Auto
«Fabelhafter» Yeti
Die Namenswahl des jüngsten Sprosses der Skoda-Familie, der in der Schweiz am 25. September 2009 an den Start geht, hat eine wahrhaft tiefe Bedeutung: der Yeti ist stark, gewappnet für die Fortbewegung unter schwierigen Bedingungen und hilft seinen Passagieren dort weiter, wo andere kapitulieren müssen. Aber er hat seinem Namensgeber sogar noch einiges voraus: Anders als dieser fühlt er sich auch in wärmeren Gefilden äusserst wohl, findet seinen Weg nicht nur im schwierigen Gelände und auf Off-Road-Strecken sondern gleichermassen souverän und sicher auf den herkömmlichen Strassen und Autobahnen der Niederungen.
Yeti – der clevere Kompakt SUV von Skoda
Seine Gesamtlänge von 4223 Millimetern erlaubt das Parken auch in nicht allzu üppig geschnittenen Lücken. Die Fahrzeugbreite von 1793 Millimetern garantiert zudem, dass sich die Türen auch auf engem Parkraum weit öffnen lassen. Und wird das Terrain unbefestigt und anspruchvoller, ist die insgesamt schlanke Statur des Yeti ebenfalls von Vorteil. Die Höhe liegt bei 1691 Millimetern, das Leergewicht mit Fahrer bei 1520 Kilogramm an (1,8 TSI 4×4) und eine Zuladung von wenigstens 545 Kilogramm erlauben es, das Kofferraumvolumen von 416 Liter bis 1760 Liter grosszügig auszunutzen. Eine Anhängelast bis zu 1600 Kilogramm prädestiniert den Yeti zudem als sicheres und arbeitsames Zugfahrzeug.
Das funktionale Design des Yeti strahlt Robustheit und Leichtigkeit zugleich aus. Obwohl die Seitenansicht mit markanten Kotflügeln, den bis zu 17 Zoll grossen Leichtmetallrädern und 180 mm Bodenfreiheit dem Yeti ein robustes Aussehen verleihen, wirkt er keineswegs schwerfällig.
Das besondere Yeti-Raumkonzept mit VarioFlex
Ein intelligentes «Packaging» (die Konfiguration des Innenraums und die Anordnung der einzelnen Aggregate oder Bauteile) hat dem Yeti bei einer Gesamthöhe von 1691 mm und einem Radstand von 2578 mm ein überaus grosszügiges Raumangebot beschert. Die erhöhte Sitzposition, die einen besseren Überblick über die Karosserie und das umgebende Verkehrsgeschehen ermöglicht, erleichtert obendrein das bequeme Ein- und Aussteigen. Die Passagiere im Fond sitzen nochmals um zwei Zentimeter höher als die Mitfahrer. Die Variabilität und den Reisekomfort im Fond steigert das VarioFlex- Sitzkonzept. Dank dem vom Roomster bekannten Rücksitzsystem bietet der Yeti eine in der Kategorie der kompakten SUVs bislang unerreichte Innenraumvariabilität. Die drei separaten Rücksitze lassen sich einzeln umklappen oder herausnehmen, die äusseren Sitze sind in der Längsrichtung und – bei ausgebautem mittleren Sitz – ausserdem um 80 Millimeter auch in der Querrichtung verschiebbar.
Ein Benziner und zwei Dieselmotoren für das 4x4-Land Schweiz
In der Schweiz stehen drei Vierzylinder-Triebwerke mit einem Leistungsspektrum von 140 – 170 PS zur Wahl, welche alle die EU 5 Norm erfüllen. Der sportliche 1,8 TSI mit 160 PS (118 kW) erreicht seine Drehmomentspitze von 250 Nm bei sehr niedriger Drehzahl (1500-4500 U/min.). Der Durchschnittverbrauch auf 100 Kilometer liegt bei 8,0 Liter (189 g/km CO2). Hinzu kommen zwei sparsame 2,0 TDI, die in zwei Leistungsstufen mit
direkter Common-Rail-Einspritzung mit serienmässigen Dieselpartikelfilter angeboten werden.
Der kombinierte Verbrauch des 2.0 TDI mit 140 PS (103 kW) 4x4 liegt bei 6,1 Liter Diesel (159 g/km CO2). Das Spitzentriebwerk des Selbstzünder-Duos ist der 170 PS
(125 kW) starke Vierzylinder mit einem Drehmoment von 350 Nm, das er zwischen 1’750- 2’500 U/min. erreicht. In der Schweiz kommen bei allen Motorversionen die handgeschalteten 6-Gang-Getriebe zum Einsatz. Eine Kombination mit DSG und 4x4 ist ab Mitte 2010 für den 2.0 TDI mit 140 PS vorgesehen.
Das besondere Yeti-Fahrwerk
Das Fahrwerk des Yeti nutzt die Technik, die ebenfalls im Octavia und im Octavia Scout zu finden ist. Die Mehrlenker-Hinterachse wurde im Vergleich zum Octavia modifiziert: ihre Spur ist um 30 mm breiter. Das steht einem geländetauglichen Fahrzeug gut an und verringert in Verbindung mit einem Torsionsstabilisator von 23 mm Durchmesser an der Vorderachse Wankbewegungen der Karosserie deutlich. In der Schweiz gehören zudem ab Ausstattungsstufe «Ambition» 17-Zoll-Leichtmetallräder zur Serienausstattung.
