die Lacher auf seiner Seite. (Video: Reuters )
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Rund zweieinhalb Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl hat der republikanische Herausforderer Mitt Romney Amtsinhaber Barack Obama «kleinkarierter Angriffe und dümmlicher Wortspiele» bezichtigt. Romney, der gestern auf Wahlkampftour in Florida unterwegs war, reagierte damit auf einen Auftritt Obamas an der George-Mason-Universität in Virginia.
Dabei warf Obama seinem konservativen Gegenspieler vor, dieser leide an «Romnesia» – eine eigene Wortschöpfung aus Romney und Amnesia (Amnesie). So könne sich Romney angeblich nicht mehr an seine frühere Haltung zu Themen wie Energie oder Gesundheitsversorgung erinnern. «Er vergisst, was seine Positionen dazu sind, und er setzt darauf, dass sie es auch vergessen», sagte Obama. «Wenn wir eine Bezeichnung für seinen Zustand finden sollen, dann denke ich, es ist Romnesia.»
Autoindustrie wird zum Thema
Derweil macht das Wahlkampfmanagement von US-Präsident Obama dessen milliardenschweres Hilfsprogramm für die Autohersteller General Motors und Chrysler zum Thema. In dem heftig umkämpften Staat Ohio schaltete das Team Obamas gestern einen neuen Fernsehspot, der den damaligen Widerstand des republikanischen Herausforderers Romney gegen die Rettungsaktion thematisiert. So tauchen mehrere Arbeiter der Automobilindustrie in dem Clip auf und berichten, dass sie ihre Arbeitsplätze der Entscheidung Obamas verdanken, den beiden Grosskonzernen 2009 Bundesdarlehen zu gewähren.
Romney hingegen hatte sich für einen strukturierten Konkurs ohne den Einsatz von Steuergeldern ausgesprochen. Hätte Obama damals nicht interveniert, wäre Ohio zusammengebrochen, sagt ein Arbeiter in dem Wahlwerbespot. Dieser endet mit dem Slogan: «Mitt Romney. Keiner von uns.»
Clinton mahnt faire Bewertung von Obamas erster Amtszeit an
Weil «ungeduldige» Amerikaner noch nicht die wirtschaftliche Besserung im Land erkannt hätten, sehe Obama einer schwierigen Wiederwahl entgegen, sagte sein Vorgänger Bill Clinton gestern Abend (Ortszeit) in Green Bay in Wisconsin, wo er auf Wahlkampftour für seinen Parteifreund Halt machte. Die Wähler sollten Obama anhand der letzten drei Jahre beurteilen, in denen der Arbeitsmarkt im Privatsektor einigen Boden gut gemacht hätte.
Clinton hatte Wisconsin einst bei seinen beiden Präsidentschaftswahlen gewonnen. Nun hoffen die Republikaner auf eine Wende, schliesslich kommt ihr Vizepräsidentschaftskandidat Paul Ryan von dort. Der Abgeordnete, der gemeinsam mit Mitt Romney als Präsident ins Weisse Haus einziehen möchte, hat dort in den vergangenen Monaten bereits jede Menge Wahlkampfauftritte absolviert.
(ses/dapd)
Erstellt: 20.10.2012, 07:43 Uhr
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54 Kommentare
Man kann nur hoffen, das Obama nochmals gewinnt, das Erbe von Bush war schwer genug, er sollte nochmals 4 Jahre Zeit bekommen um die Karre aus dem Dreck zu ziehen, in den sie von Bush gefahren worden war.
Falls der Raider Romney das Rennen machen sollte, heisst es einfach nur noch : good night usa.
Antworten
Obamas "Sündenfall" die US-Autoindustrie in ihrer grössten Krise staatlich zu unterstützen, entsprach weder dem neo-liberalen, noch dem ökonomischen Lehrbuch - aber es funktionierte trotzdem. Wenn ein Demokrat in den USA als "a Liberal" - ein Linker - bezeichnet wird, was ist dann eigentlich ein Neo-Liberaler wie Mitt Romney? Eine Art "Kommunist"? Antworten
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