Auto
Auto Basel kennt keine Krise
Von Alfons Studer. Aktualisiert am 18.09.2009
Bereits Minuten vor der Türöffnung der Messe drückten sich die Leute die Nasen an den Scheiben flach. Und als es dann um 16 Uhr losging, füllte sich die Rundhofhalle mit Besuchern jeglichen Alters. «Ein erfreulicher Auftakt», waren sich sowohl die Organisatoren als auch das Verkaufspersonal bei den diversen Ständen einig.
Von einer Krise, so war da und dort zu hören, ist zumindest an dieser Ausstellung nichts zu spüren. Die Leute drängten sich um die einzelnen Modelle, fachsimpelten miteinander und liessen sich die neueste Technik vom Personal erklären. Doch scheinen sich nicht alle Besucher von den glänzenden Karossen beeindrucken zu lassen. Eine Frau etwa wollte es ganz genau wissen. Sie zog den Meter aus der Tasche und überzeugte sich gleich selbst von den auf dem Papier genannten Abmessungen.
Am Nebenstand liess sich eine Frau von der Farbe eines Kleinmobils verführen, die jedem «Mässmogge» die Schamröte auf die Glasur getrieben hätte. Am liebsten hätte sie es gleich mit nach Hause genommen. Für einmal diente das Handy der Besucher weniger dem Telefonieren als vielmehr dazu, ihre fahrbaren Träume bildlich auf den Speicher zu bannen. Das Auto, das hat die Eröffnung der Auto Basel gezeigt, ist nach wie vor ein Thema, das die Leute interessiert. Die Messe dauert noch bis am Sonntagabend. (Basler Zeitung)
Erstellt: 18.09.2009, 14:55 Uhr
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