4x4 für jedes Yeti-Gelände
Auch jenseits befestigter Strassen erfüllt der Škoda Yeti mit einer Bodenfreiheit von 180 mm und Allradantrieb mit einer Haldex-Kupplung der vierten Generation höchste Ansprüche. Der Antrieb basiert auf der Technik des Octavia Combi 4×4 und des Superb 4×4. Die elektrohydraulisch gesteuerte Haldex-Mehrlamellenkupplung ist an der Hinterachse in einem gemeinsamen Gehäuse mit dem Achsgetriebe und dem Hinterachsdifferential untergebracht. Bei guten Traktionsbedingungen – wie etwa auf trockener Fahrbahn – werden 96 Prozent des Motormoments auf die Vorderräder übertragen. Je nach der Fahrsituation kann die elektronische Steuerung der Haldex- Kupplung bis zu 90 Prozent der Leistung an die Hinterachse weiterleiten.
Ein automatisches Sperrdifferenzial verhindert wiederum, dass ein Hinterrad mit geringerer Traktion durchdrehen kann. Das sorgt stets für vorzügliche Spurstabilität und gute Beherrschbarkeit des Yeti im Gelände aber auch auf glatter Strasse. Das feinfühlige System des Allradantriebs ist mit den elektronischen Fahrstabilitätssystemen (ABS, ESP) voll kompatibel. Beim Eingriff des serienmässigen ESP wird die Schaltung der Haldex- Kupplung vom ABS/ESP-Steuergerät übernommen. Bei einem Eingriff des ABS wird die Haldex-Kupplung automatisch geöffnet.
Geländemodus mittels «Offroad-Taste»
Für die Fahrten jenseits befestigter Strassen wandelt der Yeti 4×4 seinen Charakter. Ein Druck auf die «Offroad-Taste»-Taste genügt und in Bruchteilen von Sekunden schalten die Assistenzsysteme wie ABS, ASR und EDS in den Geländemodus. Das Gaspedal reagiert z. B. sensibler und ermöglicht so feinfühligeres Anfahren auf lockerem Terrain. Die Anfahrtshilfe mit Drehzahlreduzierung und der Bergabfahrtsassistent sind bereit für den schnellen Einsatz. Der Bergabfahrtsassistent hält mit gefühlvollem Bremseingriff im starken Gefälle eine konstante Fahrgeschwindigkeit ein, der Fahrer kann sich ganz auf die Wahl der richtigen Fahrspur im schwierigen Gelände konzentrieren.
Yeti für höchste Sicherheitsansprüche
Eines der vordringlichsten Ziele bei der Entwicklung des Yeti war, die besonderen Charaktereigenschaften eines SUV mit den besten Tugenden einer Limousine zu verknüpfen. Und hierzu zählen massgeblich alle Aspekte der Sicherheit. Trotz seines vergleichsweise geringen Gewichts ist er robust und vereint vorbildliches Crashverhalten mit den grösstmöglichen Sicherheitsreserven beim Fussgängerschutz. Die Karosseriekonstruktion wurde konsequent auf die Anforderungen des anspruchsvollen Euro-NCAP-Crash-Tests abgestimmt.
ABS mit Bremsassistenten und die Motorschleppmomentregelung (MSR) gehören unter anderem in allen Versionen des Yeti zur Serienausstattung, genau so wie ESP. Darüber hinaus schützen bis zu neun Airbags die Passagiere bei einem Crash. Hierzu zählen auch ein Knieairbag für den Fahrer sowie die seitlichen Airbags im Fond. Im Fall einer Kollision mit schwächeren Verkehrsteilnehmern, wie etwa Fussgängern, verringern zusätzliche Massnahmen wie z. B. die weich ausgeführte Frontpartie und die Sicherheitszone zwischen dem vergleichsweise nachgiebigen Blech der Motorhaube und den harten Bauteilen des Motors das Verletzungsrisiko bei einem Kopf- oder Thorax-Aufprall.
Ab 25. September 2009 in der Schweiz
Der Skoda Yeti wird ab 25./26. September 2009 bei den über 50 Schweizer Skoda- Händlern im Show-Room stehen. Der Einstiegs-Preis für den Yeti «Entry» 1.8 TSI 160 PS 4x4 beginnt bei netto CHF 29 990.- und endet beim Topmodell, dem 2.0 TDI 170 PS 4x4 «Experience» bei CHF 42 990.-. Ebenfalls ab Markteinführung ist der 2.0 TDI 4x4 140 PS verfügbar. Die Spitzenmotorisierung, der 2.0 TDI 4x4 mit 170 PS wird ab November 2009 erwartet. Ob in der Schweiz zu einem späteren Zeitpunkt zusätzlich auch der frontgetriebene 1.2 TSI mit 105 PS ins Angebot aufgenommen wird, hängt von der Nachfragesituation ab.
Erstellt: 15.10.2009, 00:36 Uhr
Auto
- 08:48Ein ganz grosser Wurf
- 23.05.2012In 9 Sekunden zum Frischluft-GTI
- 22.05.2012Mini «Blumenkind» brachte 54 000 Euro ein
- 22.05.2012Der Ur-Mini
- 22.05.2012«Leider geil»?
- 20.05.2012Infiniti FX: Der Bote einer besseren Zeit
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!


